Du fährst von Downtown Portland ins Willamette Valley zu drei sorgfältig ausgewählten Weingütern, probierst Pinot Noir und Riesling direkt vor Ort, triffst Winzer und genießt einen entspannten, persönlichen Tag mit viel Zeit für die Weinberg-Aussichten.
Die Tour führt zu drei handverlesenen Weingütern oder Verkostungsräumen im Willamette Valley.
Nein, Mittagessen ist nicht enthalten; Gäste können Snacks mitbringen oder vor Ort kaufen.
Nein, die Kosten für die Weinproben sind nicht im Preis enthalten.
Ja, die Abholung erfolgt an einem zentralen Punkt in Downtown Portland (Director Park).
Die Fahrt dauert meist unter einer Stunde über landschaftlich schöne Strecken.
Ja, ein erfahrener lokaler Guide begleitet die Tour und gibt spannende Einblicke.
Es gibt Pinot Noir, Chardonnay, Riesling und weitere Sorten aus dem Willamette Valley.
Die meisten Weingüter bieten Versandoptionen, sodass du deine Weine direkt nach Hause schicken lassen kannst.
Dein Tag beinhaltet den Transport in einem klimatisierten Premium-Van mit Wasserflaschen. Abholung und Rückfahrt sind am Director Park in Downtown Portland, dazu gibt es live Kommentare von deinem freundlichen lokalen Guide, während ihr drei verschiedene Weingüter im berühmten Willamette Valley besucht.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – feuchte Erde gemischt mit etwas Frischem und Würzigem, als wir Portland hinter uns ließen. Unsere Guide Molly erzählte so leidenschaftlich vom Boden, dass es fast romantisch klang. Sie zeigte auf wilde Blumen am Straßenrand und erklärte, wie das wechselhafte Wetter im Tal – Sonne, Nieselregen, dann wieder Sonne – perfekt für Pinot Noir-Trauben ist. Ich hatte schon viel über Willamette Valley-Weine gelesen, aber wie sie beschrieb, wie der Boden für die Reben „atmet“, fühlte sich das eher wie ein vertrautes Geheimnis an als eine normale Tour.
Das erste Weingut sah aus wie aus einer Postkarte, wirkte aber überhaupt nicht steif – nur ein paar Hunde schliefen vor der Verkostungsstube und jemand summte leise beim Einschenken. Wir probierten gleich drei Weine; besonders der Riesling blieb mir im Kopf – frisch, fast säuerlich, mit einem feinen Apfelduft, der lange anhielt. Molly kannte die Winzer persönlich und erklärte, wie jeder hier seinen eigenen Stil hat, was mir half, die feinen Unterschiede zwischen den Gläsern zu entdecken. An einem Moment schwiegen alle, blickten auf die sanften Hügel – manchmal sagt Stille mehr als Worte.
Beim zweiten Stopp verlor ich völlig das Zeitgefühl – auf die beste Art. Der Besitzer kam rüber, lachte, als ich „Terroir“ falsch aussprach, und schenkte uns einen besonderen Pinot Noir aus dem Vorjahr ein, der nicht auf der Karte stand. Mittagessen war nicht dabei, aber wir teilten unsere mitgebrachten Snacks und saßen draußen, weil der Regen aufgehört hatte. Die Luft roch nach Zedernholz und frisch gemähtem Gras – ein beruhigendes Gefühl, wenn man wie ich in einer feuchten Gegend aufgewachsen ist.
Auf der Rückfahrt nach Portland, halb eingeschlafen im Van, dachte ich immer wieder an diesen Ausblick vom Hügel – so einer, bei dem man gerne noch fünf Minuten länger bleiben möchte, obwohl man weiß, dass man los muss. Wer eine ehrliche, entspannte Weinprobe im Willamette Valley sucht – mit einem echten lokalen Guide, der sich wirklich auskennt – ist hier genau richtig.
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