Erkunde San Sebastiáns Altstadt mit einem Einheimischen, der die besten Pintxo-Bars kennt. Probiere klassische Häppchen wie Sardellen-Spieße und Jamón mit knusprigem Brot, genieße regionale Weine und Apfelwein und beende die Tour bei einer jahrhundertealten Kirche mit cremigem baskischem Käsekuchen. Freu dich auf Lachen, Geschichten zum Weitererzählen und Aromen, die lange nachklingen.
„Wenn du 'txakoli' richtig aussprichst, schenke ich dir ein Extra-Glas ein“, scherzte Ane, unsere Gastgeberin, als wir uns vor dem Rathaus von San Sebastián versammelten. Ich versuchte es (kläglich), doch sie schenkte trotzdem ein. Das Gebäude sah beeindruckend aus – früher war es ein Casino. Das gab gleich den Ton an: locker, mit einem Hauch Geschichte. Wir waren etwa neun Leute, größtenteils Fremde, die sich schon mit verlegenen Lächeln begrüßten, während Ane uns zur ersten Pintxo-Bar führte.
Der erste Bissen überraschte mich mit seiner Schlichtheit – eine Paprika, eine Sardelle und eine Olive auf einem Zahnstocher – und doch traf er alle Geschmacksnerven auf einmal. Die Bar war voll mit Einheimischen, die sich auf Baskisch und Spanisch übertönten, und irgendwo klirrten Gläser. Ane erklärte, dass dies der „originale“ Pintxo sei; als ich kaute, sah sie mich an und grinste, als hätte sie diese Reaktion schon oft erlebt. Beim Weitergehen über den Plaza de la Constitución fiel mir auf, dass über allen Balkonen Zahlen standen – wohl aus der Zeit, als hier Stierkämpfe stattfanden? Krass.
Hinter dem Platz schlüpften wir in einen winzigen Laden zum Jamón-Verkosten. Der Raum roch nach luftgetrocknetem Schinken und einer nussigen Note, die ich nicht zuordnen konnte. Jemand reichte mir Brot mit hauchdünnem, öligen Schinken – salzig, zart und viel zu schnell weg. Dazu gab’s Wein; der Txakoli wurde hoch aus der Flasche eingeschenkt, sodass er im Glas prickelte (ein bisschen landete auf meinem Schuh). Niemand störte sich daran. Ane erzählte von Rioja-Rotweinen und lokalem Apfelwein, während jemand nach Patxaran fragte – ein Schlehenlikör, der nach Weihnachten schmeckt, aber mit ordentlich Schwung.
Der letzte Halt war bei einer alten Kirche mit kalten Steinmauern, obwohl es draußen warm war. Dort probierten wir baskischen Käsekuchen – oben leicht verbrannt, innen cremig, ganz anders als das, was ich von zu Hause kannte. Ehrlich gesagt denke ich manchmal noch an diese Konsistenz, wenn ich normalen Käsekuchen sehe. Nach dem Dessert blieben alle noch eine Weile sitzen; niemand wollte sofort gehen. Vielleicht lag’s am Wein oder einfach daran, dass man noch nicht weg wollte.
Die Tour dauert etwa 3 bis 3,5 Stunden.
Die Tour umfasst mindestens 4 kulinarische Stopps in der Altstadt von San Sebastián.
Ja, alkoholische Getränke sind für Gäste ab 18 Jahren inklusive; es gibt auch alkoholfreie Alternativen.
Ja, vegetarische Optionen sind auf Anfrage möglich.
Die Tour beginnt vor dem Rathaus von San Sebastián im Stadtzentrum.
Nein, der Treffpunkt ist am angegebenen Startpunkt; es gibt keinen Abholservice.
Ja, Babys und kleine Kinder sind willkommen; Kinderwagen und Assistenztiere sind erlaubt.
Aus Sicherheitsgründen können schwere oder lebensbedrohliche Allergien leider nicht berücksichtigt werden.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Verkostungen – ausreichend für eine komplette Mahlzeit – an vier verschiedenen Lokalen in San Sebastiáns Altstadt. Ein englischsprachiger Guide begleitet dich mit spannenden Geschichten und Tipps zur baskischen Küche. Dazu gibt es festgelegte Mengen regionaler Weine oder Apfelwein (alkoholfrei auf Wunsch). Wasser wird während der gesamten Tour bereitgestellt.
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