Du radelst mit einem lokalen Guide durch Buffalos Innenstadt, der jede Geschichte zu City Hall, Electric Tower und versteckten Ecken kennt, die man alleine übersieht. Freu dich auf Lacher über falsche Namen, überraschende Stopps zur lokalen Geschichte – von schwarzen Gemeinden bis zu wilden Kanalgeschichten – und Momente, die lange nachwirken.
Ja, das Fahrrad ist im Tourpreis enthalten.
Du siehst City Hall, Electric Tower, Guaranty Building und weitere historische Orte.
Ja, es gibt Stopps, die Buffalos erste afroamerikanische Gemeinde und die Underground Railroad beleuchten.
Die genaue Dauer ist nicht angegeben, aber die Tour führt entspannt zu mehreren wichtigen Orten in der Innenstadt.
Nein, alle besuchten Orte sind kostenlos zugänglich.
Ja, der Treffpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Nein, die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet.
Dein Tag beinhaltet einen bequemen Fahrradverleih, um die Innenstadt von Buffalo zu erkunden, begleitet von einem engagierten lokalen Guide, der bei jedem Stopp spannende Geschichten erzählt; es gibt keine versteckten Kosten oder Eintrittsgebühren.
Schon nach zwei Blocks sprang die Kette von meinem Rad – genau als wir an diesem alten Backsteingebäude nahe Canalside vorbeifuhren. Kein perfekter Start, aber unser Guide Matt grinste nur und reparierte das Ding in zehn Sekunden. Er meinte, Buffalo sei immer eine Stadt gewesen, die Dinge repariert und weitermacht. Das gefiel mir. Die Luft roch ein bisschen nach Regen, obwohl der Himmel klar war, und irgendwo am Wasser hörte man Schlepperboote.
Wir fuhren an der City Hall vorbei – ehrlich gesagt hatte ich Bilder gesehen, aber wie riesig das Gebäude aus der Nähe wirkt, war beeindruckend. Matt zeigte auf kleine Details im Stein, die ich nie bemerkt hätte (er nannte sie „Art Deco Sonnenstrahlen“). Eine ältere Dame saß auf der Treppe und fütterte Tauben, sie winkte uns zu. Aus irgendeinem Grund blieb mir das mehr im Kopf als alle Fakten über Bürgermeister und Architekten. Das wichtigste Stichwort für diese Tour ist definitiv „Buffalo Radtour“ – aber es geht nicht nur darum, an Gebäuden vorbeizufahren; man bekommt kleine Einblicke, wie das Leben hier vor hundert Jahren gewesen sein muss.
Den Namen von Louis Sullivan habe ich total verhauen, als wir an seinem Gebäude hielten – Li, eine Mitfahrerin, lachte so sehr, dass sie fast ihre Wasserflasche fallen ließ. Drinnen war wegen einer Veranstaltung geschlossen, aber Matt riet uns, trotzdem ans Fenster zu drücken, um die Fliesen in der Lobby zu sehen (lohnte sich). Wir fuhren auch durch das ehemalige Rotlichtviertel von Buffalo – Matt hatte jede Menge wilde Geschichten dazu parat. Dass ich an einem Tag in der Innenstadt so viel über schwarze Geschichte und Arbeiterbewegungen lerne, hätte ich nicht erwartet; ehrlich gesagt wünschte ich, ich hätte in der Schule besser aufgepasst.
Als wir am Electric Tower ankamen, spürten meine Beine die Tour langsam, aber es schien niemanden zu stören – wir lehnten uns einfach an die Räder und hörten zu, wie Matt von alten Rivalitäten und wirtschaftlichen Höhen und Tiefen erzählte. Irgendwo roch es nach frisch gebackenem Brot (schade, dass ich nicht herausgefunden habe, woher). Die ganze Fahrt fühlte sich weniger wie eine Tour an, sondern eher wie ein Plausch mit jemandem, der seine Stadt wirklich liebt – und ja, ich denke noch oft an den Blick vor der City Hall zurück.
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