Du tauchst in eine echte Küche in Lissabon ein, lernst klassische portugiesische Gerichte direkt mit Einheimischen zu kochen und lachst gemeinsam über Olivenöl-Spritzer. Fisch, Fleisch und Dessert werden zusammen zubereitet, bevor ihr euch zum Mittagessen mit Wein setzt – alles unter der liebevollen Anleitung einer freundlichen Köchin, bei der sich jeder willkommen fühlt.
Wir traten in die Küche ein, die sich in einer kleinen Gasse in Lissabon versteckte – ehrlich gesagt war ich etwas nervös, vor Fremden Zwiebeln zu schneiden. Unsere Köchin Ana empfing uns mit einem breiten Lächeln und einer Schürze, die schon so manche Olivenöl-Flecken gesehen hatte. Sie startete mit einer kurzen Einführung (von ihren Witzen habe ich vielleicht die Hälfte verstanden – mein Portugiesisch ist noch ausbaufähig) und verteilte dann die Aufgaben. Ich war fürs Fischfilet zuständig. Der Knoblauchduft schlug sofort durch – viel intensiver als zu Hause – und hinter mir kicherte jemand jedes Mal, wenn das Olivenöl zischte.
Ana ging durch die Gruppe, zeigte uns, wie man den Teig für das Dessert faltet (meiner sah eher nach Chaos aus) und erklärte, warum bestimmte Gewürze in der portugiesischen Küche so wichtig sind. Geduldig beantwortete sie meine Fragen, zum Beispiel zum Unterschied zwischen vinho verde und dem Rotwein, den wir später probieren würden. Während wir schnippelten, tauschten wir Geschichten aus – ein Paar aus Porto diskutierte leidenschaftlich, ob Kabeljau jemals frisch sein sollte. Die Küchenfenster beschlugen, draußen sah es nach Regen aus, drinnen war es warm und lebhaft, mit Lachern, wann immer jemand etwas fallen ließ.
Nach der ganzen Arbeit gemeinsam zu sitzen fühlte sich richtig gut an – als hätten wir uns das Essen wirklich verdient. Der Fisch war zart und saftig (ich will ja nicht angeben, aber… na gut, ein bisschen schon), und der Wein schmeckte frischer als erwartet. Jemand reichte Brot herum, und Ana schenkte jedem nach, der wollte. Es gab diesen Moment, in dem alle kurz still wurden, bevor wir reinbissen – daran denke ich noch oft. Die Rezepte bekam ich später per Mail, aber ehrlich? Am meisten bleibt mir Anas Stimme im Kopf, die meine Messertechnik korrigierte.
Ja, das Menü wird an gesundheitliche und religiöse Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst.
Der Kurs dauert etwa 3 Stunden und 30 Minuten.
Ja, Getränke wie Wein, Wasser, Saft, Bier, Cola und Kaffee sind inklusive.
Ja, alle Bereiche und Arbeitsflächen sind rollstuhlgerecht zugänglich.
Ja, Kinder bis 17 Jahre müssen von einem erwachsenen Teilnehmer begleitet werden.
Ja, die Rezepte werden dir nach dem Kurs als PDF zugeschickt.
Ja, die Location ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Nachmittag beinhaltet eine praktische Anleitung durch einen lokalen portugiesischen Koch in Lissabon, alle Zutaten für Fisch-, Fleisch- und Dessertgerichte, die auf deine Ernährungsbedürfnisse abgestimmt sind, Getränke wie lokale Weine oder Saft für Kinder unter 17 sowie Kaffee zum Abschluss. Außerdem erhältst du digitale Rezepte, um die Gerichte zuhause nachzukochen.
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