Erkunde mit einem Experten die verschlungenen Mangroven von Marco Island, entdecke Delfine aus nächster Nähe, sammle seltene Muscheln an ruhigen Stränden und genieße die entspannte Atmosphäre in einer kleinen Gruppe. Sandige Füße, überraschende Funde und unvergessliche Momente inklusive – alles an einem halben Tag.
Die Tour dauert etwa einen halben Tag.
Delfine sieht man meist, aber eine Garantie gibt es nicht.
Die Hauptstationen sind Kice Island, Dickmans Island und Cape Romano.
Ja, für alle Gäste gibt es kostenloses Flaschenwasser.
Pro Boot sind maximal sechs Personen erlaubt, um die Tour persönlich zu halten.
Ja, Babys sind willkommen, müssen aber während der Tour auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Ja, Assistenztiere sind auf dem Eco-Tour-Boot erlaubt.
Ja, die Tour ist für Gäste jeden Fitnesslevels geeignet.
Dein halber Tag startet mit Abholung an einer luxuriösen Marina mit kostenlosem Parkplatz, inklusive Wasserflaschen während der Tour und fachkundiger Begleitung beim Erkunden von Kice Island und weiteren Top-Muschelplätzen rund um Marco Island – alles in einer kleinen Gruppe für ein persönliches Erlebnis, bevor es bequem per Boot zurückgeht.
Ich erinnere mich noch genau, wie still es wurde, als wir den Hafen von Marco Island verließen – nur das sanfte Plätschern des Wassers am Boot und ab und zu ein kreischender Möwenschrei. Es war schwül, aber nicht unangenehm, und unsere Reiseleiterin (ich glaube, sie hieß Carla?) reichte sofort kaltes Wasser aus Flaschen. Sie hatte diese entspannte Art, uns Dinge zu zeigen, ohne dass es sich wie eine Lehrstunde anfühlte – einfach ein „Schau mal da!“ und plötzlich tauchte eine Delfinflosse durchs Wasser. Ich hatte nicht mal meine Kamera bereit, so schnell ging das.
Die Fahrt durch die 10.000 Islands wirkte fast wie ein Traum – überall Mangroven, deren Wurzeln wie verschlungene Finger ins flache Wasser griffen. Wir kamen an ein paar Fischern vorbei, die uns zuwinkten; einer hatte ein Radio an, aus dem ganz leise alte Countrymusik drang, kaum zu hören über den Motor. Auf Kice Island angekommen, zeigte Carla uns, wie man Muscheln findet, von denen ich noch nie gehört hatte (ich kann „scaphella junonia“ immer noch nicht richtig aussprechen – sie musste lachen, als ich es versuchte). Der Sand war warm unter meinen Füßen und in der Luft lag eine salzige Brise, vermischt mit einem süßen Duft von getrocknetem Seegras am Ufer.
Ich fand eine Muschel, die für mich ganz gewöhnlich aussah, aber Carla war total begeistert – anscheinend ist das hier eine der begehrtesten Muscheln. Sie erzählte uns auch von Dickmans und Cape Romano und meinte, jede Insel habe ihre eigenen kleinen Besonderheiten, wenn man weiß, wo man suchen muss. Wir waren nur zu fünft an Bord, so fühlte sich niemand gehetzt oder eingeengt. Irgendwann lehnte ich mich einfach zurück und beobachtete, wie Pelikane ins Wasser stürzten, während jemand versuchte, ein Selfie mit einem Delfin im Hintergrund zu machen – ob das geklappt hat, weiß ich nicht, aber sie hatten auf jeden Fall viel Spaß dabei.
Auf dem Rückweg merkte ich, dass meine Schuhe voller Sand waren – und es war mir völlig egal. Die Sonne begann hinter den Mangroven unterzugehen und alles tauchte für einen Moment in goldenes Licht. Lustig, ich war hauptsächlich wegen der Muschelsuche hier, aber jetzt denke ich vor allem an diese ruhigen Momente zwischen den Inseln, an die Delfine, die plötzlich auftauchen, und an die Geschichten der anderen über Muschelfunde oder verlorene Schätze. So hatte ich mir einen halben Tag auf Marco Island nicht vorgestellt – vielleicht macht das diese Tour gerade so besonders.
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