Auf dieser Food Tour durch Lissabon probierst du die besten Petiscos – Croquetas am Campo de Ourique Markt, Bifana in Chiado, frische Sardinen in Bairro Alto und zum Abschluss Pastel de Nata in Baixa. Freu dich auf Lacher mit Einheimischen, Geschichten von deinem Guide, zwei Getränke inklusive – und Momente, die du nie vergisst, wenn dir wieder Zimt oder gegrilltes Schweinefleisch in die Nase steigt.
Die Tour dauert etwa 3 Stunden und führt zu Fuß durch verschiedene Stadtviertel.
Ja, alle Verkostungen sind inklusive – das entspricht einer kompletten Mahlzeit an mindestens 4 Stationen.
Mindestens zwei alkoholische Getränke sind für Gäste ab 18 Jahren inklusive, dazu Wasser und alkoholfreie Alternativen.
Die Route führt über den Campo de Ourique Markt, Chiado, Bairro Alto und Baixa.
Die Tour führt durch Lissabons hügelige Straßen; eine moderate Fitness ist empfehlenswert.
Ja, Babys und Kinder sind willkommen; Kinderwagen sind erlaubt.
Bitte gib bei der Buchung deine Ernährungsbedürfnisse an; je nach Verfügbarkeit sind Anpassungen möglich.
Ja, zum Abschluss gibt es frisch gebackenes Pastel de Nata im Stadtteil Baixa.
Dein Nachmittag beinhaltet alle Verkostungen – Croquetas am Campo de Ourique Markt, Bifana-Sandwiches in Chiado, Sardinen und Petiscos in Bairro Alto – und endet mit Pastel de Nata in Baixa. Zwei alkoholische Getränke (oder alkoholfreie Optionen), Wasser und ein englischsprachiger lokaler Guide begleiten dich beim gemeinsamen Spaziergang zwischen den Stationen.
„Probier das mal – aber vorsichtig, es ist heiß!“ So reichte mir Rita, unsere Führerin, die erste Croqueta im lebhaften Campo de Ourique Markt. Die Luft roch nach frittiertem Teig und Kaffee, und ehrlich gesagt hatte ich schon längst aufgehört zu zählen, wie oft in den letzten zehn Minuten jemand „bom apetite“ gesagt hatte. Alte Herren diskutierten leise bei einem Espresso an einem Ecktisch, während ein Kind Tauben am Eingang jagte. Von Lissabon Food Tours hatte ich schon gehört, aber dass ich mich so schnell mitten im Alltag wiederfinden würde – wie in einer fremden Routine, in die man kurz eintaucht – hatte ich nicht erwartet.
Als nächstes schlenderten wir durch Chiado – diese engen Gassen, in denen jedes Haus in einem anderen verblassten Pastellton gestrichen ist. Rita zeigte auf das Nationaltheater (ich bekam es kaum mit, weil mich schon der Duft von gegrilltem Schweinefleisch von der nächsten Station ablenkte). Das Bifana-Sandwich war herrlich unordentlich und scharf durch den Senf – ich hatte sogar etwas auf dem Ärmel. Aber das störte niemanden. Ein Einheimischer an der Bar lachte und zeigte mir, wie ich das Sandwich halten muss, damit der Saft nicht den Arm runterläuft. Solche kleinen Tipps bekommt man eben nicht aus Reiseführern, oder?
Bairro Alto war lebhafter – Wände mit buntem Graffiti, irgendwo in der Ferne klingelten Straßenbahnglocken. Hier probierten wir Sardinen (salzig, ölig und viel besser als erwartet) und ein paar weitere Petiscos, die Rita als „portugiesische Tapas“ bezeichnete. Sie erzählte Geschichten aus der Küche ihrer Großmutter und wie jede Familie ihre eigenen Rezepte für diese kleinen Gerichte hat. Das Gehen zwischen den Stationen fühlte sich leicht an, obwohl Lissabon ja bekanntlich hügelig ist – vielleicht lag es am Wein oder einfach daran, Teil dieser entspannten Gruppe für den Nachmittag zu sein.
Zum Schluss gab es Pastel de Nata in Baixa – noch warm, knusprig und mit Zimt bestäubt. Ich biss zu schnell rein und verbrannte mir die Zunge (hat sich gelohnt). Dort zu sitzen und den Menschen zuzusehen, die über den Praça do Comércio laufen, während die Ampel umspringt, hat mir gezeigt, wie eng Essen hier mit Erinnerungen verbunden ist. Manchmal denke ich noch daran, wenn ich zuhause Zimt rieche.
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