Starte hoch oben am Haleakala mit einem lokalen Guide, der dir Mauis Geschichten erzählt, bevor du mit deinem eigenen Kona-Bike 15 Meilen bergab durch Serpentinen und kleine Orte wie Makawao fährst. Freu dich auf frische Luft, grandiose Aussichten, nette Begegnungen mit Einheimischen und die komplette Ausrüstung – nur Abenteuerlust (und vielleicht eine extra Socke) solltest du mitbringen.
Ganz ehrlich – ich hätte fast den Shuttle verpasst, weil ich meine zweite Socke nicht finden konnte. Kein idealer Start. Aber unsere Guide Malia lachte nur und meinte, der Berg würde auf uns warten. Die Fahrt zum Haleakala-Gipfel war ruhig, nur ihre Geschichten über Mauis Zuckerrohrzeit und die Legenden des Kraters begleiteten uns. Je höher wir kamen, desto kälter und dünner wurde die Luft; ich roch irgendwo Eukalyptus – oder war das nur meine Aufregung?
Der Sonnenaufgang war anders als erwartet – keine knalligen Farben, sondern ein sanftes Blau, das alles fast unwirklich wirken ließ. Meine Hände froren, als ich das Kona-Bike schnappte (Regenkleidung gibt’s zwar, aber ein Pullover ist trotzdem ratsam). Wir starteten auf 2.000 Metern, und ehrlich gesagt fühlte sich der erste Tritt an, als würde man ins Weltall springen. Kein Gruppenzwang, kein Konvoi – jeder fährt in seinem eigenen Tempo. Manchmal hörte ich nur den Wind in den Ohren und ab und zu einen Hahn von einer Farm unten.
Ich hielt viel zu oft an bei den 29 Serpentinen, weil jede Kurve eine neue Aussicht bot – Wolken, die über Felder zogen, ein Pferd, das gemütlich hinter einem Zaun graste, oder ein älterer Herr, der von seiner Veranda in Makawao winkte. Zwischendurch fühlten sich meine Beine wie Pudding an – aber auf eine gute Art. In einer Bäckerei in der Stadt probierte ich eine Malasada – Li hinter der Theke lachte, als ich versuchte, das hawaiianisch auszusprechen. Wahrscheinlich total verhunzt, aber sie gab mir trotzdem noch eine extra.
Als wir in Haiku ankamen, tat mein Gesicht vom Grinsen weh und mein Haar war voller Staub. Nicht alles lief perfekt – meine Handykamera beschlug auf halber Strecke – aber dieses Gefühl, mit frischer Bergluft und grünen Hügeln vor sich dahinzugleiten, bleibt unvergesslich. Wenn du einen Tagesausflug von Maui suchst, der wild und gleichzeitig entspannt ist, dann ist diese selbstgeführte Haleakala-Radtour genau das Richtige.
Die Abfahrt beträgt etwa 15 Meilen von 2.000 Metern Höhe bis nach Haiku.
Der Shuttle zum Startpunkt ist dabei, aber ein Hotel-Transfer wird nicht explizit angeboten.
Geschlossene Schuhe und mehrere Kleidungsschichten; Regenkleidung und Helm werden gestellt.
Du solltest kürzlich Fahrrad gefahren sein und mittelmäßig fit sein; für absolute Anfänger ist die Tour nicht geeignet.
Nein, Mahlzeiten sind nicht enthalten; du kannst in Makawao oder Haiku selbst essen gehen.
Das Mindestalter liegt bei 15 Jahren, und die Fahrer sollten mindestens 1,47 m groß sein.
Ja, aus Sicherheitsgründen dürfen Teilnehmer nicht mehr als 122 kg wiegen.
Nein, es gibt keinen Konvoi; nach dem geführten Teil fährst du in deinem eigenen Tempo.
Dein Tag startet mit dem Shuttle zum Haleakala, begleitet von spannenden Geschichten eines NAI-zertifizierten Guides. Oben angekommen, bekommst du dein maßgeschneidertes Kona-Mountainbike auf 2.000 Metern. Alle Gebühren sind inklusive, ebenso ein Da Kine Rucksack, Helly Hansen Windbreaker (Jacke und Hose), Bell Helm und Steuern – Snacks oder Essen kannst du unterwegs in Makawao oder Haiku selbst besorgen, bevor du in Haiku abschließt.


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