Du betrittst Gaudís erstes Haus in Casa Vicens, schlenderst durch farbenfrohe Räume und genießt im Garten dein süßes Frühstück, Vermouth mit Oliven oder italienisches Mango-Eis. Kleine Überraschungen warten – ein ruhiges Plätzchen hier, Sonnenlicht auf dem Tisch dort – und du gehst mit dem Gefühl, Barcelonas sanfte Seite entdeckt zu haben.
Ja, alle Bereiche und Wege in Casa Vicens sind rollstuhlgerecht.
Du kannst zwischen süßem Frühstück (Heißgetränk plus Schoko-Keks oder Muffin), Vermouth mit Oliven oder Sangria sowie italienischem Mango-Eis wählen.
Ja, Casa Vicens ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Ja, Babys sind erlaubt, müssen aber während des Besuchs auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen.
Der Besuch ist individuell, dauert aber meist 1-2 Stunden inklusive Zeit im Garten-Café.
Nein, ein komplettes Mittagessen ist nicht dabei; du bekommst je nach Wahl Frühstück/Snack, Vermouth mit Oliven oder Eis.
Es wird empfohlen, im Voraus zu buchen, um Eintritt und Snack-Wunsch zu sichern.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in Gaudís Casa Vicens und endet mit deiner Wahl aus süßem Frühstück mit Kaffee oder Tee und Gebäck, einem klassischen Barcelona-Vermouth mit Oliven (oder Sangria) oder handgemachtem Mango-Eis – serviert im ruhigen Museumsgarten, bevor du zurück in die Straßen von Gràcia aufbrichst.
Fast wäre ich an Casa Vicens vorbeigegangen – die Fliesen sind so knallig, dass man meinen könnte, sie schreien nach Aufmerksamkeit. Doch in dieser grünen Straße in Gràcia wirkt alles eher still. Meine Freundin Ana stupste mich an und lachte: „Du verpasst was!“ Drinnen roch es leicht nach altem Holz und etwas Süßem aus dem Café. Unsere Führerin (Marta? Maria? Namen sind nicht meine Stärke) zeigte auf winzige Keramikblumen an den Wänden. Sie erzählte, Gaudí war verrückt nach Details – er konnte Stunden damit verbringen, nur eine Fliese zu perfektionieren. Da wollte ich am liebsten alles anfassen (habe ich natürlich nicht).
Die Tour war entspannt – keine Treppen, und Menschen jeden Alters schlenderten umher. Am Ende landeten wir im Garten, wo Sonnenstrahlen durch Palmenblätter auf unseren Tisch fielen. Ich entschied mich für den Vermouth (wenn man schon mal in Barcelona ist…) und Ana gönnte sich einen Schokomuffin zum Kaffee. Die Oliven schmeckten intensiver als erwartet, vielleicht lag’s an der frischen Morgenluft und dem kräuterigen Geschmack. Neben uns teilte ein Paar Mango-Eis, obwohl es nicht besonders warm war – so etwas machen Einheimische wohl einfach, weil sie es können.
Ich dachte immer wieder daran, dass Gaudís erstes Haus nicht so überlaufen ist wie seine anderen Werke – hier gibt’s Raum zum Durchatmen. Vielleicht schmeckte mein Kaffee draußen deshalb besser, oder es lag daran, dass ich nach all den wilden Räumen endlich mal still sitzen konnte. Auf jeden Fall verließ ich den Ort mit Krümeln auf dem Shirt und dem seltsamen Wunsch, bunte Fliesen für meine Küche zu kaufen.
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