Du tauscht Stadtlärm gegen duftende Kiefernpfade bei einer Wanderung am Pico de las Nieves mit lokalem Guide. Genieße den Blick auf Roque Nublo und bei klarem Himmel sogar den Teide auf Teneriffa. Das späte Mittagessen ist nach dem Aufstieg genau das Richtige. Hier geht es weniger ums Abhaken, sondern ums echte Gran Canaria-Gefühl in den Bergen.
Ich erinnere mich noch genau, wie sich die Luft veränderte, als wir Las Palmas hinter uns ließen – als hätte jemand die Welt einfach leiser gestellt. Eine Minute bist du noch auf einer belebten Straße, im nächsten Moment schlängelt sich der Weg ins Herz von Gran Canaria, vorbei an verschlafenen Dörfern und endlosen Stein-Terrassen. Unsere Guide Marta zeigte uns immer wieder alte Mandelbäume und erzählte Geschichten, die ich sonst nie bemerkt hätte. Der Van war angenehm kühl (Gott sei Dank), aber als wir am Startpunkt ausstiegen, fühlte sich das ganz anders an: Kiefernnadeln unter den Füßen, die Sonne schon warm um 10 Uhr morgens und überall dieser leichte Harzduft.
Die Wanderung selbst – na ja, es ist kein Everest, aber auch kein Spaziergang. Wir umrundeten den Pico de las Nieves (ich hab den Namen geübt und wahrscheinlich trotzdem verhauen), der angeblich der höchste Punkt Gran Canarias ist. Marta erzählte von Hirten, die hier schon lange vor den Touristen über die Kämme zogen. Zwischendurch schwebten Wolken unter uns und plötzlich tauchte der Roque Nublo auf, wie ein riesiger Daumen aus Stein. Manchmal konnte man sogar bis zum Pico de Teide auf Teneriffa sehen, der dort im Dunst schwebte. Dass ich mich dort oben so klein fühlen würde – damit hatte ich nicht gerechnet, aber es war ein schönes Gefühl.
Das Mittagessen kam spät (typisch spanisch – erst nach 15:30 Uhr), aber ich war sowieso schon hungrig. Das Restaurant war einfach, aber genau richtig nach der Tour: Erst ein kaltes Getränk, dann knuspriges Brot, das beim Aufreißen knackte, und als Hauptgang etwas Herzhaftes aus dem Topf. An den anderen Tischen unterhielten sich die Leute leise auf kanarischem Spanisch; niemand hatte es eilig. Ob es der Hunger war oder die Erleichterung – das Dessert schmeckte an diesem Tag besonders gut.
Als wir zurück in der Stadt waren, fühlten sich meine Beine müde an – aber auf eine gute Art, nicht ausgelaugt, eher benutzt. Wenn du überlegst, von Las Palmas, Maspalomas oder wo auch immer du bist, einen Tagesausflug zu den Gipfeln Gran Canarias zu machen, erwarte keine perfekte Stille oder Instagram-Momente alle fünf Minuten. Aber wenn du mal deinen eigenen Atem hören und sehen willst, wie groß diese Insel wirklich von oben ist – ja, ich würde es sofort wieder machen.
Die Strecke ist montags etwa 10 km (ca. 4,5 Stunden); sonntags und mittwochs rund 7 km (ca. 3,5 Stunden).
Ja, die Tour beinhaltet eine Abholung im klimatisierten Fahrzeug.
Gute Sport- oder Wanderschuhe mit Profil sind Pflicht; die Guides prüfen das vor Start. Empfohlen wird funktionale Sport- oder Bergbekleidung.
Ja, ein Mittagessen im Restaurant mit Getränk, Vorspeise, Hauptgang und Dessert ist gegen 15:30 Uhr inklusive.
Das Mindestalter liegt bei 8 Jahren.
Trekkingstöcke sind im Preis enthalten und stehen dir während der Wanderung zur Verfügung.
Der Veranstalter kann die Route ändern oder absagen, wenn die Sicherheit gefährdet ist; Termine werden dann manchmal verschoben.
Ja, der Blick auf den Roque Nublo gehört zur Tour rund um den Pico de las Nieves dazu.
Dein Tag startet mit Abholung im klimatisierten Fahrzeug von deiner Unterkunft, inklusive Nutzung von Trekkingstöcken während der Wanderung am Pico de las Nieves und Roque Nublo. Ein internationaler Bergführer erzählt unterwegs lokale Geschichten. Zum Abschluss gibt es ein vollständiges Mittagessen mit Getränk und Dessert, bevor es am späten Nachmittag zurück in die Stadt geht.
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