Du stehst früh in Dalat auf, um den Hon Bo Berg zum Sonnenaufgang zu erklimmen und hoffst auf die berühmten Morgenwolken. Mit einem lokalen Guide an deiner Seite lachst du unterwegs und wärmst dich danach mit einer dampfenden vietnamesischen Pho auf – viel besser, als du denkst. Einfach, aber mit einem besonderen Gefühl.
Es ist schon seltsam, wie still es in Dalat um 4 Uhr morgens ist. Ich war noch halb im Schlaf, als unser Guide Minh uns vor dem Hotel traf – er reichte mir einen Kaffee, der nach verbranntem Karamell schmeckte, und zeigte mit einem Grinsen auf den Van. Die Fahrt war kurz, aber ich erinnere mich, wie die Fenster durch unsere Atemluft beschlugen. Jemand machte schon einen Witz über „Wolkenjagd“, bevor wir überhaupt angekommen waren – ich verstand erst später, was gemeint war.
Der Einstieg zum Hon Bo Berg ist unspektakulär: nur Erde und Kiefernnadeln. Minh erzählte leise, warum die Einheimischen diesen Ort so für den Sonnenaufgang lieben (irgendwas mit Glück nach Regen). Die Luft roch nach nassem Gras und Eukalyptus. Meine Schuhe wurden schnell schlammig, aber das störte niemanden; wir folgten einfach den kleinen Lichtkegeln unserer Stirnlampen durch die Dunkelheit. Die Wanderung war nicht schwer – ehrlich, wer durch die Stadt laufen kann, schafft das hier locker – aber mein Herz schlug trotzdem schneller, als wir den Grat erreichten und das erste Morgenrot über Dalat sahen.
Wolkenjagd heißt genau das: warten, bis die tief hängenden Wolken langsam durchs Tal ziehen. Manchmal klappt’s, manchmal nicht. Wir hatten Glück – weiche weiße Wellen zogen langsam unter uns vorbei, während alles in goldenes Licht getaucht wurde. Minh schenkte Tee aus seiner Thermoskanne ein und jemand begann (ziemlich schief) zu summen, worüber alle lachten. Ich versuchte Fotos zu machen, aber die fangen nie ein, wie kalt die Hände sind oder wie friedlich es da oben wirklich ist.
Auf dem Rückweg führte Minh uns direkt zu einem kleinen Laden zum Frühstück – dampfende Pho mit so frischen Kräutern, dass sie fast zurückgebissen hätten. An diese Brühe denke ich heute noch, besonders nach frühen Morgenstunden. Alles war vor 9 Uhr vorbei, aber ehrlich gesagt fühlte ich mich, als hätte ich schon einen ganzen Tag erlebt.
Die Tour dauert einen halben Tag und endet vor 9 Uhr morgens.
Nein, das Wolkenbild hängt von Luftfeuchtigkeit und Wetter ab – die besten Chancen hat man nach Regen.
Ja, sie ist einfach und nicht zu anstrengend; für die meisten Fitnesslevels gut machbar.
Zum Frühstück gibt es eine Schüssel traditionelle vietnamesische Pho.
Ja, Trekkingstöcke sind im Tourpaket enthalten.
Ja, Abholung und Rückfahrt zum Hotel sind inklusive.
Ja, ein englischsprachiger lokaler Guide begleitet die Tour.
Nein, die Tour wird Schwangeren sowie Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht empfohlen.
Dein Morgen startet mit der Abholung am Hotel in Dalat. Mit deinem englischsprachigen Guide geht es los; alle Eintrittsgelder sind inklusive, ebenso Trekkingstöcke, falls du möchtest. Während der Wanderung bekommst du Wasser (oder Kaffee/Tee) und zum Abschluss eine Schüssel vietnamesische Pho, bevor du zurück zu deiner Unterkunft gebracht wirst – alles sehr entspannt, trotz der frühen Stunde.


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