Rase mit einem Can-Am 800 Buggy über die Corralejo Dünen, geführt von einem lokalen Guide. Erlebe wilde Landschaften mit Vulkanen, Aloe-Feldern und Ziegen hautnah. Inklusive Getränkepause und Rundum-Sorglos-Service. Dieses Erlebnis bleibt dir lange im Kopf.
Die Tour beginnt um 9:00, 12:00 oder 15:00 Uhr, Check-in ist 45 Minuten vorher am Treffpunkt.
Nein, der Transfer ist nicht enthalten; der Treffpunkt ist in Corralejo.
Es kommen neue Can-Am 800cc Buggys zum Einsatz, jeweils für zwei Personen.
Ja, eine Getränkepause ist im Programm enthalten.
Babys sind erlaubt, müssen aber auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; spezielle Babysitze sind vorhanden.
Die Tour ist rollstuhlgerecht und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Du besuchst die Corralejo Dünen, vulkanische Gebiete, Aloe-Vera-Felder, Ziegenweiden und das Malpais-Gebiet.
Nach ca. zehn Minuten Asphalt geht es über Schotterpisten durch vulkanisches Gelände; die Gesamtdauer variiert je nach Gruppe.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung eines neuen Can-Am 800cc Buggys für zwei Personen, einen lokalen Guide durch Corralejos Dünen und Vulkanpfade, Versicherung für deine Sicherheit sowie eine Getränkepause zum Auftanken vor der Rückfahrt.
Mit fest umklammertem Lenkrad drückte ich den Can-Am 800 vorsichtig vorwärts, während hinter uns Sand aufwirbelte. Unser Guide Miguel, mit seiner sonnengebleichten Mütze und diesem entspannten, typischen Lokalkolorit, lächelte nur über mein nervöses Lachen. Die Corralejo Dünen waren viel weiter und heller als auf jedem Foto. Selbst hier, meilenweit vom Meer entfernt, lag der salzige Duft der Küste in der Luft. An einer Stelle zeigte Miguel auf eine Spur im Sand – wilde Ziegen, sagte er. Ich war aber zu sehr damit beschäftigt, den Horizont zu beobachten, um sie wirklich zu sehen.
Nach etwa zehn Minuten auf glattem Asphalt (ich verlor bei den Kreisverkehren den Überblick) kamen wir auf einen holprigen Schotterweg, der meine Zähne klappern ließ. Der Buggy meisterte das spielend, doch mein Partner quietschte bei jedem Sprung. Am Wegesrand standen Aloe-Vera-Pflanzen – das satte Grün stach zwischen dem braunen Gestein hervor – und Miguel erzählte, wie die Einheimischen sie gegen Verbrennungen nutzen. Bei einer kurzen Pause durften wir uns etwas davon auf die Hände reiben; kühl und klebrig, ganz anders als erwartet. Irgendwann kreiste ein Adler über uns – ob ihn jemand sonst gesehen hat oder ich es mir eingebildet habe, weiß ich nicht.
Das vulkanische Gebiet fühlte sich an wie eine andere Welt – keine Bäume, nur schwarzer Stein und Stille, abgesehen vom leisen Ticken der Motoren beim Abkühlen. Wir machten Halt für einen Drink (kalte Cola hat selten so gut geschmeckt), während Miguel etwas über das „Malpais“ erklärte – die „schlechten Ländereien“. Mein Spanisch ist zwar mäßig, aber ich nickte einfach mit. Meine Schuhe waren inzwischen voller Staub, die Haare zerzaust vom Wind – und ehrlich gesagt war mir das egal. So eine Sicht auf Fuerteventura vergisst man nicht – gerade wenn es zuhause mal wieder laut wird, denke ich an die Weite der Dünen zurück.
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