Im Audubon Zoo New Orleans triffst du auf über 1.700 Tiere – von spielenden Orang-Utan-Babys im Sonnenlicht bis zum stillen weißen Alligator im Louisiana Swamp. Streichel Ziegen auf der Watoto Farm oder besteig Monkey Hill für den Ausblick auf die Stadt. An jeder Ecke wartet Neues – eine Mischung aus Lachen, Neugier und diesen besonderen Momenten, die man nie vergisst.
Als erstes fiel mir im Audubon Zoo der Klang auf – Kinderlachen, irgendwo hinter den Bäumen ein Pfau, der laut schreit, und ein leises Summen der Stadt direkt vor den Toren. Kaum hatten wir den Eingang passiert, zog meine Nichte mich direkt zum Monkey Hill. Sie meinte, das sei „der höchste Punkt von New Orleans“, worüber wir beide lachen mussten. Aber ehrlich gesagt, auf diesem kleinen Hügel zu stehen und über das satte Grün zu blicken, fühlte sich für einen Zoo voller Familien überraschend friedlich an.
Unsere lokale Führerin (ich glaube, sie hieß Tasha?) zeigte uns die Sumatra-Orang-Utans – ein Baby klammerte sich an seine Mutter, das orange Fell fing das Sonnenlicht ein. Die Luft roch leicht süßlich in ihrer Nähe, wahrscheinlich von all dem Obst, das sie fraßen. Ich versuchte, „Orang-Utan“ richtig auszusprechen; Tasha grinste und meinte, ich sei heute nicht der Erste, der das falsch macht. Sie zeigte uns auch die Trompetenkraniche – so groß und still, als würden sie auf etwas warten.
Danach schlenderten wir zum Louisiana Swamp. Man hört Frösche unter den Stegen quaken, und der feuchte Erdboden riecht so, dass man merkt, wie nah man am echten Bayou ist. Der weiße Alligator bewegte sich kaum, nur ein langsames Blinzeln. Es war merkwürdig, wie still alle um ihn herum wurden – als hielte jeder kurz den Atem an. Es gibt auch Luchse und Schwarzbären, aber dieser Moment am Wasser blieb mir am meisten im Kopf.
Ich hätte nicht gedacht, dass wir so lange auf der Watoto Farm bleiben würden – Ziegen streicheln ist eigentlich nicht mein Ding, aber meine Nichte war begeistert, und einer der Tierpfleger erzählte uns von den lokalen Bauernmethoden (er scherzte, Ziegen seien „kleine Kinder im Fellmantel“). Am späten Nachmittag waren wir müde, aber glücklich, die Schuhe schlammig von einem kleinen Umweg, den sie unbedingt gehen wollte. Wenn du in New Orleans einen Ausflug suchst, der wild und gleichzeitig authentisch wirkt, dann ist das hier genau richtig – ich denke immer noch gern an diese ruhigen Momente am Sumpf zurück.
Über 1.700 Tiere erwarten dich, darunter Trompetenkraniche, Amur-Leoparden, Sumatra-Orang-Utans mit Babys, afrikanische Löwen, Jaguare, Ozelots, Kapuzineraffen, Schwarzbären, Luchse, Füchse und ein seltener weißer Alligator.
Ja, der Audubon Zoo ist auf dem gesamten Gelände und in allen Ausstellungen rollstuhlgerecht.
Ja, täglich finden in verschiedenen Bereichen des Zoos Vorführungen zur Tierpflege statt.
Dein Ticket gilt für alle Standard-Ausstellungen wie Louisiana Swamp, Jaguar Jungle, Monkey Hill und Watoto Farm.
Ja, im Zoo sind Kinderwagen und Buggys für Babys und Kleinkinder erlaubt.
Ja, der Zoo ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in den Audubon Zoo New Orleans mit Zugang zu preisgekrönten Ausstellungen wie Louisiana Swamp und Jaguar Jungle sowie täglichen Tierpfleger-Demos. Außerdem kannst du auf der Watoto Farm mit heimischen Tieren interagieren, bevor du ganz entspannt nach Hause gehst.


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