Du wanderst zwischen uralten Bäumen auf dem Lousa Berg, entdeckst mit Fernglas wilde Hirsche (und vielleicht auch einen Fuchs oder Wildschwein), und schlenderst durch verlassene und restaurierte Schieferdörfer nahe Coimbra. Freu dich auf starken Kaffee in Gondramaz, spannende Geschichten vom Guide und Momente echter Ruhe, die du vielleicht gar nicht vermisst hast.
Die Tour dauert etwa 4 Stunden von Abholung bis Rückkehr.
Ja, Abholung und Rückfahrt sind inklusive, wenn du diese Option bei der Buchung auswählst.
Die Chance, wilde Hirsche zu sehen, ist sehr gut; Wildschweine, Füchse oder Eichhörnchen sieht man je nach Glück und Jahreszeit.
Standardmäßig sind keine Mahlzeiten enthalten; Kaffeepausen sind Teil der Tour, Mittag- oder Abendessen zahlst du vor Ort separat.
Du besuchst Gondramaz (restauriert) sowie die verlassenen Schieferdörfer Cadaval Cimeiro und Cadaval Fundeiro.
Ja, die Wanderungen sind moderat und für alle Fitnessstufen machbar.
Ja, auf Wunsch können spezielle Kindersitze bereitgestellt werden.
Ja, die Tour findet bei jedem Wetter statt; bitte passend für Regen oder Sonne kleiden.
Dein Tag umfasst privaten Transport im 4x4 mit Abholung vom Hotel in Coimbra (wenn ausgewählt), alle Aktivitäten mit einem professionellen Fotografen als Guide (inkl. Fernglas), ein Erinnerungsfoto während der Wanderung durch die Wälder und Dörfer des Lousa Bergs sowie Zeit für Kaffeepausen unterwegs. Mahlzeiten sind nicht inklusive, können aber vor Ort gekauft werden.
Das Erste, was mir auffiel, war der Geruch – zerdrückte Kiefernnadeln unter den Stiefeln, ein Hauch feuchter Erde in der Luft. Unser Guide Rui holte uns direkt im Hotel in Coimbra ab (ich hatte kaum meinen Kaffee ausgetrunken), und ehe ich mich versah, rumpelten wir im 4x4 den Lousa Berg hinauf. Er reichte mir mit einem Augenzwinkern ein Fernglas – „Das wirst du brauchen“, sagte er – und ich dachte, er macht Witze, bis wir tatsächlich eine Gruppe Hirsche entdeckten, die halb versteckt zwischen Kastanienbäumen standen. Sie bewegten sich so leise, dass es fast unhöflich schien, zu sprechen.
Ich hätte nicht gedacht, dass ich so viel lachen würde. Rui erzählte Geschichten von Wildschweinen, die sich in Gärten schleichen („Die lieben Feigen mehr als ich!“), und als wir versuchten, einen Fuchs zwischen den Eichen zu erspähen, vibrierte plötzlich jemandes Handy – der Moment war zwar dahin, aber irgendwie machte das die Erfahrung noch echter. Die Wanderung war nicht anstrengend; wir schlenderten durch Buchen- und Eichenwälder, hörten einfach den Vögeln oder dem Wind zu. Da war dieses verlassene Dorf – Cadaval Cimeiro? – mit schwarzen Steinmauern, die von Feuern in den 80ern gezeichnet waren, und Moos, das alles überwucherte. Es fühlte sich an, als wäre die Zeit dort stehen geblieben.
In Gondramaz machten wir Halt auf einen Kaffee – ein winziges, restauriertes Schieferdorf mit vielleicht fünfzig Häusern und sonst kaum mehr als Katzen, die auf Fensterbänken schliefen. Der Espresso schmeckte kräftiger als sonst, oder vielleicht lag das einfach an der frischen Bergluft. Rui stellte uns einen alten Mann vor, der dort schon ewig lebte; seine Hände waren von Walnüssen gefärbt, und er lachte herzlich, als ich versuchte, „obrigado“ mit meinem holprigen Akzent zu sagen. Danach wanderten wir zwischen zwei weiteren Dörfern – Cadaval Fundeiro war noch stiller – und ehrlich gesagt denke ich heute noch oft an diese Stille zurück.
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