Begleite einen lokalen Studenten auf einem entspannten Spaziergang durch Hanois französisches Viertel – erlebe das morgendliche Leben am Hoan Kiem See, koste das klassische Trang Tien Eis, besuche die St.-Joseph-Kathedrale und gehe leise durch die eindrucksvollen Hallen des Hoa Lo Gefängnisses. Kleine Überraschungen und bleibende Eindrücke garantiert.
Was mir bei unserem Spaziergang durch das französische Viertel in Hanoi als Erstes auffiel, waren nicht die Gebäude – sondern das Klacken der Federbälle und das Lachen älterer Herren am Hoan Kiem See. Unser Guide Minh winkte mich zu sich, um eine Gruppe zu beobachten, die direkt auf dem Bürgersteig Badminton spielte. Die Luft war schwül, aber nicht drückend, und irgendwo wehte ein leichter Duft von Räucherstäbchen herüber. Minh erzählte, dass die Morgen hier immer so sind – Einheimische beim Sport, Kinder, die Tauben jagen. Es fühlte sich gleichzeitig vertraut und neu an.
Wir schlenderten durch enge Gassen, wo das Sonnenlicht immer wieder zwischen gelben Hauswänden und wirren Stromleitungen hin- und herflackerte. Die St.-Joseph-Kathedrale überraschte mich – so… europäisch? Ich versuchte, „Nha Tho Lon“ zu flüstern, wie Minh es tat (ich habe es definitiv verhauen, er grinste nur). Reingehen konnten wir nicht, da gerade Messe war, aber allein vor der Tür spürte man die Geschichte, die in diesen Mauern steckt. Danach machten wir Halt bei Trang Tien Eis – angeblich brachten die Franzosen das Eis 1958 nach Hanoi. Mein Eis schmolz schneller, als ich es essen konnte, aber ehrlich gesagt machte das die Sache nur noch lustiger.
Das Opernhaus wirkte fast fehl am Platz – wie ein Stück Paris, das jemand mitten auf eine belebte vietnamesische Straßenecke gesetzt hat. Minh erzählte uns von den Architekten (seine Namen rauschte so schnell an mir vorbei, dass ich sie gleich wieder vergaß), dann suchten wir kurz Schatten, weil die Sonne langsam richtig biss. Der Weg zum Hoa Lo Gefängnis fühlte sich anders an – irgendwie stiller. Drinnen veränderte sich die Atmosphäre; obwohl andere Besucher da waren, sprach jeder leise. Es ist schwer, in diesen Zellen zu stehen, ohne etwas zu fühlen – wenn man an den Kampf Vietnams für die Unabhängigkeit von Frankreich denkt. Dieses Schweigen geht mir manchmal noch durch den Kopf.
Die Tour ist flexibel, dauert aber meist etwa 3 Stunden.
Ja, wenn du im Altstadtviertel von Hanoi übernachtest, ist der kostenlose Hoteltransfer dabei.
Du siehst den Hoan Kiem See, die St.-Joseph-Kathedrale, die Trang Tien Eisdiele, das Opernhaus von Hanoi und das Hoa Lo Gefängnismuseum.
Die Tour wird von lokalen Studenten geleitet, die ihre Stadt mit Leidenschaft zeigen.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen oder Buggy mitkommen.
Die Tour beinhaltet Stopps, aber keine Eintrittsgelder oder Mahlzeiten, außer dem Eis bei Trang Tien.
Die Guides sind lokale Studenten und sprechen fließend Englisch.
Ja, an allen Haltepunkten gibt es gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr.
Dein Tag beinhaltet kostenlosen Hoteltransfer im Altstadtviertel von Hanoi sowie einen privaten Studenten-Guide, der dich zu allen Stationen begleitet – vom morgendlichen See bis zu den französischen Kolonialbauten. Dabei bleibt genug Zeit für Fragen und spontane Abstecher.


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