Erkunde Faials wilde Vulkanlandschaft mit einem einheimischen Guide, der jede Abkürzung und Geschichte kennt. Steh am Rand der riesigen Caldeira, lauf über die mondähnlichen Aschefelder von Capelinhos, genieße den Blick auf den Pico und entspanne an natürlichen Lavapools, wo Land auf Meer trifft. Eine Halbtagestour voller Ruhe, Abenteuer und vielleicht dem ein oder anderen Lacher.
Der Morgen begann damit, dass wir die Abzweigung zum Treffpunkt verpassten – Google Maps hatte keine Ahnung von Faials winzigen Straßen. Unsere Guide Ana lachte nur, als wir sie schließlich am Van fanden (sie meinte, das passiert ständig). Sie reichte uns kaltes Wasser und zeigte auf den Duft des Meeres, der selbst hier oben schon in der Luft lag. Ich dachte mir, die Luft fühlt sich schwerer an, als ob über Pico Island etwas im Anzug wäre.
Als Erstes fuhren wir zum Aussichtspunkt Guide Mountain. Die Straße war so schmal, dass Ana irgendwann einfach die Schultern zuckte und für einen Traktor zurücksetzte – total entspannt. Von oben sah Horta aus wie eine Miniaturstadt, und der Strand von Porto Pim leuchtete hell vor dem dunklen Vulkanfels. Oben herrschte eine seltsame Stille, nur Möwen waren zu hören – irgendwie friedlich, aber es machte einem auch bewusst, wie klein man auf einer Insel wie Faial ist.
Danach stand die Caldeira auf dem Programm. Riesig – etwa 2 Kilometer breit und so tief, dass man den Boden nur sieht, wenn man sich weit über die Kante lehnt (für Höhenängstliche eher nichts). Der Wind frischte auf und wirbelte meine Haare durcheinander; Ana erzählte, die Einheimischen glauben, der Krater sei „hungrig“ und deshalb immer windig. Keine Ahnung, was das genau heißt, aber es blieb im Kopf. Wir konnten den Pico durch tiefe Wolkenlücken sehen – an klaren Tagen sieht man laut Ana sogar São Jorge und Graciosa, heute gab’s nur Andeutungen.
Als nächstes ging’s zum Vulkan Capelinhos, der mich wirklich überraschte. Fotos zeigen nicht, wie grau alles dort ist – fast wie auf einem fremden Planeten. Der Boden knirschte unter den Schuhen von alter Asche, und eine Mischung aus salzigem Meeresduft und Schwefel lag in der Luft. Wir hielten an natürlichen Pools, die durch Lava entstanden sind; ich tauchte meine Finger rein (eiskalt!), während Ana erklärte, wie die Basaltfelsen 1957 beim Kontakt mit dem Meer abgekühlt sind. Schwimmen war nichts für uns – zu kalt – aber diese seltsame Ruhe mit nur Wellen und Wind bleibt mir im Kopf.
Die Tour dauert einige Stunden und führt zu den wichtigsten Highlights wie Caldeira und Capelinhos.
Ja, der Hin- und Rücktransfer vom Hotel ist im Preis enthalten.
Die wichtigsten Stopps sind der Aussichtspunkt Guide Mountain, das Nossa Senhora da Conceição Denkmal, Ausblicke auf Flamengos, der Caldeira-Krater, das Capelinhos Vulkanareal und die natürlichen Pools von Porto do Comprido.
Ja, die Tour ist für alle körperlichen Fitnessstufen geeignet.
Du kannst zwischen einer privaten oder halbprivaten Tour wählen.
Dein Guide spricht fließend Portugiesisch und Englisch.
Ja, Gäste von Pico können Faial an einem Tag erkunden und am selben Tag zurückkehren.
Das Fahrzeug bietet ausreichend Platz für dein Gepäck während der Tour.
Deine Tour beinhaltet den Transfer vom Hotel in einem klimatisierten Fahrzeug mit viel Platz – auch für Gepäck – sowie Mineralwasser während der Fahrt. Geführt wirst du von einem erfahrenen Einheimischen, der Portugiesisch und Englisch fließend spricht. Wähle vorab zwischen privater oder halbprivater Tour, bevor du entspannt zurück zu deiner Unterkunft fährst.


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