Spaziere mit einem lokalen Guide durch die alten Straßen von Bethlehem, besuche die Geburtskirche und Milchgrotte, erkunde die biblischen Ruinen von Jericho und halte am Jordanfluss inne. Freu dich auf stille Momente voller Ehrfurcht – und vielleicht ein Lachen bei Kaffee oder über ein geschnitztes Souvenir, das du gar nicht mitnehmen wolltest.
„Siehst du diese Schlange?“ fragte unser Guide und deutete auf die Menschenmenge vor der Geburtskirche in Bethlehem. Von der Wartezeit hatte ich schon gehört – oft eine Stunde oder mehr, um zur Grotte zu gelangen, in der Jesus geboren wurde – doch als ich dort stand, der Weihrauch aus der Tür wehte, fühlte es sich anders an. Eine Frau neben mir murmelte ein Gebet auf Arabisch. Der Stein unter meiner Hand war kühl und glatt vom vielen Berühren; ich versuchte, mir all die Hände vorzustellen, die hier schon waren. Zuvor hatten wir das Hirtenfeld besucht, wo unser Guide von Engeln erzählte, die den Hirten erschienen – seine Erzählweise ließ selbst bekannte Geschichten lebendig werden.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Milchgrotte leicht süßlich riecht – eine Mischung aus Kreidestaub und Kerzenwachs. Der Legende nach soll ein Tropfen von Marias Milch die Höhle weiß gefärbt haben. Familien knieten still, manche steckten handgeschriebene Zettel in die Ritzen des Steins. Danach schlenderten wir durch Beit Sahour, schauten in kleine Läden, in denen Einheimische Olivenholzfiguren schnitzen (ich konnte einem kleinen Esel nicht widerstehen). Es war lebhaft und warm; jemand bot uns Kaffee mit Kardamom an, den ich wohl zu schnell trank, denn meine Hände zitterten danach ein wenig.
Jericho fühlte sich wie eine andere Welt an – heißer, flacher, überall Palmen. Unser Fahrer zeigte auf Tell es-Sultan, die antike Stadt Jericho, während wir holprig fuhren; er scherzte, wie alt hier alles sei („Älter als deine Oma!“). Vom Weiten sahen wir den Berg der Versuchung – eine Seilbahn gab es bei diesem Tagesausflug nicht – und machten Halt am berühmten Maulbeerbaum aus der Geschichte von Zachäus. Kinder spielten in der Nähe, während ihre Eltern im Schatten auf Plastikstühlen saßen. Ich blieb länger stehen als geplant und dachte an all die Geschichten, die sich über echte Orte legen, die man wirklich anfassen kann.
Die Tour dauert den ganzen Tag, etwa 4 Stunden verbringen wir in Bethlehem, bevor es weiter nach Jericho und zum Jordanfluss geht.
In Bethlehem begleitet dich ein lokaler Guide; in Jericho und am Jordanfluss bist du mit dem Fahrer unterwegs und erkundest selbst.
Ja, bitte den Reisepass mitbringen, da er bei Grenzkontrollen zwischen den Gebieten verlangt werden kann.
Nein, der Berg der Versuchung wird nur von außen betrachtet; ein Besuch des Klosters ist nicht Teil der Tour.
Alle Eintrittsgelder für die besuchten Kirchen und archäologischen Stätten sind im Preis enthalten.
Nein, Mittagessen ist nicht inbegriffen; du hast aber Zeit, unterwegs vor Ort etwas zu essen.
Ja, Babys sind willkommen und die Tour ist auch mit Kinderwagen machbar.
Die Grotte kann an Feiertagen oder Sonntagen geschlossen sein; an normalen Tagen kann die Wartezeit bis zu 90 Minuten betragen.
Dein Tag umfasst klimatisierten Transport mit Abholung, einen Guide in Bethlehem, der an jeder Station spannende Geschichten erzählt, alle Eintrittsgelder für Kirchen und archäologische Stätten sowie viele Gelegenheiten, mit Einheimischen in Kontakt zu kommen – bevor du entspannt von Jericho und dem Jordanfluss zurückkehrst.


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