Nur wenige Schritte vom Bahnhof Carcavelos tauchst du in einen Neoprenanzug und lernst bei freundlichen Einheimischen die Surf-Basics am Carcavelos oder Praia da Torre Strand. Kleine Gruppen, viel Spaß, vielleicht ein paar Stürze – und jede Menge Motivation vom Lehrer. Auch wenn du nur kurz aufstehst, wirst du diese erste salzige Welle unter den Füßen nie vergessen.
Als Erstes fiel mir die salzige Luft auf – scharf und fast metallisch, aber keineswegs unangenehm. Wir trafen uns direkt am Bahnhof Carcavelos, was das Finden überraschend einfach machte (ich hatte fast damit gerechnet, mich zu verlaufen). Unser Lehrer João grinste schon und winkte uns zu. Er verteilte Neoprenanzüge, die sich kalt und gummiartig auf der Haut anfühlten, aber ehrlich gesagt vergisst man das schnell, sobald man eingezippt Richtung Strand läuft. Im Hintergrund summten die Züge, über uns kreisten Möwen – das ist wohl Lissabons Soundtrack.
João erklärte uns erst mal die Basics – wie man ohne Umzufallen in den Neopren schlüpft (schwieriger als gedacht), wie man das Brett trägt, ohne jemanden zu treffen (einmal bin ich gescheitert) und was uns heute für Wellen am Praia da Torre erwarten. Er wechselte mühelos zwischen Portugiesisch und Englisch, da war ich ein bisschen neidisch. Als er den Pop-up-Move auf dem Sand vormachte, versuchte ich es nachzumachen, landete aber meistens auf dem Hosenboden. Er lachte und meinte, das passiert jedem beim ersten Mal. Das nahm mir ein bisschen das Gefühl, der unbeholfene Tourist zu sein.
Das Wasser war kälter als gedacht – anfangs stachen die Knöchel wie Nadeln – aber nach ein paar Versuchen beim Paddeln merkte ich das kaum noch. Das Surfbrett hatte unter den Händen diesen wachsigen Griff; jedes Mal, wenn ich abging (was oft passierte), rief João ermutigende Worte oder gab mir einen schnellen Tipp, bevor die nächste Welle kam. Wir waren nur fünf Leute in der Gruppe, sodass es nie gedrängt oder hektisch wurde. Zwischendurch raste ein einheimischer Junge an uns vorbei, als wäre das Brett sein zweites Zuhause – ich kann immer noch nicht fassen, wie leicht ihm das schien.
Ich stand vielleicht zwei Sekunden auf dem Brett – aber dieses Gefühl, auch nur eine kleine Welle zu erwischen, ist unbeschreiblich. Am Strand lagen wir alle lachend auf unseren Brettern und redeten über unsere Stürze, während João uns zeigte, wo wir danach einen Kaffee trinken könnten. Meine Arme tun noch weh, während ich das schreibe, aber ja, ich würde den Surfkurs sofort wieder machen – nur für dieses Gefühl, Teil von Lissabons morgendlichem Rhythmus zu sein, auch wenn nur für ein, zwei Stunden.
Der Kurs wird je nach Bedingungen am Strand von Carcavelos oder Praia da Torre abgehalten.
Ja, der Kurs richtet sich an Anfänger und Fortgeschrittene.
Der Treffpunkt ist direkt am Bahnhof Carcavelos; öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar.
Ja, alle nötigen Surfausrüstungen wie Neoprenanzug und Brett sind inklusive.
Die Gruppen sind klein, damit jeder persönliche Betreuung bekommt.
Kinder müssen während des Kurses von einem Erwachsenen begleitet werden.
Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig; Anfänger sind herzlich willkommen.
Ja, die Lehrer erklären Technik und Sicherheit, bevor es ins Wasser geht.
Deine Session beinhaltet die komplette Surfausrüstung – Neoprenanzug und Brett – sowie praxisnahen Unterricht von erfahrenen lokalen Surfern am Strand von Carcavelos oder Praia da Torre. Der Treffpunkt liegt direkt an öffentlichen Verkehrsmitteln, sodass du bequem anreist und gemeinsam mit der kleinen Gruppe die Wellen eroberst.


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