Von Machico aus geht es mit einer Meeresbiologin und der lokalen Crew auf die Suche nach Walen und Delfinen entlang Madeiras wilder Küste. Wenn es passt, kannst du sogar mit Delfinen schwimmen – sonst ist allein das Zuschauen beim Springen ein echtes Erlebnis. Regenmäntel und Schwimmwesten sind inklusive, damit du dich ganz aufs Meer (und vielleicht dein Portugiesisch) konzentrieren kannst.
Schwimmen ist nur mit gewöhnlichen oder gefleckten Delfinen möglich, wenn die Bedingungen stimmen; es ist nicht bei jeder Tour garantiert.
Die Tour dauert zwischen 2 und 2,5 Stunden ab Machico.
Ja, bei jeder Tour ist eine Meeresbiologin mit Schwerpunkt auf Wale und Delfine dabei.
Wenn keine Tiere zu sehen sind, kannst du kostenlos an einer weiteren Tour teilnehmen.
Ja, alle Gäste erhalten professionelle Regenmäntel und Schwimmwesten.
Ja, in der Nähe gibt es öffentliche Verkehrsmittel.
Babys müssen auf dem Schoß eines Erwachsenen sitzen; für Schwangere oder Personen mit Rücken- oder Herzproblemen wird die Tour nicht empfohlen.
Deine Tour beinhaltet für jede Person einen professionellen Regenmantel und eine Schwimmweste – praktisch, da das Wetter auf Madeira schnell umschlagen kann. Außerdem hast du eine Meeresbiologin an Bord und einen Spotter an Land, der bei der 2–2,5-stündigen Fahrt ab Machico nach Walen und Delfinen Ausschau hält.
Das Erste, woran ich mich erinnere, ist das Grinsen unseres Skippers João, als wir fragten, ob wir wirklich Wale sehen würden. „Wir geben alles“, sagte er und zwinkerte der Meeresbiologin neben ihm zu. Die Luft roch nach Salz und Meer, als wir Machicos kleinen Hafen verließen – dieser typische Geruch, halb Ozean, halb Diesel vom Boot. Das Wasser hier auf Madeiras Ostseite wirkt rauer, wilder, und genau das mochte ich, dass niemand so tat, als wäre es anders.
Unsere Guide Sofia zeigte immer wieder auf Formen in der Ferne – manchmal war es nur eine Welle, die meine Augen täuschte, doch dann rief sie plötzlich „Delfine!“ und alle rannten zur einen Seite. Ich wusste nicht genau, was ich von so einer Wal- und Delfintour erwarten sollte (Glasbodenboote kenne ich schon – das hier ist was ganz anderes), aber wenn eine Gruppe gefleckter Delfine durch echte Wellen schießt, fühlt man sich gleichzeitig winzig und unglaublich glücklich. Sofia erklärte, wie ihr Spotter an Land Sichtungen per Funk meldet – altmodische Teamarbeit trifft Wissenschaft.
Ich versuchte „golfinho“ wie Sofia auszusprechen (sie lachte über meinen Akzent), dann reichte sie mir einen Regenmantel, denn auch an sonnigen Tagen kann hier plötzlich das Wetter umschlagen. Schwimmen konnten wir diesmal nicht – nur bestimmte Delfine sind dafür geeignet, und die waren heute zu schnell – aber ehrlich gesagt war es schon besonders, ihnen so nah zu sein, dass man ihr Atmen hören konnte. Es gab diesen Moment, in dem alles still wurde, bis auf ihre Spritzer und ein Kind, das hinter mir kicherte. An diese Stille denke ich noch oft zurück.
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