Erkunde uralte Tunnel unter Kappadokien in Derinkuyu, genieße ein entspanntes Mittagessen am Fluss in Belisırma, wandere unter schattigen Bäumen am Melendiz-Fluss im Ihlara-Tal und entdecke die hallenden Räume des Selime Klosters – alles mit einem lokalen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt.
Die Tour dauert den ganzen Tag und beinhaltet die Abholung direkt vom Hotel in Kappadokien.
Ja, das Mittagessen in einem Restaurant am Fluss im Dorf Belisırma ist im Preis enthalten.
Die Hauptstationen sind die unterirdische Stadt Derinkuyu, das Ihlara-Tal (mit Wanderung), das Dorf Belisırma zum Mittagessen, das Selime Kloster, das Taubental und das Panorama von Göreme.
Es gibt etwa eine Stunde Wanderung entlang des Melendiz-Flusses im Ihlara-Tal; das Gelände ist meist flach, aber teilweise uneben.
Ja, alle Museum- und Eintrittsgelder sind enthalten, wenn du diese Option bei der Buchung wählst.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; Babys können im Kinderwagen mitfahren oder auf dem Schoß sitzen während der Fahrten.
Ein professioneller lokaler Guide führt die Tour auf Englisch.
Ja, die Abholung vom Hotel in ganz Kappadokien ist inklusive.
Dein Tag startet mit der Abholung vom Hotel in Kappadokien im klimatisierten Fahrzeug, alle Eintrittskarten sind inklusive, wenn bei der Buchung gewählt, ein professioneller lokaler Guide begleitet dich von Taubental bis zur unterirdischen Stadt Derinkuyu und ein traditionelles Mittagessen am Fluss rundet den Tag nach der Erkundung des Selime Klosters ab.
Als erstes fiel mir das Morgenlicht auf, das diese seltsamen, fast schon unwirklichen Felsformationen rund um Göreme zum Leuchten brachte. Unser Guide Emre erklärte, wie die Feenkamine entstanden sind – irgendwas mit Vulkanasche und Wind, die über Jahrtausende geformt haben. Ehrlich gesagt wurde ich dann von einer Taubenschwarm abgelenkt, der über dem Taubental kreiste. Die scheinen hier das Sagen zu haben. Emre gab mir ein paar Körner zum Werfen und grinste, als eine Taube direkt auf meinen Schuh landete. Tauben waren hier jahrhundertelang wichtig – als Dünger, Nachrichtenboten und sogar in der Kunst. Wer hätte das gedacht?
Dann ging’s in die unterirdische Stadt Derinkuyu. Sobald wir in den ersten Tunnel krochen, änderte sich die Luft – kühler, fast feucht, mit einem Hauch von Stein und etwas Altem (nicht muffig, eher geheimnisvoll). Die Stadt ist riesig; ich dachte ständig, wir verlaufen uns in den verwinkelten Gängen. Emre zeigte uns, wo Familien sich vor Feinden versteckt haben – Weinkeller in den Wänden, geheime Türen, die man leicht übersieht. Einmal streifte mein Rucksack den rauen Stein und alle lachten – anscheinend gehört das zum Ritual auf dieser Tagestour durch Kappadokien.
Mittagessen gab’s im Dorf Belisırma direkt am Melendiz-Fluss – auf einer Holzplattform über dem Wasser, wo man sogar die Füße baumeln lassen konnte. Die Forelle schmeckte frischer als alles, was ich von zu Hause kenne (ich hab wohl zu schnell gegessen). An einem anderen Tisch versuchte jemand, Kaffee mit Pistazie zu bestellen, verwechselte aber die türkischen Worte – alle lachten, auch der Kellner. Danach wanderten wir etwa eine Stunde durchs Ihlara-Tal; grün, schattig, voller Vögel, und da gibt’s eine winzige Kirche in der Felswand, die noch leicht nach Kerzenwachs riecht.
Das Selime Kloster hat mich überrascht – so riesig! Man klettert staubige Pfade hoch und steht plötzlich in einer Kathedrale, die vor 1.300 Jahren gebaut wurde. An der Decke sieht man Rußspuren von alten Feuern und kleine Nischen, in denen Mönche vor langer Zeit gesessen haben müssen. Meine Beine zitterten schon, aber ehrlich gesagt denke ich noch oft an den Ausblick über das Tal, während der Wind um die Ohren pfeift.
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