Du fährst mit einem englischsprachigen Guide-Fahrer quer über Jeju, der jeden Geheimweg und jede Geschichte kennt. Erklimme Seongsan Ilchulbong für den Sonnenaufgang, koste grünen Tee im O’Sulloc Museum, höre Haenyeo-Taucherinnen am Ufer lachen und genieße Momente an Wasserfällen, wo die Zeit stillzustehen scheint. Das ist mehr als Sightseeing – es fühlt sich an, als würde dir jemand die Insel zeigen, der sie wirklich liebt.
Herr Kim erwartete uns direkt vor dem Ankunftstor am Jeju Flughafen, ein kleines Schild mit meinem Namen in der Hand und einem Lächeln, als hätte er einen alten Freund getroffen. Er fragte, ob wir erst einen Kaffee wollten oder gleich loslegen – ich hielt noch meine Tüte Mandarinen vom Flug fest, also nickten wir nur und stiegen in sein blitzsauberes Taxi. Die Luft roch leicht nach Salz und Kiefern, als er das Fenster herunterkurbelte. „Wir können überall hinfahren, wo ihr wollt“, sagte er und tippte auf seine Handykarte. So viel Freiheit – und Geduld – hatte ich bei einer privaten Taxitour auf Jeju nicht erwartet.
Erster Halt war Seongsan Ilchulbong. Der Aufstieg war steiler als gedacht (meine Beine erinnern sich noch), aber Kim zeigte immer wieder wilde Blumen und erzählte von den Haenyeo-Taucherinnen, die hier früher im Morgengrauen schwammen. Oben blies der Wind mir fast den Hut vom Kopf, doch die Aussicht – zerklüfteter Krater und endloses Meer – ließ mich vergessen, wie verschwitzt ich war. Es hat etwas Besonderes, den Sonnenaufgang über diesen Klippen zu sehen, das einen auf eine schöne Weise klein fühlen lässt. Auf dem Rückweg begegneten wir einer Gruppe Haenyeo-Frauen, die lachend ihre halb geöffneten Neoprenanzüge zurechtrückten, ihre Stimmen hallten über die Felsen.
Ich fragte, ob wir noch das O’Sulloc Tea Museum schaffen könnten („Ist das nicht zu touristisch?“), worauf Kim nur lachte und meinte, die Einheimischen kämen an Regentagen sogar wegen des Kuchens. Drinnen roch alles grün und süß – Matcha-Kuchen, frische Blätter, die irgendwo hinter Glas trockneten. Wir saßen am Fenster und sahen Familien bei leichtem Nieselregen durch die Teeplantagen schlendern. Er brachte mir bei, wie man auf Jeju-Dialekt „Danke“ sagt; ich habe es wahrscheinlich total verhauen, aber er zeigte trotzdem einen Daumen hoch.
Am späten Nachmittag waren wir bei den Cheonjiyeon Wasserfällen. Der Weg war nach dem Regen rutschig; ich wäre fast zweimal ausgerutscht, konnte mich aber an moosbedeckten Steinen festhalten (Kim tat so, als hätte er nichts gesehen). Das Rauschen des Wassers übertönte für einen Moment alles – kein Verkehr, kein Gespräch, nur diese besondere Stille, die man nur an Wasserfällen spürt. Lustig, was einem im Gedächtnis bleibt: der Duft von feuchter Erde unter Kamelienbäumen oder wie Herr Kim geduldig wartete, während ich viel zu viele Fotos machte, ohne uns zu drängen.
Ja, du kannst innerhalb der 8 Stunden Tourzeit selbst entscheiden, welche Orte du im östlichen/nördlichen oder westlichen/südlichen Jeju besuchen möchtest.
Ja, dein Fahrer ist gleichzeitig ein lizenzierter englischsprachiger Guide während der gesamten privaten Taxitour.
Nein, Eintrittsgelder sind nicht enthalten und müssen bei den jeweiligen Attraktionen separat bezahlt werden, falls erforderlich.
Die Abholung und Rückfahrt sind inklusive, innerhalb von 20 km um den Jeju Flughafen oder Hotels in der Innenstadt von Jeju City.
Ja, die Tour ist rollstuhlgerecht und Babysitze sind auf Anfrage verfügbar.
Die private Taxitour dauert je nach Route und Stopps bis zu 8 Stunden pro Tag.
Du kannst Orte wie Seongsan Ilchulbong, O’Sulloc Tea Museum, Cheonjiyeon Wasserfall, Jeongbang Wasserfall, Strände, Lavahöhlen, traditionelle Dörfer und mehr entdecken.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel (innerhalb von 20 km um Jeju Flughafen), alle Kraftstoff- und Parkgebühren übernimmt dein englischsprachiger Guide-Fahrer. Dazu gibt es ein komfortables, klimatisiertes Privatfahrzeug, in dem du zwischen den Stopps auch entspannen oder schlafen kannst – um die Organisation musst du dich nicht kümmern.


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