Schwebe über 300 faszinierende Unterwasser-Skulpturen in Little Bay, begleitet von einem der ursprünglichen Künstler. Genieße die einfache Ausrüstungsübergabe am Kreuzfahrthafen, eine kurze Bootsfahrt durchs türkisfarbene Wasser, spannende Insider-Geschichten über St Maartens Kultur – und vielleicht entdeckst du sogar eine Schildkröte, bevor du mit Sonne im Gesicht zurückkehrst.
Ich gebe zu, ich war erst etwas nervös bei der Vorstellung, über Kunstwerke zu schnorcheln. Meine Maske beschlägt immer und mit Flossen bin ich auch nicht gerade elegant. Doch als wir uns bei Bobby’s Marina trafen – direkt bei den zwei blauen Skulpturen, die man kaum verfehlen kann – wurde ich ruhiger. Unser Guide Alex, der sogar beim Aufbau des Skulpturenparks mitgeholfen hat, gab uns die Ausrüstung und scherzte, dass er sich selbst manchmal verheddert. Die Bootsfahrt von Great Bay nach Little Bay dauerte nur zehn Minuten, fühlte sich aber dank der salzigen Brise, den Pelikanen über uns und dem vertrauten Duft von Sonnencreme und Diesel viel länger und schöner an.
Kaum hatten wir den Anker geworfen, sprang Alex als Erster ins Wasser und winkte uns zu. Ich zögerte kurz am Rand – die Kälte schlug mir in die Beine – doch dann schaute ich nach unten und da waren sie: Reihen von Gesichtern, Händen und sogar eine riesige Meeresschnecke, die im Sand verankert ist. Es hat etwas Geheimnisvolles, aber auch Beruhigendes, über all diese Skulpturen in fünf Metern Tiefe zu schweben, während kleine Fische um deine Knöchel flitzen. Alex zeigte uns ein Stück, das wie eine Trommel geformt ist und erklärte, dass es die Musiktraditionen von St Maarten ehrt. Ich versuchte den lokalen Namen auszusprechen, was ihn zum Grinsen brachte – ich habe ihn wohl ziemlich verhauen. Einmal war ich so abgelenkt von einem Papageienfisch, der an einem Ohr knabberte, dass ich fast in jemand anderes hineingetrieben wäre.
Das Beste war, dass Alex die ganze Zeit neben uns schwamm und Geschichten erzählte, wie sie jede Statue mit viel Seil und „kreativen Flüchen“, wie er sagte, ins Wasser gelassen haben. Er entdeckte sogar eine Schildkröte für uns – alle quietschten vor Freude durch ihre Schnorchel – und machte auf Wunsch Fotos (ich konnte nicht widerstehen und habe später welche gekauft; meine Haare sahen danach wild aus). Bevor ich es merkte, waren wir schon wieder an Land, von der Sonne gewärmt und salzig, aber ohne jeglichen Stress.
Ich denke immer noch an diesen Moment, wie ich ganz ruhig über all diese stillen Gesichter schwebte – als hätte man mir ein Geheimnis von St Maarten verraten, das die meisten nie sehen. Wenn du neugierig bist oder einfach mal etwas anderes in der Nähe von Philipsburg erleben willst, ist diese Schnorcheltour im Unterwasser-Skulpturenpark definitiv einen Versuch wert.
Der Treffpunkt ist bei Bobby’s Marina in Philipsburg, gut zu erkennen an zwei blauen Skulpturen. Vom Kreuzfahrthafen sind es etwa 10–15 Minuten zu Fuß.
Ja, alle Schnorchelausrüstung und Schwimmhilfen sind im Preis enthalten.
Die Bootsfahrt dauert etwa 10 Minuten pro Strecke.
Die Tour wird von Guides geleitet, die auch an der Entstehung des Unterwasser-Skulpturenparks beteiligt waren.
Nein, die Tour ist nicht für Nichtschwimmer geeignet.
Ja, professionelle Fotos können nach dem Schnorcheln an Bord gekauft werden.
Die Skulpturen sind etwa 4,5 Meter unter der Wasseroberfläche – man schnorchelt direkt darüber.
Ja, die Tour ist so geplant, dass alle pünktlich zurück am Hafen sind – perfekt für Kreuzfahrer.
Dein Tag beinhaltet die komplette Schnorchelausrüstung und Schwimmhilfen, einen erfahrenen Guide, der beim Aufbau des Unterwasser-Skulpturenparks mitgewirkt hat, eine kurze, landschaftlich schöne Bootsfahrt von Great Bay nach Little Bay, die Möglichkeit, digitale Fotos an Bord zu kaufen, falls du einen Beweis für dein Abenteuer möchtest (wilde Haare inklusive), und einen unkomplizierten Treffpunkt direkt am Kreuzfahrthafen von Philipsburg, damit du entspannt zurück an Land kommst.


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