Du paddelst mit einer kleinen Gruppe durch den Stockholmer Schärengarten, lernst von einem lokalen Guide, wie du offene Wasserflächen überquerst und zwischen Inseln navigierst. Genieße schwedische Fika mit Kaffee und Gebäck auf deiner eigenen Inselpause, ein Bio-Mittagessen mit Blick auf die Ostsee und lass dich vom ruhigen Rhythmus des Meeres verzaubern.
„Weißt du, wir Schweden sagen oft, das Meer ist unser zweites Zuhause“, grinste unser Guide Jonas, während er mir ein Paddel reichte. Daran hatte ich vorher nie wirklich gedacht, doch kaum waren wir ein paar Minuten von Stockholm entfernt – die Stadt verschwand hinter uns im Minivan – wurde es plötzlich klar. Die Luft roch gleichzeitig leicht salzig und nach Kiefern, was irgendwie beruhigend war. Jonas erklärte uns kurz die Basics fürs Kajakfahren (ich war ehrlich gesagt etwas nervös, ins Wasser zu fallen) und dann ging’s los, seinem gelben Kajak folgend in dieses Insel-Labyrinth, das ich bisher nur von Karten kannte.
Am Anfang fühlte sich das Paddeln noch ungewohnt an – meine Arme fanden den Rhythmus nicht so richtig – doch dann glitten wir an einem Schilfgebiet vorbei, wo uns ein Schwanpaar neugierig anstarrte, als wären wir Eindringlinge. Es war so still, nur das Eintauchen der Paddel ins Wasser war zu hören, ab und zu das Kreischen von Möwen oder das Lachen von anderen Kajakfahrern in der Ferne. Zum Mittag hielten wir auf einer winzigen Insel, die Jonas ausgesucht hatte („Hier wohnt niemand – nicht mal die Vögel stören sich daran“, scherzte er). Das Essen war einfach, aber richtig lecker, alles Bio und von einem lokalen Restaurant vorbereitet. Ich saß barfuß auf warmem Granit und sah zu, wie kleine Wellen gegen die Felsen schlugen. So schnell so entspannt zu sein, hatte ich nicht erwartet.
Später banden wir unsere Kajaks zusammen für die Fika – Kaffee und Zimtschnecken, die nach einer Stunde Paddeln besser schmeckten als jede andere Süßigkeit. Jemand versuchte, „kanelbulle“ richtig auszusprechen (ich scheiterte kläglich), was Jonas so zum Lachen brachte, dass er fast seinen Thermobecher umkippte. Auf dem Rückweg über das offene Wasser fühlte sich alles anders an; meine Schultern waren zwar müde, aber ich hätte gerne noch länger gepaddelt. Es gab Geschichten über alte Festungen auf entfernten Inseln und Adler, die über uns kreisten – die habe ich zwar verpasst, weil ich vom Sonnenlicht auf der Ostsee abgelenkt war. Manchmal denke ich noch an diesen Ausblick, wenn es zu Hause mal wieder laut wird.
Der Tagesausflug dauert etwa 7–8 Stunden inklusive Transfer vom Stadtzentrum Stockholm.
Ja, die Abholung und Rückfahrt von einem zentralen Treffpunkt in Stockholm sind im Preis enthalten.
Das Mittagessen besteht aus einem Bio-Kaltgericht, das von einem Restaurant vorbereitet und auf einer Insel serviert wird.
Ja, Anfänger sind herzlich willkommen; es gibt eine Einführung und Sicherheitshinweise vor dem Start.
Ja, eine traditionelle Fika mit Kaffee und Gebäck ist während der Tour inklusive.
Man kann Schwäne, Adler, Vogelkolonien und andere Seevögel im Schärengarten sehen.
Kinder zwischen 8 und 12 Jahren können mitfahren, wenn sie sich ein Doppel-Kajak mit einem Erwachsenen teilen.
Nein, alle benötigte Ausrüstung wie Schwimmwesten und Drybags wird gestellt.
Dein Tag umfasst die Abholung und Rückfahrt vom Stadtzentrum Stockholm im Minivan, alle Kajakausrüstungen wie Schwimmwesten und Drybags zum Schutz deiner Sachen, eine geführte Kajaktour durch den Schärengarten mit Einführung bei Bedarf, sowie ein Bio-Mittagessen auf einer Insel. Außerdem gibt es eine schwedische Fika – Kaffee mit Gebäck – während der Pause auf dem Wasser, bevor es in kleinen Gruppen zurückgeht, begleitet von deinem Outdoor-Guide.


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