Du schlenderst durch Singapurs National Orchid Garden, umgeben von seltenen Blüten und sanften Hügeln. Riechst den frischen Regen auf den wachsigen Blättern, hörst Lachen auf stillen Wegen und triffst Gärtner, die seit Jahrzehnten diese Orchideen pflegen. Hier geht es nicht nur um Blumen – sondern darum, runterzukommen und wieder ein bisschen Staunen zu spüren.
Dein Tag beinhaltet den Eintritt in Singapurs National Orchid Garden – einfach das mobile Ticket am Eingang vorzeigen – und du kannst in deinem eigenen Tempo zwischen tausenden sorgfältig gepflegten Orchideen spazieren, bevor du jederzeit ins Stadtleben zurückkehrst.
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Gardens by the Bay & Singapore Flyer: Kombiticket für Top-AttraktionenKombiticket für Gardens by the Bay und Singapore Flyer in Singapur. Inklusive Cloud Forest, Flower Dome und Riesenradfahrt. Früh buchen, da beliebte Zeiten schnell ausverkauft sind.★ 5.00 (1)1 h–6 hUS$ 129Ansehen › Ich hätte nicht gedacht, dass es so ruhig sein würde, nachdem wir dem Stadtlärm entkommen waren – doch kaum waren wir im National Orchid Garden, schien jemand den Ton für alles andere heruntergedreht zu haben. Da ist so ein kleiner Hügel, eher sanft als steil, und schon bevor man die Blumen sieht, riecht man diesen frischen, leicht süßlichen Duft von Grün. Unsere Tickets hatten wir auf dem Handy (irgendwie modern für so einen klassischen Ort), und die Frau am Eingang lächelte, als hätte sie schon tausend Besucher an diesem Morgen begrüßt. Wahrscheinlich hatte sie das auch.
Die Orchideen selbst sind… na ja, es gibt so viele Formen, die ich mir nie hätte vorstellen können. Manche sehen aus wie kleine Tänzerinnen, andere fast außerirdisch. Ich blieb immer wieder stehen, um die Blätter zu berühren – sie sind wachsig und kühl von dem Regen der letzten Nacht. Wir schlenderten an Burkill Hall vorbei, wo ein Gärtner etwas unglaublich Zartes schnitt; er nickte uns zu, sagte aber nichts und arbeitete mit ruhigen, geübten Händen weiter. Der ganze Garten wirkt, als würde er von Leuten gepflegt, die wirklich wissen, was sie tun – ihre Orchideenzucht begann wohl schon 1928? Das ist älter als meine Oma.
Als wir da waren, war es nicht voll (später Vormittag, vielleicht hatten wir Glück), und es gab Momente, in denen nur wir und ein sanftes Summen irgendwo in den Bäumen waren. Ich versuchte, einen Orchideennamen laut auszusprechen – Li lachte, weil ich ihn auf Mandarin total verhunzt habe – und jetzt, jedes Mal wenn ich diese Blume auf Fotos sehe, erinnere ich mich an ihr Lachen, das zwischen all dem grünen Glas widerhallt. Wir hatten keine Eile; ehrlich gesagt kann man hier locker ein oder zwei Stunden verbringen, wenn man sich genug Zeit nimmt, um wirklich hinzuschauen. Ich denke manchmal noch an dieses Gefühl zurück, wie friedlich es auf dem Hügel war.
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