Flieg über alpine Schluchten auf fünf Ziplines bei Manitou Springs, wandere zwischen den Startpunkten mit lokalen Guides, die jeden Pfad kennen, und teile Lachmomente mit anderen Abenteurern, während ihr gemeinsam eure Ängste überwindet. Freu dich auf Kiefernduft, Adrenalinschübe – und vielleicht die ein oder andere staubige Landung.
Der Parcours umfasst fünf Ziplines mit Längen von 70 bis 200 Metern.
Die Tour beinhaltet einen gemeinsamen Hin- und Rücktransfer, aber keinen direkten Hoteltransfer.
Nein, alle nötigen Ausrüstungsgegenstände wie Helm, Gurt und Trolley werden gestellt.
Ja, Teilnehmer müssen mindestens 6 Jahre alt sein und zwischen 18 und 113 kg wiegen.
Die Wanderungen sind kurz (insgesamt etwa eine halbe Meile), erfordern aber Trittsicherheit auf über 2000 Metern Höhe.
Kinder von 6 bis 17 Jahren sind willkommen, benötigen aber eine unterschriebene Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten.
Trage bitte feste, geschlossene Schuhe; Flip-Flops oder Sandalen sind nicht erlaubt.
Dein Tag umfasst den gemeinsamen Hin- und Rücktransfer von Manitou Springs nach Gregory Gulch, alle nötige Zipline-Ausrüstung wie Helm und Gurt vor Ort, erfahrene lokale Guides, die dich sowohl auf den Ziplines als auch bei den kurzen Wanderungen begleiten – und jede Menge Motivation unterwegs.
„Bist du dir sicher, dass du bereit bist?“ grinste unser Guide, während sie meinen Gurt fester zog und der Wind auffrischte. Die Luft roch nach Kiefernnadeln – frisch und erdig – und ehrlich gesagt, schwitzten meine Hände schon, bevor ich überhaupt an der ersten Seilrutsche hing. Die Fahrt von Manitou Springs nach oben ging schnell, doch als wir am Rand von Gregory Gulch ausstiegen, fühlte es sich an, als wäre man in einer ganz anderen Welt. Kein polierter Park, sondern raue Felswände, verstreute Wildblumen und dieser riesige Colorado-Himmel, der einen auf die beste Art winzig fühlen lässt.
Wir starteten mit einer kurzen Wanderung – vielleicht eine halbe Meile? – und ich dachte mir, ich hätte vorher mehr Ausdauertraining machen sollen (die Höhe macht echt was mit dir). Unsere Gruppe war bunt gemischt: zwei Studenten aus Denver, ein Paar aus Texas, das ständig Witze darüber machte, wie man in den Rockies überlebt, und Li, unsere Guide, die hier aufgewachsen ist und scheinbar jeden Vogelruf kannte. Gerade als sie uns den ersten Zipline-Absprung zeigte, entdeckte sie einen Rotmilan, der über uns seine Kreise zog. Der erste Sprung ist der Wahnsinn – man tritt einfach vom Felsen ab und plötzlich fliegt man über die tiefe Schlucht, der Wind rauscht in den Ohren, die Bäume verschwimmen unter einem. Mein Magen machte einen Satz, doch dann verwandelte sich die Angst schnell in pures Vergnügen.
Der Parcours hat insgesamt fünf Ziplines, jede länger als ich erwartet hatte (die letzte ist 200 Meter lang – und ich schwöre, sie fühlt sich noch länger an, wenn man in der Luft hängt). Zwischen den Seilrutschen kraxelten wir über felsige Pfade, holten Luft und tauschten Geschichten aus. Einmal zeigte uns Li, wie man sich in der Luft drehen kann – sie nannte es „Freestyle“, bei mir sah das eher nach wildem Herumfuchteln aus. Niemand hat sich darüber lustig gemacht, alle haben herzlich gelacht. Und ja, die Landung kann holprig sein, wenn man zu schnell kommt – ich habe immer noch Staub auf den Schuhen von meinem Stopper.
Ich denke immer wieder an den Moment nach meinem letzten Lauf zurück – die Sonne schien auf den Pikes Peak hinter uns, alle klatschten ab, als würden wir uns schon ewig kennen. Es gibt etwas Besonderes daran, mit Fremden, die zu Freunden werden, oben zu sein. Wenn du eine Zipline-Tour in der Nähe von Manitou Springs suchst, die echtes Bergfeeling und gute Geschichten bietet, dann ist das hier genau das Richtige.
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