Starte deinen Tag in Playa Blanca mit einem Einsteiger-Tauchkurs bei geduldigen Lehrern, bevor es mit dem Boot zum Museo Atlántico geht – Europas einzigem Unterwasser-Skulpturenmuseum. Kleine Gruppen, komplette Ausrüstung, Hoteltransfer bei Bedarf und viel Zeit, die Kunst unter Wasser in sicheren Händen zu entdecken. Ruhiger als gedacht – und ein Erlebnis, das lange nachklingt.
Vor Lanzarote hatte ich noch nie getaucht, deshalb war ich an dem Morgen im Tauchzentrum ziemlich nervös. Unsere Tauchlehrerin Marta begrüßte uns mit einem lockeren Lächeln und einem Spruch darüber, wie alle in Neoprenanzügen irgendwie lustig aussehen – und sie hatte recht. Die Luft roch leicht nach Neopren und Meer. Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung (mit vielen Handzeichen) übten wir erst mal das Atmen unter Wasser im Pool. Der erste Atemzug fühlte sich seltsam an – als würde mein Gehirn nicht ganz mitmachen – aber Marta nickte nur und sagte: „Ganz normal.“ So wurde alles gleich viel entspannter.
Nach dem Pooltraining und einer kurzen Pause (ich schmeckte noch das Chlor) stiegen wir alle in ein kleines Boot, das uns zum Museo Atlántico brachte. Das Wasser war ruhig, Möwen stritten sich über uns, und ich dachte, wie anders das Licht hier auf dem Meer reflektiert im Vergleich zu zuhause. Als wir dann rückwärts ins Wasser rollten – ehrlich, dieser Moment bleibt mir im Kopf – traf die Kälte mein Gesicht und dann war es still, nur meine Blasen waren zu hören. Wir folgten Marta hinab, wo plötzlich diese Skulpturen aus dem bläulich-grünen Dunst auftauchten. Schwer zu beschreiben: Gesichter, Körper, die zusammen auf dem Meeresboden stehen. Irgendwie gespenstisch, aber auch friedlich.
Ich wollte immer wieder die raue Oberfläche der Steine berühren (wahrscheinlich verboten) und sah winzige Fische um uns herumflitzen, als gehörte der Ort ihnen. Einmal versuchte ich, Marta unter Wasser etwas zu sagen – keine Ahnung, was rausgekommen ist, aber sie lachte nur durch ihre Maske und zeigte mir den Daumen hoch. Wir tauchten nie tiefer als 12 Meter, was für jemanden ohne Tauchschein genau richtig war. Unsere Gruppe war klein, sodass sich niemand gehetzt oder verloren fühlte.
Zurück an Land merkte ich, dass ich den letzten Blick – eine Reihe von Statuen, die ins Blau verschwinden – viel länger festhielt als gedacht. Es ist seltsam, wie ruhig es dort unten war im Vergleich zum Trubel über Wasser. Wenn du neugierig aufs Tauchen bist, aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, ist dieser Tagesausflug zum Museo Atlántico ab Playa Blanca wohl die beste Wahl. Ich denke manchmal noch an diese stummen Gesichter, weißt du?
Nein, das Erlebnis ist speziell für Anfänger ohne Taucherfahrung konzipiert.
Die maximale Tiefe beträgt 12 Meter, ideal für Einsteiger.
Ja, Abholung und Rückfahrt vom Hotel sind in Playa Blanca inklusive.
Der Preis umfasst die Einweisung, Pooltraining, komplette Tauchausrüstung, Bootsfahrt zum Museo Atlántico und die Begleitung durch einen Guide.
Das Programm dauert etwa 3 Stunden von Anfang bis Ende.
Teilnehmer müssen mindestens 10 Jahre alt sein.
Bei bestimmten Erkrankungen ist eine Teilnahme nicht möglich; alle Teilnehmer füllen vor dem Tauchen einen Gesundheitsfragebogen aus.
Der Start ist im Tauchzentrum in Playa Blanca, von dort geht es mit dem Boot los.
Dein Tag umfasst bei Bedarf den Hoteltransfer in Playa Blanca, ausführliche Betreuung durch zertifizierte Tauchlehrer, komplette Ausrüstung ohne Aufpreis, Pooltraining zum sicheren Atmen unter Wasser und eine Bootsfahrt direkt zum Museo Atlántico für deinen Einsteiger-Tauchgang – alles in rund drei Stunden, damit du den Nachmittag noch an Land genießen kannst.


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