Erkunde Sevillas historische Viertel und koste legendären Jamón in urigen Tavernen, sieh zu, wie Chorizo direkt am Tisch flambiert wird, genieße zarte Schweinebäckchen und knusprige Garnelenomelette, und lass den Abend mit handgemachtem Eis ausklingen. Mit einem lokalen Guide, der spannende Geschichten und Insider-Tipps teilt, fühlst du dich schnell wie ein Teil des pulsierenden Stadtlebens.
Als Erstes fiel mir das Klappern von Tellern an den steinernen Wänden nahe der Giralda auf – warum dieser Klang immer Hunger macht, weiß ich nicht. Wir trafen unsere Führerin gleich neben der Plaza del Salvador, wo die Kathedrale majestätisch über allem thront. Marta, so hieß sie, begrüßte uns wie alte Freunde, und noch bevor ich meinen Kaffee ausgetrunken hatte, erzählte sie von einer Tür aus dem 11. Jahrhundert, die hinter einer winzigen Museumswand versteckt liegt. Eine Food-Tour mit Geschichte zu starten, hatte ich nicht erwartet, aber das passte perfekt – diese Stadt hat viele Schichten.
Als Nächstes ging es zu Las Teresas, versteckt im Viertel Santa Cruz. Der Duft von luftgetrocknetem Schinken und altem Holz lag in der Luft. Überall an den Wänden hingen Fotos von Matadoren. Marta schob uns Teller mit hauchdünnem Jamón ibérico rüber, durch den man fast hindurchsehen konnte, dazu Kartoffelsalat, der viel besser schmeckte, als er aussah (sorry dafür). Mit einem kühlen Bier in der Hand versuchte ich mitzuhalten, während sie erklärte, dass jeder Bissen hier fast schon ein Diskussionsthema unter Einheimischen ist – es gibt wohl eine richtige Art, alles zu essen.
Wir schlenderten durch enge Gassen ins Viertel Alfalfa und machten Halt in einem Laden von 1910, wo wir Olivenölkuchen und Orangenwein probierten. Der Kuchen zerbröselte süß zwischen meinen Fingern, der Wein schmeckte nach lauen Sommerabenden – obwohl es gerade mal Mittag war. In einer weiteren Bar gab es Schweinebäckchen, die so zart waren, dass sie beim Ansehen zerfielen, und eine Tortillita de camarones, knusprig und salzig, die viel zu schnell weg war. Einige ältere Herren am Tresen diskutierten leidenschaftlich über Fußball; einer zwinkerte uns zu, als er merkte, dass ich zuhörte.
Der Höhepunkt? Chorizo al infierno – wörtlich „Chorizo in der Hölle“. Direkt am Tisch wurde die Wurst angezündet, während Marta breit grinste und Gläser mit tinto de verano verteilte (keine Sangria, darauf bestand sie). Wir durften sogar selbst mixen; meiner bestand zwar größtenteils aus Eis, schmeckte aber nach all den kräftigen Aromen perfekt. Zum Schluss landeten wir irgendwo in der Nähe der Setas mit kleinen Eistüten, gefüllt mit der jeweils frischsten Frucht der Woche. Ich wählte Zitrone, das passte nach all der Schwere genau richtig. Auf dem Rückweg durch die warmen Gassen, klebrige Finger und satt, dachte ich immer wieder an die ersten salzigen Jamón-Häppchen – ehrlich gesagt tue ich das manchmal noch heute.
Die genaue Dauer ist nicht festgelegt, aber die Tour führt durch mehrere zentrale Viertel wie Santa Cruz und Alfalfa.
Ja, vegetarische oder glutenfreie Wünsche kannst du per E-Mail oder bei der Buchung angeben; bei schweren Allergien kann keine Garantie gegeben werden.
Nein, ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten; der Treffpunkt ist nahe der Plaza del Salvador.
Du probierst Jamón ibérico, Kartoffelsalat, Olivenölkuchen mit Orangenwein, Schweinebäckchen, Garnelenomelette, flambierte Chorizo, Spinat mit Kichererbsen, tinto de verano und handgemachtes Eis.
Kinder unter 4 Jahren nehmen kostenlos teil, erhalten aber keine Verkostungen; für Kinder ab 4 Jahren gibt es Tickets mit Essen.
Nein, es müssen mindestens zwei Gäste teilnehmen. Falls das nicht erreicht wird, wirst du kontaktiert, um umzubuchen oder eine Rückerstattung zu erhalten.
Der Treffpunkt ist nahe der Plaza del Salvador mit Blick auf die Kathedrale und den Giralda-Turm.
Dein Abend umfasst alle Verkostungen – Jamón ibérico in einer historischen Taverne, die einst bei Toreros beliebt war, Schweinebäckchen und Garnelenomelette mit Wein oder Bier in klassischen Bars – dazu das spannende Erlebnis, Chorizo al infierno selbst zu flambieren und tinto de verano zu mixen. Zum Abschluss gibt’s handgemachtes Eis aus saisonalen Früchten, bevor du wieder in Sevillas lebendige Straßen eintauchst.
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