Genieße frisches Ben & Jerry’s Eis direkt vor Ort, koste Cider und heiße Donuts im Cold Hollow Cider Mill und entdecke die Trapp Family Lodge, wo die von Trapps nach Österreich flohen. Malerische Fahrten durch Berge und vorbei an Wasserfällen führen dich ins entspannte Stowe – hier nimmt man sich Zeit, um wirklich hinzuschauen.
Dein Tag startet mit der Abholung vom Hotel in Burlington oder Umgebung, privatem Transport mit erfahrenem Guide, Eintritt zur Ben & Jerry’s Fabrikführung inklusive Kostproben, viel Zeit im Cold Hollow Cider Mill sowie Stopps bei der Trapp Family Lodge und im Dorf Stowe, bevor es abends zurückgeht.
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Alle Bewertungen lesen ›Wir starteten direkt nach dem Frühstück in Burlington, während unser Guide Dave schon Witze über das „zweite Frühstück“ bei Ben & Jerry’s riss. Die Fahrt nach Waterbury verging im Flug – grüne Hügel und dieser typische Vermont-Nebel, der erst verschwindet, wenn die Sonne richtig wach ist. In der Fabrik war ich ehrlich gesagt viel zu aufgeregt wegen der kostenlosen Kostproben. Die Tour selbst ist kurz, aber süß – wortwörtlich – und wenn man all die Eimer Eis hinter der Scheibe vorbeiflitzen sieht, will man am liebsten einmal reinlangen. Wir probierten eine neue Sorte mit Karamellwirbeln, die ich vorher noch nie gehört hatte – ich denke immer noch daran. Der Souvenirladen ist gefährlich, wenn man auf Batik und Sorten steht, die es zuhause nicht gibt.
Der nächste Halt war der Cold Hollow Cider Mill. Schon beim Öffnen der Van-Tür roch man die Äpfel – warm und fast würzig. Drinnen war es voll, aber gemütlich, mit Leuten, die um die Probierfässer standen, als würden sie auf den Bus warten. Dave riet uns, die heißen Cider-Donuts direkt dampfend zu probieren – und er hatte Recht. Ich hatte Zucker auf meiner Jacke, aber das war mir egal. Überall gab es Ahornsirup (Vermont-Gesetz?), dazu Marmeladen und andere Sachen, deren Namen ich nicht aussprechen konnte. Eine Verkäuferin zwinkerte mir zu, als ich fragte, ob ihnen der Cider nicht irgendwann mal zu viel wird – sie lachte nur.
Die Trapp Family Lodge überraschte mich mehr, als ich gedacht hatte. Ich hatte erwartet, dass es touristisch wird, aber es war ruhig und friedlich – weite Wiesen, Bergluft, die so frisch riecht, wie man es in der Stadt nie erlebt. Vor dem Haus steht ein Schild mit „a little Austria, a lot of Vermont“, das mich irgendwie zum Lächeln brachte. Dave erzählte Geschichten von den von Trapps, wie sie aus Österreich flohen und hier sesshaft wurden, weil es sie an ihre Heimat erinnerte. Wenn man über die Hügel schaut, kann man das fast nachvollziehen.
Nach dem Mittagessen fuhren wir durch Smugglers’ Notch – eine schmale Straße, die sich zwischen Felsen schlängelt, so eng, dass man fast den Lack am Van kratzt. Wenn das Wetter mitspielt (bei uns war’s perfekt), fällt das Sonnenlicht in goldene Streifen durch die Bäume. An einer Stelle hielten wir bei den Moss Glen Falls; das Wasser rauschte so laut über die Steine, dass man fast schreien musste, um sich zu verstehen. Danach wurde es ruhiger im Bus, wahrscheinlich weil alle den Moment genossen oder einfach zu viele Donuts gegessen hatten.
Der letzte Halt war das Dorf Stowe – kleine Läden mit knarrenden Böden, überall lokale Kunst, und Leute, die von ihren Veranden winkten, als würden sie jeden kennen, der vorbeikommt. Es gibt ein Skimuseum, falls das dein Ding ist; ich schlenderte lieber in eine Bäckerei und kaufte mir etwas Klebriges für die Rückfahrt. Es fühlte sich an, als hätten wir viel erlebt, aber nie hetzen müssen – vielleicht ist das einfach Vermont-Zeit.
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