Du wanderst auf Waldwegen im Peneda-Gerês, hörst spannende Geschichten über Wölfe und das Leben in den Bergen von deinem lokalen Guide, genießt hausgemachten Wein beim Mittagessen im Dorf Fafião und spürst den kühlen Sprühnebel von drei Wasserfällen – alles mit Transport, damit du dich einfach fallen lassen kannst.
Dein Tag umfasst die Abholung in Gerês, alle Transfers zwischen Wasserfällen und Dörfern, kurze geführte Wanderungen auf Waldwegen, während der Tour Wasserflaschen zum Trinken, ein komplettes Mittagessen in einem traditionellen Restaurant in Fafião (mit Suppe, Brot, Hauptgericht, Dessert, Wein und Kaffee), Erinnerungsfotos, die dein Guide mit seiner Nikon macht und nach der Tour schickt – und sogar eine Powerbank, falls dein Handy bei den vielen Fotos schlappmacht.
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Der Weg zum zweiten Wasserfall war kurz, fühlte sich aber länger an – wahrscheinlich, weil ich ständig stehen blieb, um die kleinen lila Blüten zwischen den Steinen zu bewundern. João erzählte uns von den Wolfsfallen bei Fafião (Fojo dos Lobos), die klangen mittelalterlich und ein bisschen unheimlich. Das Mittagessen im Dorf war lebhaft und herzlich; Teller mit Suppe und gegrilltem Fleisch wurden immer wieder serviert, bis keiner mehr konnte. Der alte Herr am Nebentisch zwinkerte mir zu, als ich mein Portugiesisch versuchte – wahrscheinlich klang das ziemlich holprig. Es gab auch hausgemachten Wein (gefährlich bei vollem Magen) und jemand begann leise am Fenster zu singen.
Später folgten wir einem schmalen Pfad in Pincães, wo Sonnenstrahlen durch Kastanienbäume fielen – alles roch grün und lebendig. Ein letzter Wasserfall wartete noch, versteckt genug, dass João meinte, selbst Einheimische übersehen ihn manchmal. Er machte Fotos für uns mit seiner großen Nikon (normalerweise bin ich vor der Kamera schüchtern, aber diesmal nicht). Am späten Nachmittag saßen wir an einer Lagune, die Füße im kalten Wasser baumelnd, teilten Käse und Brot mit Scheiben Chouriço, während João mehr Wein in Plastikbecher schenkte. Der Snackplatz wurde wegen aufziehender Wolken spontan verlegt – aber ehrlich gesagt machte das die Stimmung nur noch echter.
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