Gestalte deinen Tag in Kaohsiung ganz nach deinen Wünschen – mit einem lokalen Guide, der zuhört. Ob Kunsthallen am Pier-2, duftende Pagoden oder ein entspannter Sonnenuntergang am Meer: Abholung, individuelle Stopps und Geschichten, die du in keinem Reiseführer findest, sind inklusive.
Die Tour dauert etwa 8 Stunden.
Ja, dein privater Fahrer-Guide holt dich direkt ab.
Du kannst Orte wie das Pier-2 Art Center, Pagoden, The Dome by Light und Sonnenuntergangsplätze rund um Kaohsiung besuchen.
Ein Mittagessen ist nicht fest eingeplant; du kannst unterwegs selbst entscheiden, wo du essen möchtest.
Maut und Parkgebühren sind inklusive; Eintrittsgelder richten sich nach deiner gewählten Route.
Ja, Babys und Kleinkinder können im Kinderwagen mitfahren.
Ja, da die Tour komplett anpassbar ist, passt sie für jedes Fitnesslevel.
Dein Tag startet mit Abholung durch einen englisch- oder chinesischsprachigen Fahrer-Guide in einem privaten klimatisierten Fahrzeug. Maut- und Parkgebühren sind bei allen Stopps inklusive – so kannst du dich ganz aufs Entdecken konzentrieren, ohne dich um Organisation oder Versicherungen zu sorgen.
Ich wusste nicht genau, was mich bei einer „maßgeschneiderten“ Tagestour in Kaohsiung erwarten würde – ich wollte einfach mehr sehen als die üblichen Postkartenmotive. Unser Guide, Herr Lin, kam pünktlich vorbei (ich war gerade noch beim Kaffee) und fragte, worauf wir Lust hätten. Er hatte Vorschläge, aber eigentlich schien er es zu genießen, einfach mit uns über unsere Interessen zu plaudern. Los ging’s an einem Gedenkzentrum mit Pagoden – die Luft roch leicht nach Räucherstäbchen und nassem Stein. Lin erzählte uns von der Buddha-Zahn-Reliquie im Inneren, doch ich verlor mich eher in den winzigen, filigranen Schnitzereien überall.
Als nächstes stand eine daoistische Pagode auf dem Programm, die fast wie gemalt vor dem Himmel schwebte – knallige Farben, Drachen, die sich um Säulen wanden. Lin berichtete von alten Festtraditionen; ich versuchte, einen der Namen auf Mandarin auszusprechen, worüber er herzlich lachen musste. Die Fahrt zwischen den Stationen war kurz – vielleicht zwanzig Minuten? – und es war schön, einfach zuzusehen, wie Roller vorbeirauschten und Leute sich durch offene Ladentüren zuwinkten. Am Pier-2 Art Center schlenderten wir durch alte Lagerhallen, die zu Galerien umgebaut wurden. In einer Halle gab es ein seltsames Echo, als ob jemand unsichtbar Schritte machte. Genau das gefiel mir sogar besser, als ich erwartet hatte.
Danach hielten wir bei The Dome by Light – 660 Quadratmeter buntes Glas über uns, Sonnenlicht, das überall reflektierte. Es ist schwer zu beschreiben, wie es sich anfühlt, unter so viel Farbe zu stehen; selbst meine Schuhe sahen plötzlich ganz anders aus. Am späten Nachmittag schlug Lin vor, den Sonnenuntergang am Meer zu erleben (das sei so eine Art Kaohsiung-Tradition), also fuhren wir hin. Der Himmel wechselte schnell – erst orange, dann rosa, fast lila – und alle standen still, als die Sonne unterging. Dieses Bild kommt mir manchmal in den Sinn, wenn es zuhause mal wieder laut wird.
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