Erlebe Schottlands wilde Seite bei diesem Tagesausflug von Glasgow nach Glencoe & Loch Lomond: von nebligen Waldwegen über tosende Wasserfälle bis zu alten Highland-Dörfern. Mit einem lokalen Guide, der Geschichten erzählt und dafür sorgt, dass du nicht im Schlamm versinkst, atmest du frische Luft, lernst gälische Namen kennen und kommst vielleicht mit dreckigen Schuhen, aber einem Kopf voller Eindrücke zurück.
Das Erste, was mir auffiel, waren nicht die Berge oder Loch Lomond – sondern wie unser Guide Jamie „Glen-coe“ aussprach. So, als würde er uns ein Geheimnis verraten. Gerade hatten wir Glasgow hinter uns gelassen, noch mit unserem Coffee-to-go in der Hand, als die Busfenster vor lauter Reden anfingen zu beschlagen. Jamie machte einen Witz über das schottische Wetter, „vier Jahreszeiten in einer Stunde“, und tatsächlich: Sonne, dann plötzlich Nebel, der über die Trossachs zog. Ich drückte die Stirn ans Fenster, als wir in die Highlands fuhren. Da gibt’s diesen Moment, in dem sich die Landschaft einfach verändert – man spürt es mehr, als dass man es sieht.
Unser erster Halt war in Luss, einem Dorf, das aussieht wie aus einem Märchenbuch, aber nach nassem Stein und Kaminrauch riecht. Ich versuchte ein paar gälische Wörter auf einem Schild auszusprechen (nicht besonders gut), und ein älterer Herr, der gerade sein Boot reparierte, grinste mich an. Später an den Falls of Falloch übertönte das Rauschen des Wassers alles – ich spürte den Sprühnebel im Gesicht und dachte, wie klein man sich fühlt neben all dem Grün und Fels. Der Weg durch Glencoe war stellenweise matschig (am besten Wanderschuhe mitnehmen), aber ehrlich gesagt machte das den Reiz aus. In der Ferne hörte man Schafe im Nebel. Jamie zeigte auf den Buachaille Etive Mor und erklärte, dass der Name „der große Hirte“ bedeutet. Dieser Ausblick bleibt mir im Kopf – weit, ein bisschen einsam, aber auch friedlich.
Mittagessen gab’s schnell – Sandwiches im Minibus, weil es wieder zu nieseln begann. Jemand teilte Haferkekse (nussfrei, Jamie erinnerte uns zum dritten Mal). Wir durften eine Nachbildung eines Torfhauses betreten; es roch erdig und gemütlich, nach Torf und altem Holz. Irgendwie tröstlich, ganz anders als erwartet. Später auf dem Rannoch Moor waren wir fast alle still – alle schauten nur hinaus auf die Weite. Kein Handyempfang, was irgendwie genau passte.
Der Tagesausflug dauert etwa 9–10 Stunden inklusive Pausen zum Wandern und Sightseeing.
Nein, Mittagessen ist nicht inbegriffen; du solltest eigenes Essen (nussfrei) mitbringen oder unterwegs etwas kaufen.
Die Tour findet in kleinen Gruppen mit maximal 16 Teilnehmern pro Abfahrt statt.
Ja, es gibt kurze geführte Wanderungen in Glencoe und den umliegenden Wäldern – insgesamt etwa eine Stunde Gehzeit.
Nein, die Abfahrt ist zentral in Glasgow mit einem zusätzlichen Stopp in Balloch für weitere Reisende.
Die Tour ist wegen unebener Wege bei den Wanderungen nicht für Personen mit Gehbehinderung geeignet.
Das Mindestalter für die Teilnahme an der kleinen Gruppentour liegt bei 12 Jahren.
Zieh dich in Schichten an, nimm wasserdichte Kleidung und robuste Wanderschuhe oder Stiefel mit – das Wetter kann schnell umschlagen.
Dein Tag umfasst die Fahrt im klimatisierten Minibus ab Glasgow mit einem erfahrenen lokalen Guide, der kurze Wanderungen durch Glencoes Wälder führt und Stopps in Orten wie Luss, den Falls of Falloch und dem Rannoch Moor einlegt. Außerdem besuchst du eine Nachbildung eines traditionellen Torfhauses. Alle Touren sind nussfrei – also keine Snacks mit Nüssen mitbringen – und finden bei jedem Wetter statt. Pack also entsprechend ein, bevor es abends zurückgeht.


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