Begleite einen lokalen Guide von Ljubljana zum tosenden Savica-Wasserfall, spaziere auf stillen Pfaden am Bohinj-See und gleite mit dem Plenta-Boot über den Bleder See – mit einer Mittagspause unterwegs. Freu dich auf Lacher über slovenische Aussprache und stille Momente voller Naturwunder.
Die Tour dauert etwa 8 Stunden inklusive Fahrtzeiten zwischen den Stationen.
Ja, ein 25-minütiger mittelschwerer Aufstieg zum Savica-Wasserfall und optionale kurze Spaziergänge an beiden Seen sind Teil der Tour.
Nein, Eintrittsgelder für z.B. die Burg Bled oder Plenta-Boote sind optional und nicht im Preis enthalten.
Eine einstündige Mittagspause in einem lokalen Restaurant ist eingeplant, die Mahlzeiten wählst du vor Ort selbst aus.
Ungefähr drei Stunden sind für die Fahrten zwischen Ljubljana und den Zielen eingeplant.
Bequeme Schuhe für die Wanderungen und zusätzliche Kleidungsschichten, da das Wetter an den Seen schnell umschlagen kann.
Dein Tag startet mit Abholung am Drachenbrücke im Zentrum Ljubljanas, inklusive Wasserflaschen, geführten Wanderungen zum Savica-Wasserfall und um beide Seen sowie einer einstündigen Mittagspause in einem lokalen Restaurant, bevor es abends zurückgeht.
Kaum hatten wir Ljubljana hinter uns gelassen, erzählte unser Guide Luka von seinen Kindheitssommern am Bohinj-See – das Wasser sei selbst im Juli eiskalt. Ich fragte, ob dort wirklich jemand schwimme, und er grinste nur: „Nur die Mutigen oder die Verrückten.“ Der Van wurde still, während wir durch die grünen Hügel kurvten. Immer wieder blitzte Schnee auf den Gipfeln durch, obwohl schon Frühling war. Als wir am Savica-Wasserfall ankamen, roch die Luft nach Kiefern und feuchtem Stein – ein frischer, fast scharfer Duft. Der Aufstieg war nicht schwer, aber meine Beine spürten ihn definitiv (Luka lief halb rückwärts und erzählte Triglav-Legenden). Oben rauschte der Wasserfall so laut, dass man fast schreien musste. Ich stand da, die Brille vom Sprühnebel beschlagen, und fühlte mich winzig unter diesem Naturgewalt.
Danach fuhren wir ein Stück weiter zum Bohinj-See. Viel ruhiger als Bled – keine Menschenmassen, nur Fischer, die knietief im fast schwarzen Wasser standen. Am Ufer steht die Statue von Zlatorog, der goldgehörnten Ziege. Ich versuchte den Namen richtig auszusprechen („Zlah-toh-rog?“) und Luka lachte so laut, dass er fast sein Handy fallen ließ. Wir schlenderten zur alten Johannes-der-Täufer-Kirche; drinnen roch es nach Kerzenwachs und etwas Erdigem, vielleicht altem Holz oder Steinstaub. Draußen läutete jemand die Glocke, und der Klang hallte durchs ganze Tal. Zum Mittagessen kehrten wir in eine urige Holzgaststätte ein – saure Suppe mit Wurst und dampfendem Brot, das beim Aufreißen noch warm war. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber es schmeckte großartig.
Zum Schluss stand der Bleder See auf dem Programm. Dieses Blau-Grün sieht man schon aus dem Van heraus – echt, kein Instagram-Filter. Wir stiegen in ein Plenta-Boot zur Insel (der Ruderer schwieg größtenteils, nickte aber jedes Mal, wenn jemand ein Foto machte). Manche wanderten zur Mala Osojnica für die Aussicht; ich setzte mich ans Ufer und sah Schwäne, die sich um die Füße der Touristen jagten. Man kann auch die Burg von Bled besuchen, aber ehrlich gesagt genoss ich es einfach, am See entlang zu schlendern und mein Eis zu essen, das schneller schmolz, als ich löffeln konnte. Die Rückfahrt fühlte sich langsamer an – ich spielte immer wieder den Moment am Savica-Wasserfall in Gedanken durch. Manchmal tue ich das noch heute.
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