Genieße in Krakau’s Altstadt ein herzhaftes 6-Gänge-Menü mit Hochlandkäse, Żurek-Suppe, Pierogi, Schweineröllchen und Dessert. Dazu probierst du vier Sorten polnischen Wodka und hörst spannende Geschichten von deinem lokalen Guide. Lachen über schwierige Aussprachen und echte Einblicke in Polens Esskultur inklusive.
Die Tour umfasst sechs Gänge: zwei Hauptgerichte, zwei Kostproben und ein Dessert.
Ja, du probierst vier verschiedene traditionelle polnische Wodkas während der Tour.
Nein, ein Hotel-Transfer ist nicht enthalten; du triffst deinen Guide direkt in Krakau Altstadt.
Vegetarier sind willkommen, sollten ihre Ernährungswünsche aber vorher angeben.
Die Tour ist ein ganzer Abend mit mehreren Stationen und Restaurants.
Du bekommst Hochlandkäse, Żurek-Suppe, drei Sorten Pierogi, Schweineröllchen mit Kohl, Dessert und natürlich verschiedene Wodkas.
Leider können vegane Ernährungsweisen bei dieser Tour nicht berücksichtigt werden.
Ja, der Startpunkt ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.
Dein Abend beginnt mit einem geführten Spaziergang durch Krakau Altstadt und Stopps in beliebten lokalen Restaurants. Dort genießt du sechs Gänge polnischer Küche – darunter Hochlandkäse, Żurek-Suppe, Pierogi in drei Varianten, Schweineröllchen mit Kohl und Dessert – sowie vier verschiedene polnische Wodkas und ein traditionelles Saftgetränk. Bier oder Wein kannst du bei Bedarf separat dazukaufen.
Kennst du dieses Gefühl, wenn du nicht genau weißt, was dich erwartet, aber trotzdem hungrig losziehst? So ging es mir, als ich an den Kopfsteinpflastern der Krakauer Altstadt stand und der Himmel langsam in Blau-Grau überging. Unsere Gastgeberin Marta winkte uns zu – sie lachte herzlich und wechselte locker zwischen Englisch und Polnisch mit den Kellnern. Erster Halt: ein kleines Lokal, an dem ich sonst einfach vorbeigegangen wäre. Der erste Eindruck war der Duft – rauchig und würzig (das muss der Hochlandkäse gewesen sein). Sie reichte uns warme Häppchen und erzählte, wie ihre Großmutter die in den Bergen zubereitet hat. Ich versuchte „oscypek“ richtig auszusprechen, was am Tisch für ein höfliches Schmunzeln sorgte.
Als wir zur Żurek-Suppe kamen, hatte Marta schon unzählige Geschichten aus ihrer Kindheit hier erzählt – besonders eine über Osterbräuche blieb mir im Kopf. Die Suppe war würzig und erdig, dazu gab es Roggenbrot, das sich fast schwer in meiner Hand anfühlte. Wir stießen mit Bisongras-Wodka an (er riecht nach Heu, süßlich, aber nicht zu sehr), und jemand fragte, ob der immer so stark sei. Marta zwinkerte nur und meinte: „Der hilft gut durch den Winter.“
Dann kamen die Pierogi – drei Sorten – und ich konnte mich nicht entscheiden, welche ich am liebsten mochte. Es gab Gelächter, als jemand versuchte, „ruskie“ Pierogi auszusprechen (ich wiederhole das lieber nicht). Die Schweineröllchen waren zart und saftig, der Kohl verband alles zu einem perfekten Geschmackserlebnis. Alles ging ganz entspannt und großzügig zu – keine Eile. Zum Nachtisch gab es etwas Cremiges mit Mohn; ehrlich gesagt hatte ich da schon völlig die Zeit vergessen. Wir blieben noch bei einem letzten Kirschwodka sitzen, während draußen irgendwo an der Floriańska-Straße die Kirchenglocken läuteten. Dieses Gefühl von Wärme – Essen, Stimmen, und die kalte Luft draußen – begleitet mich noch immer.
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