Erkunde den lebhaften Atarazanas Markt auf der Suche nach frischen Zutaten, probiere lokale Olivenöle und lerne von einer Malagueña, wie man Paella im SOHO Viertel zubereitet. Genieße Gazpacho, hausgemachte Sangria, regionalen Wein und zum Abschluss Churros – dazu gibt’s eine Schürze als Erinnerung. Lachen und ehrliche Aromen inklusive.
Der Morgen startete nicht ganz rund – ich habe mich erst mal verlaufen, als ich den Eingang zum Atarazanas Markt suchte (Google Maps schickte mich im Kreis). Aber unsere Gastgeberin Marta lächelte nur, als ich schließlich, etwas außer Atem, ankam. Sie reichte mir ein kleines Papiertütchen mit Mandeln von einem der Stände und sagte: „So fängt man hier an.“ Der Markt war laut und bunt – Orangen türmten sich wie Verkehrsleitkegel, Fischhändler riefen sich lautstark zu. Ich versuchte „boquerones“ auszusprechen, und ein älterer Herr lachte so sehr, dass er fast seine Anchovis fallen ließ. Das fühlte sich irgendwie richtig an. Wir suchten Tomaten aus, die nach Sonne dufteten, und Petersilie, die noch nass vom Waschen war. Der Fisch für unsere Paella war so frisch, dass er fast noch zappelte.
Auf dem Weg zur Küche im SOHO Viertel klopfte ich immer wieder auf meine Tasche, um sicherzugehen, dass nichts ausläuft – du kennst das mit den Olivenölflaschen, die irgendwie immer tropfen, oder? Marta stellte drei kleine Gläser für eine Olivenölverkostung auf, bevor wir mit dem Kochen begannen. Das eine schmeckte grasig, das andere fast süßlich. Dass ich mal so was bemerke, hätte ich nie gedacht. Während wir Zwiebeln schnitten, erzählte sie von der Rezeptur ihrer Abuela (geräuchertes Paprikapulver ist ihr Geheimtipp). Die Küchenfenster standen offen, draußen summten Roller vorbei und irgendwo spielte jemand Gitarre – das typische Malaga-Feeling.
Ich gebe zu, das Rühren des Reises hat meine Arme schneller müde gemacht als gedacht. Es gab diesen Moment, als alle still wurden und zusahen, wie der Safran langsam die Pfanne in ein leuchtendes Gelb tauchte – vielleicht war es einfach der Hunger, oder das, was man „kulinarische Magie“ nennt. Wir machten Sangria (ich habe definitiv zu viele Orangen reingetan) und Gazpacho, das kälter schmeckte, als es aussah. Als wir endlich zusammen am Tisch saßen, schenkte Marta regionalen Wein ein und meinte, jede Paella sei anders, weil jede Gruppe anders sei. Klingt kitschig, aber sie hat recht.
Zum Abschluss gab’s Churros mit Schokolade – nicht ganz so knusprig wie erwartet, aber ehrlich gesagt perfekt nach all dem Essen. Auf dem Rückweg, die neue Schürze unter dem Arm, roch ich noch den Knoblauch an meinen Händen und dachte, wie viel echter Malaga sich nach diesen Stunden anfühlte. „Boquerones“ kann ich trotzdem noch nicht richtig aussprechen.
Nein, nur die Kurse tagsüber von Montag bis Samstag beinhalten den Marktbesuch; Abend- und Sonntagskurse nicht.
Du machst Gazpacho, Meeresfrüchte- oder vegetarische/Fleisch-Paella (je nach Wunsch), Sangria und Churros.
Ja, Wein, Bier, Sangria und Snacks sind zusammen mit dem Mittagessen enthalten.
Ja, vegetarische oder paella ohne Fisch sind auf Anfrage möglich.
Nein, sie ist nicht für Veganer oder Personen mit strenger Kreuzkontaminationsvermeidung (z.B. Zöliakie) empfohlen.
Ja, am Ende erhältst du eine Kulinarea-Schürze als besonderes Geschenk.
Das praktische Kochen findet in einer modernen Küche im SOHO Art District von Malaga statt.
Babys und Kleinkinder sind willkommen, wenn sie im Kinderwagen oder Buggy dabei sind.
Dein Tag umfasst alle Zutaten vom Atarazanas Markt (bei Tageskursen), eine geführte Einkaufstour mit einer lokalen Gastgeberin, praktischen Kochunterricht im SOHO Viertel, Verkostungen von nativem Olivenöl, hausgemachtes Gazpacho und Sangria, Mittagessen mit deiner eigenen Paella und regionalem Wein oder Bier, Churros mit Schokoladensoße zum Nachtisch – und als Andenken nimmst du deine kostenlose Kulinarea-Schürze mit nach Hause.
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