Steh unter Teneriffas klarer Höhenluft, während ein lokaler Guide dir Sternbilder und Planeten zeigt, die du sonst nur aus Büchern kennst. Schau durch Profi-Teleskope auf Saturn oder Jupiter und erhalte nach der Tour dein eigenes Astrofoto. Oben ist es so still – da flüstert man fast automatisch.
Wir waren schon halb oben am Teide, als mir auffiel, wie still es dort oben wirklich ist – richtig still. Die Luft fühlte sich dünn und frisch auf der Haut an, als wir in die Dunkelheit traten, nur ein paar andere Leute schlichen mit uns mit. Unsere Führerin Marta (so wollte sie genannt werden) zeigte mit einem grünen Laserpointer in den Himmel und erzählte von Orions Gürtel. Hinter mir roch ich Kiefern – oder vielleicht war es nur die Kälte, die meine Nase kribbeln ließ. Sie fragte, ob jemand Mars ohne Hilfe entdecken könne; ich lag falsch, worauf sie schmunzelte: „Fast!“ Das ließ mich entspannen.
Als wir bei den Teleskopen ankamen, hatte ich ehrlich gesagt keine großen Erwartungen – doch dann tauchten Saturns Ringe scharf ins Bild, und jemand neben mir flüsterte so leise „wow“, dass es kaum zu hören war. Es fühlte sich an, als hielte jeder den Atem an. Das wichtigste Stichwort hier ist Sternenhimmel Teneriffa, aber was mir wirklich im Kopf blieb, war, wie persönlich die Tour war – Marta beantwortete jede noch so verrückte Frage (sogar zu schwarzen Löchern) ohne dass sich jemand blöd fühlte. Einmal zeigte sie uns Andromeda durchs Okular und meinte, die Galaxie bewegt sich auf uns zu, aber keine Panik. Jemand lachte nervös.
Das zweite Teleskop war für Astrofotografie aufgebaut – live Bilder, die während unserer Wartezeit geschossen wurden. Später bekamen wir alle unsere eigenen Fotos vom Nachthimmel per Mail (meins habe ich immer noch gespeichert). Auf dem Rückweg unter all den Sternen sagte kaum jemand etwas; man hörte nur das Knirschen von Kies unter den Schuhen und leisen Wind in der Ferne. Keine Ahnung warum, aber ich dachte immer wieder daran, wie winzig wir unter diesem riesigen Universum sind – kitschig vielleicht, aber wahr.
Ja, Vorkenntnisse in Astronomie sind nicht nötig; die Guides erklären alles verständlich.
Ja, die während der Tour aufgenommenen Astrofotos bekommst du kostenlos per E-Mail zugeschickt.
Die Gruppen sind klein, damit jeder das Teleskop nutzen und Fragen stellen kann.
Nein, es gibt keinen Hoteltransfer; Treffpunkt ist direkt im Teide auf 2.200 Metern.
Die zertifizierten Starlight-Guides führen die Touren auf Englisch oder Spanisch (nicht gemischt).
Ja, Kinder sind willkommen, wenn sie von einem Erwachsenen begleitet werden; Babys können im Kinderwagen mitkommen.
Du entdeckst Planeten wie Saturn und Jupiter, Galaxien wie Andromeda, Nebel wie Orion und Sternhaufen wie die Plejaden.
Nein, es ist keine besondere Fitness nötig; der Weg zur Beobachtungsstelle ist kurz.
Dein Abend beinhaltet eine Führung durch einen Starlight-zertifizierten Experten (auf Englisch oder Spanisch), Orientierung am Nachthimmel mit Laserpointer unter Teneriffas klarem Himmel auf 2.200 m Höhe, Beobachtung durch hochwertige Profi-Teleskope mit Blick auf Planeten und Galaxien sowie eine Live-Astrofotografie-Session, bei der deine eigenen Bilder aufgenommen und nach der Tour zugeschickt werden. Eine Versicherung ist während des gesamten Besuchs inklusive.


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