Erlebe die Stromschnellen des Payette River mit erfahrenen Guides direkt vor den Toren Boises – mit viel Spaß, Spritzern und echten Flussgeschichten. Inklusive kompletter Ausrüstung, Shuttle-Service und kostenlosen Fotos erwarten dich aufregende und ruhige Momente in der frischen Kiefernluft. Hier geht es nicht nur um Adrenalin, sondern ums pure Leben.
Dein Tag beinhaltet einen klimatisierten Shuttle vom Beehive Bend zum Startpunkt bei Banks, alle nötige Rafting-Ausrüstung (Schwimmwesten, Paddel), optionale Extras wie Helme oder Neoprenanzüge, kostenlose Action-Fotos von deinem Flussabenteuer – und einen lizenzierten lokalen Guide, der für Sicherheit und Spaß sorgt, bevor es zurück zum Auto am Beehive Bend geht.
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Alle Bewertungen lesen ›Gleich zu Beginn grinste unser Guide Jake und fragte, ob schon mal jemand aus einem Schlauchboot gefallen sei. Ich schaute zu meinem Bruder – der schüttelte den Kopf, wirkte aber irgendwie aufgeregt. Die ganze Gruppe (ein paar Familien und ein Typ aus Boise, der jedes Jahr mitmacht) stieg am Beehive Bend in den Shuttle. Nur etwa 40 Minuten von der Innenstadt Boise entfernt, fühlte es sich nach ein paar Kurven an, als wären wir meilenweit raus aus der Stadt. Die Luft roch frisch und grün – nach Kiefern und Flusswasser – und jemand hinten machte einen Witz, dass man jetzt keinen Kaffee mehr bräuchte.
Nach Jakes Sicherheitseinweisung bei Banks übten wir alle noch das Paddeln – mein linker Arm hat sich da noch nicht ganz dran gewöhnt. Dann stießen wir ab auf den Payette River. Ich hatte nicht erwartet, wie kalt das Wasser an den Händen sein würde oder wie laut es wird, wenn man direkt an den Stromschnellen vorbeirauscht. Die erste große Stromschnelle – „Go Left or You’re Fired“ – kam schneller als gedacht. Alle schrien durcheinander, aber irgendwie schafften wir es ohne Kenterung. Danach war plötzlich alles still, nur das Wasser, das gegen die Steine schlug, und ein paar Vögel über uns waren zu hören. Da musste ich einfach breit grinsen.
Zwischen den Stromschnellen zeigte Jake uns Fischadler-Nester und erzählte Geschichten von Leuten, die hier versucht hatten, den Fluss zu schwimmen (besser nicht). Wir machten sogar eine Pause, damit einige schwimmen konnten – ich habe nur die Füße ins Wasser gehalten, der volle Sprung war mir dann doch zu viel. Die Sonne lugte immer wieder durch die Wolken, und von den nassen Schwimmwesten stieg Dampf auf. Mein Bruder versuchte zwischendurch, mich mit dem Paddel nasszuspritzen, fiel dabei fast selbst ins Wasser – Jake lachte so laut, dass er fast sein Paddel fallen ließ.
Die Tour endete wieder am Beehive Bend, alle tropfnass und voller Geschichten darüber, welche Stromschnelle am gruseligsten war (ich bleibe bei AMF). Am Ende gab’s kostenlose Fotos, auf denen ich mitten im Schreien erwischt wurde – das ist… etwas Besonderes. Noch jetzt denke ich oft an diesen Flussabschnitt zurück – wie wild er war, aber auch wie sicher mit Leuten, die jeden Knick kennen.
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