Du startest vor Sonnenaufgang in Sevilla und überquerst mit der Fähre die Meerenge nach Tanger. Ein einheimischer Guide zeigt dir die wilden Klippen am Kap Spartel und die geheimnisvollen Herkules-Höhlen. Schlendere durch belebte Plätze und die alte Medina, die nach Minztee duftet, und gönn dir optional ein leckeres Mittagessen. Die Erinnerung daran, wo zwei Kontinente aufeinandertreffen, bleibt lange bei dir.
Als ich in Tanger ausstieg, fiel mir sofort die Luft auf – salzig und gleichzeitig würzig, fast wie Kreuzkümmel, der aus einem Café herüberwehte. Wir hatten Sevilla noch vor Sonnenaufgang verlassen und waren durch andalusische Felder gedöst, bis wir an der Küste bei Tarifa ankamen. Die Fährfahrt war etwas holprig (meinen Kaffee hielt ich fest), doch als die afrikanische Küste langsam sichtbar wurde, fühlte sich das fast unwirklich an. Unser Guide Youssef erwartete uns direkt am Hafen – mit einem breiten Lächeln und einem schnellen Englisch, durchsetzt mit Französisch und Spanisch. Er nannte uns ständig „meine Freunde“, was mich nach einer Weile zum Schmunzeln brachte.
Wir fuhren zum Kap Spartel, wo Atlantik und Mittelmeer scheinbar nahtlos aufeinandertreffen – unter dem alten Leuchtturm verschmelzen die Ozeane. Der Wind riss mir den Schal vom Hals, Youssef grinste und meinte, das passiere hier täglich. Dieser Ort hat etwas Magisches – wilde Klippen, kreischende Möwen, und man riecht Tang und Diesel von weit entfernten Schiffen. Danach ging es in die Herkules-Höhlen. Drinnen ist es dunkler, als man denkt; Wasser hallt von den Felsen wider und eine Öffnung hat die Form des afrikanischen Kontinents. Ich versuchte ein Foto, aber das Lichtspiel und die feuchte Atmosphäre ließen sich kaum einfangen.
Zurück in Tanger schlenderten wir durch den Grand Socco – ein Platz voller Menschen, die Orangen verkaufen oder sich beim Tee lautstark unterhalten. Ich verlor Youssef kurz aus den Augen (er winkte hinter einem Teppichstapel). Über den Dächern funkelte das Minarett der Moschee, und jemand reichte mir zum Glück einen Zweig Minze. Das Mittagessen war freiwillig, aber ehrlich gesagt sehr zu empfehlen – zarte Lamm-Tajine, die kaum auf der Gabel zusammenhielt. Li lachte, als ich versuchte, „shukran“ auf Arabisch zu sagen – ich hatte es wohl ziemlich verhauen.
Ich denke noch oft an den Blick vom Achakkar-Strand zurück: Kamele trotten durch den Sand, Kinder spielen barfuß Fußball, obwohl der Himmel schon grau geworden war. Auf der Rückfahrt mit der Fähre nach Spanien fühlte ich mich irgendwie benommen – als hätte mein Kopf die Reise noch nicht ganz verarbeitet. Es ist eben nicht alltäglich, morgens in Sevilla aufzuwachen und abends Datteln in Afrika zu essen.
Die Tour dauert den ganzen Tag, inklusive Transfers, Fährfahrt, geführten Besichtigungen in Tanger und Rückfahrt.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Sevilla sind inklusive.
Du besuchst Kap Spartel, den Leuchtturm, die Herkules-Höhlen, Achakkar-Strand (optional Kamelritt), den Grand Socco Platz, den Palast Dar el Makhzen (Fotostopp), das Stadtzentrum von Tanger und die Große Moschee.
Ja, die Eintritte für den Leuchtturm am Kap Spartel, das Sultan-Palais/Kasbah-Museum und die Herkules-Höhlen sind inklusive.
Ein traditionelles marokkanisches Mittagessen kann für 25 € pro Person hinzugebucht werden, zahlbar eine Woche vorab per Kreditkarte.
Die Fährtickets für Hin- und Rückfahrt kosten 120 € pro Person und sind eine Woche vor Abreise per Kreditkarte zu bezahlen.
Ja, ein Kamelritt ist optional und kostet 35 € extra pro Person.
Ja, ein einheimischer Guide begleitet die Gruppe während des gesamten Aufenthalts in Tanger.
Die Tour ist für alle Fitnesslevels geeignet; spezielle Babysitze sind verfügbar, aber Kinder unter 5 Jahren zahlen ebenfalls.
Dein Tag beinhaltet die Abholung und Rückfahrt vom Hotel in Sevilla, die Fährüberfahrt Tarifa–Tanger (separat zahlbar), geführte Besuche am Leuchtturm und den Klippen von Kap Spartel sowie die Eintritte für die Herkules-Höhlen und das Kasbah-Museum im Palast Dar el Makhzen. Ein lokaler Guide begleitet dich durch die Altstadt von Tanger. Optional kannst du ein marokkanisches Mittagessen oder einen Kamelritt dazubuchen, bevor es bei Sonnenuntergang zurück über die Meerenge geht.


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