Erkunde Charlestons berühmte Straßen bei Nacht mit einem lokalen Guide, der jede skandalöse Ecke kennt – vom Customs House bis zu versteckten Bars wie High Cotton und Rudy Royale. Lausche wilden Geschichten von Schmugglern und genieße Drinks mit anderen Reisenden. Am Ende fühlst du dich wie ein Teil der Geschichte und eines besonderen Geheimnisses.
Ich gebe zu – ich habe mich für den Charleston Prohibition Pub Crawl hauptsächlich aus Neugier angemeldet (und vielleicht auch wegen der Cocktails). Es hat etwas Magisches, wenn die Stadt bei Dämmerung in der feuchten Luft liegt und die Gaslampen flackern. Unser Guide Marcus erzählte die Geschichten so lebendig, dass ich das Gefühl hatte, wir schleichen mit Schmugglern durch die Straßen, statt ihm einfach nur die East Bay Street entlang zu folgen. Erster Halt war das alte Customs House – auch heute noch beeindruckend. Er zeigte auf die steinernen Stufen, wo früher Bundesagenten versuchten, die Stadt trocken zu halten. Ich konnte fast das Stampfen schwerer Stiefel und das Flüstern geheimer Absprachen hören. Die Luft roch leicht nach Salz und etwas Süßem von einer nahegelegenen Bäckerei.
Wir gingen an der St. Philip’s Church vorbei – Marcus nannte sie „den ironischsten Aussichtspunkt der Heiligen Stadt“, was alle zum Lachen brachte. Er erzählte, wie sich die Leute hier nicht nur zum Beten trafen, sondern auch um Geheimnisse über versteckte Flaschen und sichere Trinkorte auszutauschen. Kirchen als Teil von Charlestons rebellischer Seite? Daran hatte ich vorher nie gedacht. Ein älterer Einheimischer nickte uns wissend zu, als wir vorbeigingen – ich fragte mich, ob er eigene Geschichten von Familie oder Freunden aus dieser Zeit kannte.
Die größte Überraschung war High Cotton – ein Ort, an dem ich bisher nur vorbeigegangen war. Drinnen sieht man noch Spuren davon, dass es früher eine Bank war (Tresortüren, dicke Mauern), doch jetzt glänzt alles in poliertem Holz und klirrenden Gläsern. Marcus erwähnte Carry Nation, die mit ihrer Axt Salons stürmte – was bei uns für einige hochgezogene Augenbrauen sorgte. Stell dir vor, das würde heute hier passieren! Mein Whiskey Sour schmeckte danach irgendwie noch schärfer, fast rebellisch. Unser letzter Stopp war Rudy Royale; inzwischen tauschten wir Geschichten aus wie alte Freunde, auch wenn viele meiner Erzählungen von Marcus stammten oder halb aus der Erinnerung. Die Tour fühlte sich weniger wie eine Führung an, sondern eher wie ein geheimer Club, in den man eingeladen wird – das Passwort ist einfach nur dazuzugehören und zuzuhören.
Ich denke immer noch darüber nach, wie Charleston so viel hinter seiner höflichen Fassade versteckt – das Lachen hinter verschlossenen Türen, wie sich die Leute gegenseitig schützen, auch wenn sie gemeinsam Regeln brechen. Wenn du eine Nacht suchst, die frech und gleichzeitig irgendwie heimelig ist, dann ist dieser Prohibition Pub Crawl genau das Richtige.
Ja, Alleinreisende sind willkommen, solange sie mindestens 21 Jahre alt sind.
Nein, Getränke sind nicht inklusive; du kannst sie an jeder Station selbst kaufen.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, aber es handelt sich um eine abendliche Tour mit mehreren Barstopps.
Ja, alle Stopps sind für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Ja, Gruppen ab 10 Personen sollten sich direkt an den Gruppenverkauf von Ghost City Tours wenden.
Die Tour ist nur für Gäste ab 21 Jahren.
Dein Abend führt dich durch die historischen Straßen von Charleston mit einem unterhaltsamen lokalen Guide, der an jeder Station wahre Geschichten aus der Prohibitionszeit erzählt; du besuchst ausgewählte Bars wie High Cotton und Rudy Royale (Getränke separat), während du Geschichten aufsaugst, die länger nachklingen als jeder Cocktail.


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