Mit einem lokalen Guide entdeckst du die seltenen roten Colobus-Affen im Jozani Forest, schwimmst in der Kuza Cave nach einem Ingwertee, spazierst am Paje Beach vorbei an Kitesurfern und Seetangbauern und machst zum Abschluss Fotos am The Rock Restaurant – oder genießt dort dein Mittagessen, wenn du vorab buchst. Kleine Überraschungen inklusive.
Schon mal einen Affen niesen gehört? Ich auch nicht – bis wir tief im Jozani Forest waren und unser Guide Musa leise auf die roten Colobus-Affen zeigte. Die gibt’s nur hier auf Zanzibar – sagte er stolz wie ein Onkel. Der Wald war feucht und roch leicht nach Erde und Salz (vielleicht von den Mangroven in der Nähe?). Wir sahen, wie die Affen über uns hinwegsprangen, ihre Schwänze wie lose Bänder hinterherflatternd. Ich dachte ständig, einer könnte auf meiner Schulter landen, aber sie beobachteten uns nur neugierig von oben – beschäftigt und doch interessiert. Musa erzählte auch von den Mahagonibäumen und klopfte an einen, damit wir die raue Rinde fühlen konnten.
Dann änderte sich alles – plötzlich wieder Sonnenlicht, und wir standen an der Kuza Cave. Hier kann man tatsächlich schwimmen. Das Wasser ist beim ersten Kontakt kalt, aber glasklar. Ich wollte „asante“ sagen zu der Frau, die das kleine Kulturzentrum betreibt; sie lächelte und reichte mir einen Ingwertee, der beim Runtergehen ein bisschen brannte. Es war ruhiger als gedacht – nur das Plätschern des Wassers an den Felswänden und irgendwo lachende Stimmen hallten wider. Stunden später roch mein Haar noch nach Mineralien.
Als nächstes kam der Paje Beach. Wenn du schon mal Fotos von strahlend weißem Sand gesehen hast, bei denen man fast die Augen zusammenkneifen muss – genau so ist Paje. Wegen des Windes waren viele Kitesurfer unterwegs, ihre bunten Leinen zischten durch den blauen Himmel. Wir schlenderten an den Seetangbauern vorbei, die über ihren Linien hockten, und ich landete schließlich bei einem kleinen Strandimbiss, wo ich gegrillten Fisch mit den Händen aß (Name vergessen). Ehrlich? So schmeckte er am besten.
Der letzte Halt war The Rock Restaurant – direkt auf einem Felsen im Meer, fast schon wie aus einem Cartoon, wenn man es zu lange anschaut. Für ein Mittagessen hatten wir keine Reservierung, also machten wir nur Fotos und lachten darüber, wie winzig es vom Ufer aus im Vergleich zu Instagram wirkt. Es gibt etwas Besonderes daran, den Tag mit salziger Haut und müden Sonnenstrahlen zu beenden – selbst einfache Momente bleiben so im Kopf. An die Affen denke ich bis heute oft zurück.
Ja, privater Transport mit Abholung vom Hotel ist inklusive.
Ja, Schwimmen in der Kuza Cave gehört zum Erlebnis dazu.
Nein, Essen ist nicht automatisch dabei; eine Reservierung wird empfohlen, wenn du dort essen möchtest.
Ja, die Beobachtung der endemischen roten Colobus-Affen ist ein Highlight im Jozani Forest.
Ja, auch Babys und kleine Kinder können mitkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Die Tour umfasst mehrere Stopps an einem Tag; die genaue Dauer hängt von deinem Tempo und der Mittagswahl ab.
Ja, am Paje Beach findest du viele Restaurants mit vegetarischen Gerichten.
Eine Reservierung für das Mittagessen im The Rock wird wegen begrenzter Plätze dringend empfohlen.
Dein Tag beinhaltet privaten, klimatisierten Transport mit Hotelabholung, Mineralwasser während der gesamten Tour, Zeit mit einem lokalen Guide im Jozani Forest zum Entdecken der roten Colobus-Affen sowie Mangroven und Mahagonibäume, außerdem freie Zeit zum Schwimmen in der Kuza Cave oder Entspannen am Paje Beach, bevor es zurückgeht nach dem Besuch im The Rock Restaurant (Essen nicht inklusive).


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