Steig mit deinem Guide in den Hochgeschwindigkeitszug ab Madrid, steh unter Segovias antikem römischen Aquädukt, erkunde die Burg Alcazar und schlendere entspannt durch die mittelalterlichen Straßen. Erlebe echte Momente – vom Echo unter den Bögen bis zum Duft frisch gebackenen Brots und ehrlichem Staunen.
Die Zugfahrt dauert jeweils etwa 30 Minuten zwischen Madrid und Segovia.
Ja, der Eintritt zum Alcazar ist im Tourpreis inklusive.
Ja, ein privater Guide begleitet dich zu allen wichtigen Sehenswürdigkeiten in Segovia.
Du solltest mindestens 20 Minuten vor Abfahrt da sein; der Zug wartet nicht auf verspätete Gäste.
Nein, aber du hast in Segovia Zeit, lokale Spezialitäten wie Cochinillo selbst zu probieren.
Du siehst das römische Aquädukt, den Alcazar, die Altstadt mit Plaza Mayor und die Kathedrale von Segovia.
Ja, die Tour ist für alle Fitnesslevels machbar, es gibt aber einige Treppen im Alcazar-Turm.
Ja, Hin- und Rückfahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug zwischen Madrid und Segovia sind inklusive.
Dein Tag beinhaltet die Hin- und Rückfahrt im Hochgeschwindigkeitszug ab Madrid (Tickets sind vorab organisiert), geführte Besichtigungen durch Segovias Altstadt und den Alcazar mit allen Eintrittsgeldern – ein privater Guide begleitet dich zu jedem Highlight, bevor ihr entspannt gemeinsam zurückfahrt.
Alles begann mit Carmen am Bahnhof in Madrid. Sie winkte uns zu, strich unsere Namen von der Liste (ich suchte meinen Ausweis, doch sie lächelte nur) und reichte die Tickets ganz entspannt aus. Der Hochgeschwindigkeitszug fuhr so sanft, dass es fast unwirklich war – eine Minute noch flogen die Häuser vorbei, im nächsten Moment sahen wir goldene Felder und perfekt aufgereihte Pappeln. Nie hätte ich gedacht, dass 30 Minuten so schnell vergehen können, wenn man nicht im Stau steckt oder halb verschlafen im Bus sitzt.
Als wir in Segovia ausstiegen, fiel mir zuerst der Klang auf – Stimmen hallten unter dem römischen Aquädukt wider. Unser Guide Javier zeigte auf die Steine: „Kein Mörtel“, sagte er, „nur Schwerkraft“. Ich versuchte mir vorzustellen, wie man vor 2000 Jahren so etwas gebaut hat. In der Luft lag ein leichter Duft von frisch gebackenem Brot, und ein paar ältere Herren stritten sich direkt unter den Bögen über Fußball. Es schien, als würden sie gar nicht merken, dass sie mitten in der Geschichte standen.
Der Alcazar thronte fast unwirklich über allem – Türmchen ragten in den Himmel, Fahnen wehten im trockenen Wind. Drinnen erzählte Javier von Königen und Schlachten, während wir über kalte Steinböden schlichen. Meine Schuhe quietschten peinlich laut in einem Saal (er grinste, also passiert das wohl öfter). Der Aufstieg auf den Turm von Juan II ließ meine Beine zittern, aber der Ausblick über Segovias Dächer ist mir bis heute im Kopf geblieben. Wenn man durch den Dunst späht, sieht man sogar die Berge.
Danach schlenderten wir durch enge Gassen – vorbei an gelben Häuserwänden und kleinen Läden – bis zur Plaza Mayor. Die Glocken der Kathedrale läuteten, während ich draußen im Café Kaffee trank. Einige Tauben stolzieren umher auf der Suche nach Krümeln; ich versuchte, „cochinillo“ zu bestellen, habe es aber wohl verbockt (der Kellner lachte trotzdem). Wir hatten noch Zeit, uns treiben zu lassen oder einfach in der Sonne zu sitzen, bevor es zurück zum Zug ging. Nicht alles lief perfekt – ich bekam Blasen – aber ehrlich gesagt machte das das Erlebnis irgendwie noch echter.
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