Dein Tag startet mit Abholung an der Surfschule, dann geht’s je nach Bedingungen zu einem der drei Strände an der Algarve – Arrifana, Amoreira oder Monte Clérigo. Ein erfahrener Guide zeigt dir, wie du Wellen liest und sicher paddelst. Mit bequemen Neoprenanzügen und weichen Boards versuchst du deine erste Welle zu erwischen (Stürze sind inklusive). Am Ende bist du sandig, müde, wahrscheinlich glücklich – und willst vielleicht gleich nochmal los.
Der Van roch leicht nach Neopren und Sonnencreme, als wir uns an der Surfschule trafen – ich war ehrlich gesagt ziemlich nervös. Doch unser Lehrer João grinste nur und sagte: „Keine Sorge, heute stehst du auf dem Brett.“ Welchen Strand wir genau ansteuern würden, wussten wir erst am Abend vorher – das Team checkt Wind und Wetter –, am Ende wurde es Monte Clérigo. Die Fahrt führte durch verschlafene Dörfer, dann öffnete sich plötzlich ein weiter Sandstrand, die Klippen leuchteten fast im Morgennebel. Der Atlantik sah kälter aus, als ich gedacht hatte.
João begann mit einer kurzen Einführung zu Strömungen und Gezeiten – er zeichnete sogar kleine Skizzen mit einem Stock in den Sand. Das fand ich super. Er reichte mir einen dicken Neoprenanzug (der sich anfangs ganz schön schwer anfühlte) und ein großes, weiches Board, das viel zu groß für mich wirkte. Wir waren etwa sechs Anfänger in der Gruppe, bis auf einen Deutschen, der schon mal in Bali gesurft war und ständig meinte: „Hier ist das total anders.“ Das brachte uns zum Lachen, denn ja, das war es wirklich. Das Wasser umspülte meine Knöchel und ich quietschte – eiskalt! Aber nach ein bisschen Paddeln ist einem das egal.
Ich bin öfter abgerutscht, als ich zählen kann – João rief immer wieder ermutigende Worte aus dem flachen Wasser, manchmal wechselte er vor Aufregung ins Portugiesische. Als ich endlich eine Welle erwischte (okay, sie war winzig), klopfte mein Herz wie verrückt und ich vergaß fast zu atmen. Salz lag auf meinen Lippen, Sand überall. Einmal klopfte mir sogar jemand mit seinem Board leicht auf den Kopf – keiner nahm es übel, alle feuerten sich an, als würden wir uns schon ewig kennen.
Danach lagen wir einfach auf unseren Handtüchern, während João die Boards zusammenpackte. Er erzählte, dass er seit seinem achten Lebensjahr an diesen Stränden surft. Meine Arme fühlten sich wie Pudding an, aber ich grinste ununterbrochen. Auf der Rückfahrt öffnete jemand das Fenster und man roch Eukalyptus aus dem Landesinneren, vermischt mit der salzigen Meeresluft. Es ist verrückt, wie schnell man die Nervosität vergisst, wenn man erst mal draußen auf dem Wasser ist.
Die Kurse finden je nach Bedingungen an den Stränden Arrifana, Amoreira oder Monte Clérigo statt.
Der gesamte Ausflug dauert etwa 4-5 Stunden, die eigentliche Surflektion etwa 2 Stunden.
Ja, Neoprenanzug und Softboard sind für alle Teilnehmer inklusive.
Ja, die Kurse sind speziell für Anfänger konzipiert, vorausgesetzt du kannst sicher schwimmen.
Nein, der Strand wird je nach Wind- und Wellenbedingungen täglich ausgewählt; du erfährst es einen Tag vorher.
Die Lehrer sprechen Englisch und oft auch Portugiesisch; Englischkenntnisse sind erforderlich.
Nein, die Abholung erfolgt nur an der Surfschule, von dort geht es zum Strand.
Du solltest eine moderate Fitness haben und dich im offenen Wasser sicher fühlen.
Dein Tag umfasst die Abholung an unserer Surfschule, den Transport zu dem Strand an der Westküste mit den besten Wellen – Arrifana, Amoreira oder Monte Clérigo –, einen warmen Neoprenanzug, der dich auch bei Kälte schützt, ein handliches Softboard für Anfänger und eine praktische Einführung durch zertifizierte lokale Surfer. Am späten Nachmittag kehrst du mit salziger Haut und einem breiten Grinsen zurück.
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