Du bist in einer kleinen Gruppe im Chelsea Market unterwegs und probierst acht verschiedene Leckereien – von Hot Dogs über sizilianische Pizza bis zu hausgemachten Biscuits mit Marmelade – während dein Guide spannende Geschichten zur New Yorker Esskultur erzählt. Danach geht’s zu Fuß drei Blocks über die High Line, wo du erfährst, wie sich das Viertel verändert hat. Lebendig, sättigend und überraschend persönlich.
Ich erinnere mich noch genau an den ersten Bissen des Buttermilk Biscuits bei Sarabeth’s – warm, krümelig und süß mit hausgemachter Marmelade. Im Chelsea Market war es ziemlich voll (ehrlich gesagt, mehr Ellenbogen als erwartet), doch unser Guide Mark grinste nur und winkte uns tiefer hinein. Er kannte die Hälfte der Händler beim Namen; man merkte sofort, dass das nicht seine erste Tour war. Der Duft von frischem Brot vermischte sich mit einer rauchigen Note von Dickson’s – ich verlor fast den Überblick, was ich als Nächstes probieren sollte, weil einfach alles verlockend aussah. Hinter mir stritten sich Leute über Pizzastücke (New Yorker nehmen das richtig ernst), und ich ertappte mich dabei, wie ich einfach so grinste.
Wir probierten einen japanischen Rindfleisch-Curry-Taco bei Takumi Taco – nicht das, was ich erwartet hatte bei einer Chelsea Market Food Tour, aber würzig und wohltuend. Mark erzählte uns, dass der Oreo genau hier in diesem Gebäude 1912 erfunden wurde (davon hatte ich keine Ahnung). Es gab Käse aus Upstate New York mit getrockneter Feige, eine winzige italienische Crostata, die überall zerbröselte, und ein quadratisches Stück Buffalina-Pizza, das nach sonnengereiften Tomaten schmeckte. Einmal versuchte ich „grazie“ zum Typen bei Filaga Pizza zu sagen, und er zwinkerte nur – wahrscheinlich hört er das oft.
Nach all den Häppchen (und ehrlich gesagt, ich war satt) traten wir ins Sonnenlicht hinaus für unseren Ausflug entlang der High Line. Die frische Brise tat nach dem Trubel drinnen richtig gut. Mark zeigte uns alte Bahngleise unter unseren Füßen – früher wurden hier wohl Fleischladungen direkt in die Lagerhäuser transportiert. Man konnte Little Island über dem Fluss hervorblitzen sehen, während Kinder herumrannten und nebenan ein Mode-Shooting stattfand (nur in NYC). Das Meatpacking District sah inzwischen ganz anders aus – überall Glasfassaden. Wir schlenderten etwa drei Blocks, bis wir bei einigen Kunstinstallationen und einer Gelateria ankamen, wo ich endlich mit meiner Kugel Eis sitzen konnte. Manchmal denke ich noch an den Ausblick über die 10th Avenue zurück, weißt du?
Die Tour umfasst acht verschiedene Verkostungen von unterschiedlichen Anbietern im Chelsea Market.
Ja, alle Verkostungen sind inklusive und reichen aus, sodass du danach satt bist.
Ja, nach den Verkostungen im Chelsea Market läufst du mit deinem Guide drei Blocks auf der High Line.
Vegetarische oder nussfreie Alternativen sind möglich, wenn du das bei der Buchung angibst.
Ja, alle Bereiche und Transportmöglichkeiten sind rollstuhlgerecht.
Der Treffpunkt ist im Chelsea Market in Manhattan; genaue Infos erhältst du nach der Buchung.
Leider können vegane oder glutenfreie Wünsche bei dieser Tour nicht erfüllt werden.
Ja, dein Guide erzählt spannende Geschichten über die Geschichte des Chelsea Market, die Erfindung des Oreos und die Entwicklung des Meatpacking District.
Dein Tag beinhaltet alle acht Verkostungen im Chelsea Market mit einem lizenzierten NYC-Guide; genug Essen für ein Mittagessen; dazu einen geführten Spaziergang über drei Blocks der High Line durch das Meatpacking District, der in der Nähe von Little Island endet – bring einfach Appetit und Neugier mit.
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