Du fährst offen mit Jeeps von Kas oder Kalkan über Bergstraßen, trinkst Tee in einem ruhigen türkischen Dorfgarten, lachst bei wilden Wasserschlachten auf dem Weg zur Gizlikent-Schlucht, wanderst mit Guide durch die kühlen Wassern der Saklikent-Schlucht, genießt Schlammbäder am Eşen-Fluss und beendest den Tag mit Schwimmen am Kaputaş Strand – alles inklusive Mittagessen und Eintritt.
Die Tour dauert den ganzen Tag, startet gegen 9:00 Uhr in Kas oder Kalkan und endet nach dem Schwimmen am Kaputaş Strand.
Ja, das Mittagessen in einem Restaurant nahe der Gizlikent-Schlucht ist im Tourpreis enthalten.
Unbedingt – es empfiehlt sich, ein extra Shirt und Shorts einzupacken, da du bei der Wasserschlacht zwischen den Jeeps sicher nass wirst.
Ja, die Eintrittsgebühren für die Gizlikent-Schlucht und den Kaputaş Strand sind in der Buchung inklusive.
Die Tour ist für die meisten Fitnesslevel geeignet, aber nicht empfohlen für Babys, Schwangere oder Personen mit Rückenproblemen.
Du kannst zum Wasserfall wandern; zusätzliche Aktivitäten wie Quadfahren oder Ziplining sind gegen Aufpreis buchbar.
Ja, der Transfer ist von beiden Orten, Kas und Kalkan, am Tourstart möglich.
Dein Tag umfasst Abholung in Kas oder Kalkan, alle Eintrittsgebühren für Gizlikent-Schlucht und Kaputaş Strand, ein leichtes Frühstück mit Tee im Dorfgarten von Üzümlü, Buffet-Mittagessen nahe der Gizlikent-Schlucht sowie Zeit für Schlammbäder – bevor du glücklich und mit Sand an den Füßen zurückkehrst.
Schon auf der holprigen Straße raus aus Kas wurde mir klar, dass meine Schuhe wohl viel zu sauber für das werden, was noch kommt. Unser Guide Cem machte einen Witz über „türkische Autowaschanlagen“ – ich hab’s erst nicht gerafft, aber er meinte die Wasserschlachten unterwegs. In Üzümlü hielten wir an, tranken Tee unter Weinreben, und die Luft roch fast wie frisch gebackenes Brot und Holzrauch. Eine alte Frau reichte uns hauchdünne Pfannkuchen, durch die man fast die Sonne sehen konnte. Ich versuchte mich auf Türkisch zu bedanken – sie lächelte nur und tätschelte mir den Arm.
Dann ging’s rund: alle bewaffneten sich mit Wasserpistolen für eine wilde Wasserschlacht zwischen den Jeeps. Mein Shirt war schon nass, bevor wir die Gizlikent-Schlucht erreichten, aber ehrlich gesagt tat das in der Hitze richtig gut. Gizlikent selbst ist eng und angenehm kühl; man hört das Wasser von den Felsen widerhallen, während man durchläuft. Mittagessen gab’s am Fluss – ganz einfach, gegrilltes Hühnchen und Salat – aber mit nassen Haaren und staubigen Füßen schmeckte es besser als jedes Gourmetrestaurant.
Die Saklikent-Schlucht ist nochmal eine ganz andere Welt. Kaltes Wasser umspült die Knöchel, Sonnenstrahlen brechen durch das blau-graue Gestein. Cem führte uns entlang, zeigte kleine Details – Pflanzen, die an unmöglichen Stellen wachsen, einen Frosch, der mich erschreckte (er lachte). Zum Schluss waren wir nach einem Bad im Becken am Eşen-Fluss komplett mit Schlamm bedeckt. Das Schlammbad soll gut für die Haut sein, aber meistens sahen wir eher aus wie unbewegliche Skulpturen.
Xanthos war schnell vorbei – ein kurzer Stopp, während Cem Geschichten über die alten Lyker und ihre in Felsen gehauenen Gräber erzählte. Als wir dann am Kaputaş Strand ankamen, um zu schwimmen, waren meine Arme müde, aber das war mir egal. Das Meer strahlte so hell vor den Klippen, dass es fast unwirklich wirkte. Ich denke noch oft daran, wie ich dort trieb, Sand zwischen den Zehen, und gar nicht mehr weg wollte.
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