Erlebe Memphiss dunkle Seite mit echten Geschichten von Einheimischen – von Gangstern auf der Beale Street über mysteriöse Vermisstenfälle in Victorian Village bis zu unheimlichen ungelösten Verbrechen. Inklusive thematischem Cocktail im Moxy Hotel und spannenden Details, die dich noch lange beschäftigen werden.
Wir hätten fast den Bus verpasst, weil ich mein Handy nicht finden konnte – typisch ich. Als wir endlich einstiegen, machte unser Guide Terry, ein waschechter Memphian, schon Witze über „die Geister der Beale Street, die Sachen klauen“. Ich mochte ihn sofort. Die Stadt fühlte sich bei Einbruch der Dunkelheit ganz anders an – Lichter gingen an, die Luft war noch schwül. Wir fuhren am Court Square vorbei, die Fenster einen Spalt offen, um den Duft von frittiertem Hühnchen aufzuschnappen, der irgendwo herwehte. Terry zeigte auf das alte Gefängnisgelände und erzählte von Memphiss größtem Ausbruch. Dass ich bei einer True-Crime-Tour so viel lachen würde, hätte ich nicht gedacht – aber genau das passierte.
Der Bus hielt in der Nähe von Victorian Village, und wir stiegen kurz aus. Diese alten Häuser bei Nacht haben etwas Unheimliches – abblätternde Farbe, die Verandaschaukeln knarrten leise im Wind. Terry berichtete von Georgia Tann, die damals im Untergrund ein Babyhandel-Netzwerk leitete. Schweres Thema, aber er machte daraus keine trockene Museumsführung; er hielt immer wieder inne, fragte nach unseren Gedanken und streute schräge Details ein (zum Beispiel, dass sie immer Handschuhe trug). Jemand wollte wissen, ob eines ihrer Häuser spukt, und Terry grinste nur: „Wenn ihr die Hälfte der Geschichten glaubt, dann spukt es in allen.“
Mein Highlight war aber die Beale Street – diesmal nicht wegen der Musik, sondern wegen des berüchtigtsten Saloons, dem „Castle of Missing Men“ – allein der Name! Man konnte sich das Bild richtig vorstellen: tobende Menschenmengen, Klaviermusik, die auf die Straße schallt, und plötzlich geht alles schief. Die Neonlichter summten über uns, als wir vorbeigingen. Ein Einheimischer, der zufällig vorbeikam, hörte, wie unser Guide Alma Theede erwähnte – die „Schwarze Witwe“ – und schüttelte nur den Kopf, als hätte er den Namen schon zu oft gehört.
Zum Abschluss ging’s ins Moxy Hotel auf Cocktails (im Preis inklusive). Ich probierte einen „Corpse Reviver“. Ob der wirklich was wiederbelebt hat, weiß ich nicht – aber meine Neugier auf die Geschichten dieser Straßen wurde definitiv geweckt. Mit meinem Drink in der Hand, während Leute ihre Theorien über den kältesten Fall von Memphis austauschten, fühlte es sich eher an wie ein Treffen unter Freunden als eine Tour. Das letzte Bild von der Beale Street im Neonlicht bleibt mir noch lange im Kopf.
Die Tour findet an einem Abend statt und umfasst mehrere Stopps im Zentrum von Memphis.
Die Tour erfolgt größtenteils mit dem Bus, mit kurzen Fußwegen von insgesamt etwa 800 Metern.
Ja, jeder Teilnehmer erhält im Moxy Hotel einen thematischen Cocktail oder Mocktail; auch Wasser und Softdrinks stehen bereit.
Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren; auch Assistenztiere sind erlaubt.
Du siehst Court Square, Victorian Village, Beale Street und weitere historische Orte mit berüchtigten Verbrechen.
Ja, mehrere Parkhäuser und offene Parkplätze sind nur wenige Blocks entfernt; der nächste ist bei 149 Peabody Place.
Ein erfahrener lokaler Guide erzählt spannende Geschichten und beantwortet alle Fragen während der Tour.
Ja, die Tour startet in der Nähe von Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs.
Dein Abend beinhaltet eine geführte Fahrt durch Memphiss berüchtigte Viertel mit einem lokalen Experten am Steuer. Du hältst für einen individuellen Cocktail (oder Mocktail) im Moxy Hotel – Wasser und Softdrinks sind ebenfalls verfügbar – und hast genug Zeit, um Orte wie die Beale Street und Victorian Village zu Fuß zu erkunden, bevor es mit dem Bus zurück ins Zentrum geht.


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