Du tauchst direkt ins Amazonasleben ein: Bootstouren auf dem Madre de Dios, Sonnenaufgang auf dem Baumkronenpfad mit Affen über dir, Piranha-Angeln mit Guide und ruhige Momente am Sandoval-See. Frische Küche, echte Begegnungen mit Einheimischen und Nächte voller Dschungelgeräusche statt Stadtlärm erwarten dich.
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Tambopata Amazonas: Tierwelt, Baumkronenpfad & Sandoval-See 4-Tage-TourDu bist hier★ 4.60 (73)4 TUS$ 585
Tambopata: Flussabenteuer, Aras am Lehmloch & Dschungelseen entdeckenTambopata erleben: Aras am Chuncho Lehmloch beobachten, stille Seen mit dem Kanu erkunden und nachts durch den Dschungel streifen. Inkl. Abholung & Vollverpflegung.★ 4.93 (172)4 TUS$ 670Ansehen › Als wir am Flussufer bei Puerto Maldonado vom Boot stiegen, klebte mein Shirt sofort am Rücken – die feuchte Luft umhüllte uns komplett. Unsere Guide Rosa reichte uns noch bevor wir die Schlüssel bekamen einen kalten Saft. Sie lachte, als ein Affe quer über den Weg zum Lodge-Gelände flitzte und wir mit großen Augen staunten. Der erste Spaziergang durch den Wald war lauter als gedacht – nicht nur Vogelgezwitscher, sondern auch das Summen winziger Insekten. Ich versuchte Schritt zu halten, während Rosa auf einen Baum zeigte, der älter sein soll als viele Länder (so ihre Worte). Später, nachts auf dem Madre de Dios-Fluss mit Taschenlampen auf der Suche nach den roten Augen der Kaimane… das fühlte sich fast unwirklich an.
Der nächste Morgen begann früh – 5:30 Uhr ist nicht gerade meine beste Zeit – aber der Aufstieg auf den Baumkronenpfad weckte mich sofort auf. Vierzig Meter über dem Boden sah man, wie sich der Nebel über alles legte. Unten hörte man Affen schreien; Rosa meinte, es seien Kapuzineraffen, doch ich war zu sehr damit beschäftigt, mich am Geländer festzuhalten. Später am Sandoval-See glitten wir lautlos an schlafenden Reihern und einem Faultier vorbei, das aussah, als hätte es nirgendwo anders etwas zu tun. Das Mittagessen schmeckte rauchig und grün – ich kann kaum die Hälfte der Amazonas-Aromen benennen – und danach saß ich einfach am Steg und beobachtete, wie das Licht auf dem Wasser tanzte.
Piranha-Angeln war viel entspannter als erwartet – vor allem viel Warten in der schwülen Hitze und Mücken verscheuchen, während Rosa Geschichten aus ihrer Kindheit erzählte. Sie zeigte uns, wie man auf einen Baum klettert (ich scheiterte kläglich). Am Nachmittag probierten wir Ziplining durch die Baumkronen; meine Beine zitterten, aber der Wind und das grüne Blättermeer waren jede Sekunde wert. Das Abendessen in der Lodge kam immer mit Geschichten – manchmal von anderen Gästen, die an dem Tag Riesenotter oder große Kaimane gesehen hatten.
Am letzten Morgen machten wir vor dem Frühstück Halt an einer Lehmstelle für Papageien – dutzende grüne Farbtupfer flogen über uns in den Bäumen. Wir besuchten auch eine einheimische Familie; ihr kleiner Junge reichte mir schüchtern eine Frucht, die ich noch nie gesehen hatte (sie schmeckte süß und erdig). Auf der Rückfahrt nach Puerto Maldonado dachte ich immer wieder daran, wie laut die Stille im Dschungel sein kann, wenn man endlich stillsteht. Vier Tage fühlten sich gleichzeitig lang und kurz an – und ich denke noch oft an den Blick von der Baumkrone zurück.
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