Ausangate Trek ab Cusco: 5 Tage Wandern & Heiße Quellen in den Anden
Andengipfel, morgendlicher Coca-Tee, Gletscherseen und leises Lachen
Starte deine Andenreise mit einem Schluck Coca-Tee, wandere vorbei an türkisblauen Seen und Alpakaherden, entspanne müde Muskeln in heißen Quellen und teile Geschichten mit Einheimischen bei dampfender Suppe. Hier geht es nicht nur um Landschaft – es ist ein Erlebnis, das du tief in dir trägst.
Ablauf Schritt für Schritt
Tag 1 — Anreise und Wanderung nach Upis
- Frühes Treffen mit dem Guide in Cusco
- Fahrt nach Tinke für Frühstück und Vorräte
- Weiterfahrt nach Rondoca, Treffen mit dem Trekking-Team
- Ca. 2-stündige Wanderung bis zur Mittagsrast
- Wanderung zum Lager in Upis
- Entspannen und Baden in den heißen Quellen
Tag 2 — Pässe überqueren und Lager an Seen
- Aufwachen mit heißem Coca-Tee
- Frühstück
- Wanderung über den Arapa-Pass
- Abstieg zum Puqa Q'ocha-See
- Mittagessen am türkisfarbenen See
- Aufstieg zum Apacheta-Pass
- Abstieg zum Lager am Ausangate Qocha
Tag 3 — Aufstieg zum Palomani-Pass und Abstieg
- Frühstück
- Wanderung zum Palomani-Pass
- Guide führt Apu Ausangate-Zeremonie durch
- Abstieg nach Uchuy Phinaya zum Mittagessen
- Wanderung zum Lagerplatz Sorapata
Tag 4 — Seen genießen und heiße Quellen
- Überquerung eines Passes
- Aussicht auf Lagunen und Seen genießen
- Optionales Bad in den Bergseen
- Wanderung zu den heißen Quellen in Pacchanta
- Entspannen in den heißen Quellen
Tag 5 — Kulturelle Zeremonie und Rückkehr nach Cusco
- Frühstück
- Teilnahme an Zeremonie bei einer einheimischen Familie
- Kultur und Webkunst kennenlernen
- Busfahrt zurück nach Cusco
Das Erlebnis
Wir sind noch halb verschlafen vor Sonnenaufgang aus Cusco aufgebrochen, die Taschen fest im Griff. Unser Guide Renzo war schon hellwach – mit diesem entspannten Lächeln, das Peruaner haben, wenn sie wissen, was kommt, und du noch nicht. Die Fahrt nach Tinke zog sich endlos hin (vielleicht lag’s am Hunger), doch das Frühstück in der kühlen Luft machte alles klarer – das Brot schmeckte irgendwie rauchig, vielleicht vom Holzofen daneben. In Rondoca trafen wir den Koch und den Pferdeführer; ihre Namen wollte ich mir merken, doch mein Kopf war mehr bei den schneebedeckten Gipfeln. Der Start des Ausangate Treks ist unscheinbar – ein staubiger Pfad und ein paar neugierige Alpakas – doch bald waren wir umgeben von nichts als Bergen und Himmel.
Der erste echte Härtetest kam beim Aufstieg nach Upis. Die Lunge brannte, doch Renzo hielt das Tempo niedrig („poco a poco“, sagte er immer wieder). Am Nachmittag erreichten wir das Camp – die Zelte standen schon – und es lag dieser leichte Duft von nassem Gras und Kräutern in der Luft (es war der Coca-Tee). Das Bad in den heißen Quellen von Upis? Ich gebe zu, ich blieb viel zu lange drin, sah wie der Dampf in die kalte Luft stieg, während irgendwo im Hintergrund ein kratziger Huayno aus dem Radio klang. Das Abendessen schmeckte besser als alles, was ich in Cusco gegessen hatte – vielleicht, weil meine Beine schon ganz weich waren.
Die nächsten Tage verschwammen zu einem Rhythmus: Aufwachen mit heißem Tee, der durch die Zeltöffnung gereicht wurde (an die kalte Nase gewöhnte ich mich nie), das Überqueren hoher Pässe wie Arapa und Palomani, wo der Wind in die Ohren stach, aber die Aussicht endlos war. Oft hielten wir einfach an, um zu lauschen – keine Autos, keine Stimmen außer unserer kleinen Gruppe und manchmal das entfernte Blöken von Lamas. An einem Nachmittag am Jatun Puqa Q’ocha-See erklärte Renzo Pachamama, während er Coca-Blätter ins Wasser streute; ich versuchte, der Berggöttin auf meine holprige Art zu danken (Li lachte, als ich „Apu Ausangate“ falsch aussprach – ich hab’s wohl verhauen).
Ich denke noch oft an den Morgen in Pacchanta zurück, als uns die Einheimischen zeigten, wie sie diese bunten Gürtel weben – meine Finger waren zu unbeholfen für einen einzigen Knoten. Das letzte Bad in den heißen Quellen fühlte sich nach so vielen Tagen Wandern um den Ausangate fast unwirklich an. Im Bus zurück nach Cusco wurde es still; vielleicht waren alle müde, oder sie ließen die Erlebnisse einfach sacken. Fotos können nie zeigen, wie riesig der Himmel wirklich ist – oder wie klein man sich darunter fühlt.
Was enthalten ist
Dein Abenteuer umfasst Abholung in Cusco mit privatem Transport, komplette Campingausrüstung an jedem Lagerplatz, frisch gekochte Mahlzeiten vom Trekking-Team (plus reichlich Coca-Tee), Pferde zum Gepäcktragen für leichtes Wandern, entspannende Bäder in heißen Quellen unterwegs sowie kulturelle Highlights wie Webvorführungen bei Einheimischen – und am Ende die bequeme Rückfahrt nach Cusco.
Betrieben von Vidal Expeditions
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Wie schwer ist der Ausangate Trek?
Der Trek ist anspruchsvoll wegen der großen Höhe (bis 5.200 m) und langen Wandertagen; eine moderate Fitness ist nötig.
Ist Campingausrüstung beim Trek inklusive?
Ja, die Ausrüstung wird gestellt und Pferde tragen das Gepäck.
Sind Mahlzeiten beim Ausangate Trek dabei?
Ja, ein Koch begleitet die Gruppe und bereitet alle Mahlzeiten frisch zu.
Kann man während des Treks in heißen Quellen baden?
Ja, es gibt Gelegenheiten zum Entspannen in natürlichen heißen Quellen in den Dörfern Upis und Pacchanta.
Wo startet der Ausangate Trek?
Die Tour beginnt mit Abholung in Cusco, dann Fahrt nach Tinke und Start der Wanderung in Rondoca.
Ist der Trek für Anfänger geeignet?
Nein, wegen der Höhe und des Geländes ist er eher für erfahrene Wanderer oder gut Trainierte geeignet.
Welche kulturellen Erlebnisse gibt es auf dem Trek?
Du triffst lokale Familien in Pacchanta, die dir Webtechniken und traditionelle Kochkunst zeigen.
Wie viele Kilometer wandert man täglich?
Die Tagesstrecken liegen je nach Höhenunterschieden zwischen etwa 8 und 15 km.
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