Du fährst von Da Nang zum My Son Sanctuary mit Hotelabholung, erkundest die alten Champa-Ruinen mit einem lokalen Guide, siehst eine traditionelle Apsara-Tanzvorführung, lernst Reispapier bei einer Familie herzustellen und genießt ein hausgemachtes vietnamesisches Mittagessen – mehr als nur Fotos im Gepäck.
Ich erinnere mich noch genau an meinen ersten Blick auf die roten Ziegel des My Son Sanctuary, die geheimnisvoll aus dem Morgennebel auftauchten – fast fehl am Platz, als hätte man eine antike Welt mitten ins satte Grün gesetzt. Unser Guide Linh begann schon während der Fahrt von Da Nang zu erzählen, noch bevor wir losgefahren waren (und der Van kam pünktlich, was mich echt überraschte). Er zeigte uns unterwegs immer wieder kleine Details – Wasserbüffel, Schulkinder auf Fahrrädern – so wurde die Fahrt mehr zu einer kleinen Entdeckungstour als nur einem Transfer.
Im Sanctuary selbst war es viel ruhiger als erwartet. Man hörte Vögel zwitschern und ab und zu das Knirschen der eigenen Schritte auf dem Kies. Linh erklärte, wie diese Türme jahrhundertelang Kriege und Wetter überstanden haben – er zeigte uns sogar alte Einschusslöcher an einer Mauer. Mitten zwischen den Ruinen gab es eine Apsara-Tanzvorführung. Die Musik hallte von den Steinen wider, und für einen Moment vergaß ich, dass noch andere Touristen da waren. Ich versuchte „My Son“ richtig auszusprechen; Linh lachte und meinte, die meisten machen das falsch (ich auch).
Nach dem Rundgang durch die Tempel hielten wir bei einem kleinen Haus, wo mir schon beim Schuheausziehen der Duft von Reismehl in die Nase stieg. Die Familie, die die Reispapierwerkstatt betreibt, sprach kaum Englisch, lächelte aber herzlich – sie zeigten uns, wie man den Teig auf ein heißes Tuch streicht, und wir durften selbst Hand anlegen. Mein erstes Blatt riss sofort, aber sie klatschten trotzdem begeistert. Wir aßen unser selbstgemachtes Reispapier mit frischen Kräutern – so viel besser als alles, was ich von zu Hause kenne – und setzten uns dann alle zusammen zum Mittagessen in ihre Küche. Es war einfach – Nudeln, Schweinefleisch, Gemüse – aber genau das machte es so besonders.
Auf der Rückfahrt nach Da Nang sah ich die Felder am staubigen Fenster vorbeiziehen und merkte, dass ich den ganzen Tag kaum aufs Handy geschaut hatte. Irgendwas an diesen alten Steinen und dem gemeinsamen Essen mit Fremden bleibt viel länger im Kopf, als man denkt.
Es sind etwa 55 km pro Strecke – also rund 110 km Hin- und Rückfahrt mit dem Van ab Da Nang.
Ja, die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Da Nang sind inklusive.
Nein, die Familie zeigt dir Schritt für Schritt, wie es geht.
Ja, das Mittagessen wird in einem lokalen Haus mit traditionellen vietnamesischen Gerichten serviert.
Ja, ein englischsprachiger Guide begleitet dich während der gesamten Tour.
Ja, Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß sitzen; die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Leichte Kleidung und bequeme Schuhe sind ideal; Sonnenschutz nicht vergessen.
Ja, eine traditionelle Apsara-Tanzshow ist Teil des Besuchs.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt vom Hotel in Da Nang, den Eintritt ins My Son Sanctuary mit einem englischsprachigen Guide, der die Champa-Geschichte lebendig macht, praktisches Reispapier herstellen bei einer lokalen Familie (und ja, du darfst dein Werk essen), sowie ein hausgemachtes vietnamesisches Mittagessen, bevor du bequem zurückfährst.
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