Steig an Bord eines kleinen, familiengeführten Bootes in San Sebastian für eine intime Tour durch zwei Buchten, vorbei an der Isla Santa Clara und versteckten Buchten, während du beim Sonnenuntergang Cava schlürfst. Lausche lokalen Geschichten in mehreren Sprachen und nimm ein Polaroid als Erinnerung mit nach Hause. Freu dich auf Lachen, Meeresluft und Momente, die lange nachklingen.
Ich war gerade noch dabei, meine Kopfhörer zurechtzurücken, als Amaia uns im kleinen Hafen von San Sebastian zuwinkte und an Bord bat. Sie lächelte, als hätte sie das schon oft gesehen – Touristen, die mit Handys und Jacken jonglieren und versuchen, nichts ins Wasser fallen zu lassen. Wir waren nur eine kleine Gruppe, und das gefiel mir sofort. Gemächlich fuhren wir an der Isla Santa Clara vorbei, während die Stadt langsam hinter uns verblasste – all die alten Steinhäuser wurden weich im Licht, das entweder vom Morgen oder vom Nachmittag stammte (Zeit fühlte sich dort draußen irgendwie anders an). Zuerst roch man die salzige Luft, dann brach vorne jemand in Gelächter aus, als unser Guide versuchte, „Senoko zuloa“ in vier Sprachen zu erklären. Ich krieg’s bis heute nicht richtig raus.
Wir fuhren so nah an der Küste entlang, dass man fast das Moos an den Klippen des Monte Urgull zählen konnte. Einmal zeigte Amaia auf den Strand Zurriola, wo Surfer wie Seehunde im Wasser paddelten. Sie erzählte von ihrem Großvater, der bei Cala Ilurrita angelte – ihre Hände bewegten sich, als würde sie selbst die Angel auswerfen. Der Wind frischte am Leuchtturm Silver Lighthouse auf, und für einen Moment dachte ich, meine Haare würden davonfliegen (taten sie nicht). Als wir die Bucht von Pasaia erreichten, herrschte eine eigenartige Ruhe – nur Möwen und das leise Brummen des Bootsmotors. Es fühlte sich irgendwie privat an.
Auf dem Rückweg reichten sie Sektgläser herum – kalt und prickelnd, viel frischer als ich erwartet hatte. Die Sonne tauchte hinter dem Monte Igueldo ab, und für eine Minute färbte sich alles golden. Sie machten ein Polaroid von uns mit unseren unbeholfenen Grinsen; meins klebt immer noch an meinem Kühlschrank. Wir hätten in der Bucht von Donostiarra schwimmen können, aber ehrlich gesagt wollte ich einfach noch einmal das Licht über San Sebastian beobachten, bevor wir wieder anlegten. Manchmal braucht es keine großen Abenteuer – nur gute Leute und eine Prise Meeresbrise.
Ja, alle Bereiche sind rollstuhlgerecht, bitte aber vorher Bescheid geben, damit das Einsteigen organisiert werden kann.
Bei der Sonnenuntergangstour gibt es ein Glas Cava; außerdem sind Softdrinks inklusive.
Die Sonnenuntergangstour dauert länger; die genaue Dauer hängt vom Sonnenuntergang ab, aber rechne mit mehreren Stunden auf See.
Ja, die Führung gibt es auf Englisch, Spanisch, Französisch und Baskisch per Audioguide.
Ja, Babys und kleine Kinder können im Kinderwagen oder Buggy mitfahren.
Ja, in der Bucht von Donostiarra kann man bei Wunsch schwimmen gehen.
Ja, bitte eigene Kopfhörer mitbringen, um den mobilen Audioguide nutzen zu können.
Ja, während der gesamten Bootstour steht kostenloses WLAN zur Verfügung.
Dein Tag umfasst das Einsteigen im Hafen von San Sebastian, alle Getränke (Cava bei Sonnenuntergangstouren), Softdrinks für alle, Nutzung eines Audioguides in vier Sprachen (eigene Kopfhörer mitbringen), WLAN während der Fahrt, Toiletten an Bord für Komfort sowie ein Polaroid-Foto als Souvenir, das von den Gastgebern vor der Rückkehr zum Hafen gemacht wird.
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