Direkt vom Kreuzfahrtschiff in das echte Leben Jejus eintauchen: Den Vulkanrand von Seongsan Ilchulbong erklimmen, traditionelle Dörfer mit lokalen Guides entdecken, auf lebhaften Märkten naschen und am Cheonjiyeon Wasserfall entspannen – alles mit pünktlicher Rückkehr zum Hafen. Lachen, neue Geschmäcker und Momente, die länger bleiben als jede Postkarte.
Am Hafen von Jeju von jemandem mit einem Schild und meinem Namen begrüßt zu werden, hat mich ehrlich gesagt zum Schmunzeln gebracht. Unsere Guide Minji wartete schon, bevor unser Schiff überhaupt angelegt hatte – dieses „Kommen sie wirklich?“ Gefühl bei Kreuzfahrtausflügen fiel damit komplett weg. Gleich gab’s kleine Mandarinenbonbons – anscheinend liebt hier jeder diese Süßigkeit. Die Luft roch nach Meer und etwas Süßem, bestimmt von den Ständen am Markt. Müde vom frühen Aufstehen stiegen wir in den Van.
Die Fahrt zum Seongsan Ilchulbong verging im Vorbeiflitzen an Steinmauern und den schwarzen Lavasteinen überall. Minji erzählte von den Haenyeo-Tauchern und zeigte uns sogar eine in ihrem Neoprenanzug, die am Ufer entlangging, die Haare vom Wind zerzaust. Der Aufstieg zum Krater war gar nicht so schlimm, wie ich befürchtet hatte (ich bin nicht gerade sportlich), aber meine Beine haben sich schon gemeldet. Oben angekommen herrschte plötzlich eine ganz besondere Stille – sogar die Teenies hörten auf, Selfies zu machen. Dieses Panorama geht mir bis heute nicht aus dem Kopf, besonders wenn Wolken am Himmel stehen.
Danach schlenderten wir durch das Seongeup Folk Village, wo ein älterer Herr versuchte, mir ein „Hallo“ im Jeju-Dialekt beizubringen (ich hab’s versemmelt, er lachte herzlich). Überall roch es nach Holzfeuer, und Hühner liefen frei herum, als gehörte ihnen das Dorf. Mittagessen war nicht inklusive, aber Minji zeigte uns später einen Laden mit schwarzem Schweinefleisch vom Grill, den die Einheimischen schwören.
Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zum Cheonjiyeon Wasserfall. Unter den Bäumen war es angenehm kühl, und das Zirpen der Zikaden mischte sich mit dem Plätschern des Wassers. Am Seogwipo Maeil Olle Markt trennten sich kurz unsere Wege – ich probierte grüne Reiskuchen, deren Inhalt ich nicht ganz durchschaut habe, aber sie waren lecker und schön zäh. Zurück am Hafen hatten wir noch Zeit, ganz entspannt. Wer sich Sorgen um die Zeit macht oder mehr als Souvenirläden sehen will, für den ist dieser Ausflug perfekt.
Ja, die Abholung erfolgt an beiden Häfen und ist auf die Ankunft Ihres Schiffes abgestimmt.
Ja, der Veranstalter garantiert die pünktliche Rückkehr zum Schiff zu 100 %.
Je nach Hafen: Seongsan Ilchulbong & Folk Village (Jeju) oder Hallasan & Cheonjiyeon Wasserfall (Seogwipo).
Bei Gruppentouren sind die Eintrittsgelder inklusive; bei Privatführungen müssen diese separat bezahlt werden.
Der Aufstieg erfolgt über Treppen und ist für die meisten mit durchschnittlicher Fitness gut machbar.
Ja, für Gruppen von 1–6 Personen sind private Fahrzeuge verfügbar; wählen Sie diese Option bei der Buchung.
Nein, Mittagessen ist nicht inklusive, aber der Guide empfiehlt gerne lokale Restaurants.
Ja, es sind Stopps auf lokalen Märkten wie dem Seogwipo Maeil Olle Market eingeplant, wenn es die Zeit erlaubt.
Ihr Tag umfasst Abholung und Rückfahrt direkt am Kreuzfahrthafen (Jeju oder Seogwipo Gangjeong), alle Transfers im klimatisierten Fahrzeug inklusive Kraftstoff und Parkgebühren, Eintrittsgelder bei Gruppentouren (bei Privatführungen individuell), sowie einen zertifizierten Guide, der auf Englisch oder Chinesisch spricht und dafür sorgt, dass Sie entspannt und pünktlich zurück zum Schiff kommen.


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