Dein Canyoning-Tag startet nahe Pico do Areeiro mit einem lokalen Guide, der jeden Winkel der Ribeira das Cales kennt. Freu dich auf frische Bergluft, sechs einzigartige Wasserfälle zum Abseilen oder Springen und einen letzten 15-Meter-Abstieg, der dein Herz höherschlagen lässt – auf die beste Art. Die komplette Ausrüstung, GoPro-Fotos und Snacks sind inklusive. Am Ende gehst du mutiger nach Hause, als du gekommen bist.
„Mut brauchst du nicht – nur Neugier,“ grinste Tiago, während er mir den Neoprenanzug reichte. Sein Akzent war sanft, doch seine Augen funkelten wach. Ich wusste nicht, ob er scherzte oder einfach nur nett zu uns Anfängern sein wollte. Die Luft hier oben am Pico do Areeiro war kühler als gedacht für Madeira – ein bisschen nach Kiefernnadeln und feucht, fast wie nach einem Regen am frühen Morgen. Den dicken Anzug anzuziehen fühlte sich anfangs ungewohnt an; hinter mir hörte ich jemanden über quietschende Stiefel auf den Steinen lachen. Das lockerte mich etwas auf.
Der erste Wasserfall sah gar nicht so hoch aus, bis ich direkt darüber stand. Mein Herz machte diesen Sprung, den man kennt, wenn es kurz aussetzt und dann heftig pocht – Tiago zeigte uns, wie man sich entspannt in das Klettergeschirr lehnt, „als würdest du auf einem Stuhl sitzen, der dir vertraut.“ Das Wasser roch frisch, fast süßlich. Wir glitten über moosbedeckte Felsen in ein Becken, so klar, dass ich meine Zehen in den Stiefeln sehen konnte. Insgesamt gab es sechs Wasserfälle auf dieser Canyoning-Tour in der Ribeira das Cales, jeder anders – mal sanfte Rutschen, mal steile Abhänge, bei denen man einfach auf den Griff vertrauen und nicht zu viel nachdenken durfte (was mir trotzdem schwerfiel).
Ich erinnere mich noch genau, wie alle jubelten, als Ana endlich vom dritten Vorsprung sprang – sie war seit der Fahrt im Van vom Funchal Ecological Park ziemlich nervös gewesen. Tiago klopfte ihr auf den Rücken und sagte etwas auf Portugiesisch, das sie so zum Lachen brachte, dass sie kurz das Gleichgewicht verlor. Das letzte Abseilen war 15 Meter lang (oder fühlte sich zumindest so an) – das Seil war rau unter meinen Handschuhen, aber irgendwie auch beruhigend. Meine Beine zitterten schon, aber das war mir egal; ich glaube, wir fühlten uns alle ein bisschen mutiger als zu Beginn.
Danach saßen wir am Flussufer, zogen mit tauben Fingern die Neoprenanzüge aus, tranken Wasser und knabberten an den Snacks, die Tiago aus seinem Rucksack zauberte. Jemand versuchte mir beizubringen, wie man „Wasserfall“ auf Portugiesisch sagt – ich habe es komplett verhauen und bekam dafür von einem der Guides ein amüsiertes Augenrollen (alles freundlich gemeint). Die ganze Tour dauerte etwa drei Stunden, aber die Zeit schien dort draußen irgendwie stillzustehen – ich dachte ständig daran, wie grün alles war und wie ruhig, abgesehen vom Echo des Wassers an den Steinen. Das kann man kaum beschreiben, wenn man es nicht selbst erlebt hat.
Die Tour dauert in der Regel etwa dreieinhalb Stunden von Anfang bis Ende.
Ja, die Route Level 1 ist speziell für Einsteiger und alle, die eine leichte Strecke suchen, konzipiert.
Die Tour umfasst die komplette Ausrüstung (Neoprenanzug, Helm, Handschuhe, Stiefel), GoPro-Fotos/Videos, Wasser, Snacks und fachkundige Begleitung durch lokale Guides.
Die Route liegt in der Ribeira das Cales nahe Pico do Areeiro im Funchal Ecological Park auf Madeira.
Kinder müssen mindestens 7 Jahre alt und größer als 1,20 Meter sein, um mitzumachen.
Der höchste Abseilpunkt liegt bei etwa 12 Metern; am Ende folgt ein letzter Abstieg von 15 Metern.
Die Tour wird Schwangeren sowie Personen mit Rückenproblemen oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht empfohlen.
Dein Tag beinhaltet alle technische Ausrüstung wie Neoprenanzug, Helm, Handschuhe, Stiefel, Gurte und Abseil-Equipment sowie Wasser und Snacks unterwegs – dazu gibt’s kostenlose GoPro-Fotos und Videos von deinem Guide, damit du die Wasserfallsprünge später nochmal erleben kannst, ohne dein Handy nass zu machen.
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