Gleite durch Benidorms lebendige Straßen oder erkunde den wilden Sierra Helada Naturpark – alles auf echten Segways mit einem lokalen Guide in kleiner Gruppe. Genieße die salzige Brise am Levante-Strand, spannende Geschichten an Burgruinen und atemberaubende Panoramablicke über die Küste. Ob Stadt oder Berge – dieses Freiheitsgefühl bleibt dir lange im Gedächtnis.
Unser Guide wartete schon an der Promenade vom Levante-Strand – er grüßte uns mit diesem entspannten Benidorm-Lächeln und stand locker auf seinem Segway, als wäre es das Natürlichste der Welt. Ich muss zugeben, ich war erst etwas nervös, weil Koordination nicht gerade meine Stärke ist. Aber nach einer kurzen Übung im Schatten beim Rincón de Loix hatte ich den Dreh raus. Das Gerät summte angenehm unter meinen Füßen – irgendwie beruhigend. Wir fuhren in einer kleinen Kolonne los, wichen Sonnenanbetern aus und hörten das entfernte Klappern aus den Strandcafés. Eine salzige Brise mischte sich mit Sonnencreme und dem Duft von frittiertem Calamari, der irgendwo herüberwehte. Unser Guide zeigte uns Ecken, die man zu Fuß leicht übersieht – die alte Stierkampfarena, versteckt hinter Palmen, und dann hoch zu den Burgruinen, von wo aus man die halbe Stadt überblickt. Er erzählte, wie Benidorm früher ein kleines Fischerdorf war – kaum vorstellbar bei all den Hochhäusern heute.
Ich entschied mich für die Sierra Helada-Route, weil ich etwas Wildes sehen wollte, nicht nur Stadtblocks. Der Aufstieg begann sanft, doch bald schlängelten wir uns an buschigen Sträuchern und wilden Blumen vorbei – gelbe Blüten, die leicht süßlich rochen, wenn man sie mit dem Bein streifte (hab ich gemacht). An einer Stelle hielten wir an einem alten Wachturm aus dem 16. Jahrhundert; unser Guide scherzte, das sei Benidorms erster Wolkenkratzer gewesen. Der Ausblick von dort – schwer in Worte zu fassen ohne kitschig zu klingen – man sah die ganze Küste, die sich im Dunst verlor. Jemand versuchte, „Sierra Helada“ spanisch auszusprechen und verdrehte es komplett; unser Guide lachte und gab uns eine kurze Lektion (ich sag’s immer noch nicht richtig). Meine Hände waren inzwischen leicht feucht am Lenker – nicht mehr vor Nervosität, sondern von Sonne und Aufregung.
Auf dem Rückweg begegneten wir Einheimischen, die mit ihren Hunden spazieren gingen und uns so anschauten, als wäre das hier völlig normal. Es fühlte sich irgendwie befreiend an, über dem Stadtlärm dahinzugleiten – Segways sind viel leiser, als ich dachte – und ich dachte immer wieder, wie anders Benidorm aussieht, wenn man nicht im Verkehr steckt oder durch Menschenmengen schlängelt. Am Ende kribbelten meine Beine vom langen Stehen, aber ehrlich gesagt? Ich hätte gern noch weitergemacht. Wenn du noch nie einen Ort so erlebt hast... ich war genauso überrascht wie du.
Ja, es werden ausschließlich originale Segway-Geräte genutzt – keine Nachbauten oder andere Marken.
Die Tour findet mit mindestens 2 und maximal 8 Personen pro Buchung statt.
Du kannst zwischen der Benidorm Stadt-Tour oder der Sierra Helada Naturpark-Route wählen.
Ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten; den Treffpunkt erfährst du nach der Buchung.
Ja, für alle Teilnehmer ist die Nutzung eines Helms inklusive.
Ja, Anfänger sind willkommen – vor Start gibt es eine kurze Einweisung.
Der Segway ist geeignet für Personen zwischen 37 kg und 120 kg; das Mindestalter für Alkoholkonsum unterwegs ist 18 Jahre.
Bequeme, legere Kleidung wird empfohlen; feste Schuhe sind ideal fürs Stehen während der Fahrt.
Dein Tag beinhaltet die Nutzung originaler Segways (keine Nachbauten), Helmverleih für deine Sicherheit, alle Aktivitäten entlang deiner gewählten Route – ob durch Benidorms Highlights oder in den Sierra Helada Park – sowie die Begleitung eines erfahrenen lokalen Guides, der dir spannende Geschichten erzählt.


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